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Was ist neu?

Sandra Brehmer


Pro Mitglied, Renningen

Nebel

Storm, Theodor (1817-1888)
Oktoberlied
Der Nebel steigt, es fällt das Laub;
Schenk ein den Wein, den holden!
Wir wollen uns den grauen Tag
Vergolden, ja vergolden!

Und geht es draußen noch so toll,
Unchristlich oder christlich,
Ist doch die Welt, die schöne Welt,
So gänzlich unverwüstlich!

Und wimmert auch einmal das Herz -
Stoß an und laß es klingen!
Wir wissen's doch, ein rechtes Herz
Ist gar nicht umzubringen.

Der Nebel steigt, es fällt das Laub;
Schenk ein den Wein, den holden!
Wir wollen uns den grauen Tag
Vergolden, ja vergolden!

Wohl ist es Herbst; doch warte nur,
Doch warte nur ein Weilchen!
Der Frühling kommt, der Himmel lacht,
Es steht die Welt in Veilchen.

Die blauen Tage brechen an,
Und ehe sie verfließen,
Wir wollen sie, mein wackrer Freund,
Genießen, ja genießen!

Kommentare 3

  • Martina Schlerka 29. Juni 2007, 8:57

    Uuuiihhh, das könnte von mir sein! Hab so ein ähnliches Bild irgendwo auf meiner Festplatte schlummern, war echt ein Erlebnis den Tag zu fotografieren.
  • Jenny Ruttar 14. April 2007, 18:45

    schöööön !!!!


    vlg jenny
  • Ralf Kesper 13. April 2007, 19:11

    Diese Aufnahme ist sehr schön. Gefällt mir richtig gut. Und schön, dass von Theodor Storm mehr als der Schimmelreiter bekannt ist. Das Gedicht passt ausgezeichnet zum Bild.

    lg Ralf