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Ndebele-Kinder anno 1980

Die Ndebele sind eine im nordwestlichen Südafrika lebende Ethnie.

Die Ndebele gehören zur Bantu-Sprachgruppe der Nguni, zu denen auch noch die Zulu, Xhosa und Swazi gehören. Sie leben in der heutigen südafrikanischen Provinz Mpumalanga, in die sie vermutlich zwischen dem 15. und 16. Jahrhundert aus dem Natal-Gebiet einwanderten. Man findet sie heute am häufigsten nordöstlich von Pretoria und bei Middelburg.

Wie auch einige andere Nguni-Sprachen unterscheidet sich die Sprache der Ndebele (amaNdebele) durch ihre charakteristischen Klicklaute von benachbarten Bantu-Sprachen wie dem Shona. In ihrer Siedlungsweise unterscheiden sich die südafrikanischen Ndebele von den simbabwischen. Sie leben vorzugsweise in Rundhütten, während die simbabwischen Ndebele eckige Häuser bevorzugen. Häufig kommen noch polygame Ehen vor, bei denen jeder Frau ein eigenes Haus zusteht.

Im 19. Jahrhundert ließen sich Buren im Zuge des Großen Trecks im Siedlungsgebiet der Ndebele nieder und versuchten, sie zu verdrängen. Dabei gingen die Buren äußerst brutal vor, sodass sich die Ndebele veranlasst sahen, in die Höhlen von Nomtjarhelo zu fliehen. Die Buren versuchten zunächst, die Höhlen zu sprengen. Als dies misslang, belagerten sie die Höhlen neun Monate lang und hungerten die Geflohenen aus, bis von den 15.000 in den Höhlen Eingeschlossenen nur noch 8.000 am Leben waren. Die noch Arbeitsfähigen wurden zur Arbeit auf den Burenfarmen verpflichtet.

Dadurch ging bei vielen Ndebele die kulturelle Identität verloren, nur bei den weiter südlich beheimateten Gruppen wurden die traditionellen Zeremonien und die Freude an den Farben weiter gepflegt. Die farbenprächtige Gestaltung der Häuser und der Kleidung ist ein Merkmal dieser Volksgruppe. Traditionell ist am Schmuck und der Kleidung der Familienstand der Frauen zu erkennen: Verheiratete Frauen tragen um den Hals sowie um Arme und Beine schwere Messing- oder Kupferspiralen (iindzila), während sich die jungen Mädchen mit perlenbesetzten Wülsten schmücken. Der schwere Spiralschmuck um Hals und Gliedmaßen wird in der Regel auf Lebenszeit getragen. Die gleiche Tradition wird auch von Frauen der Padaung in Myanmar gepflegt. Die Ndebele pflegen auch ihre eigene Musiktradition, einen choralen Gesang, der von Beinrasseln (amahlwayi) und Schlaghölzern (izikeyi) begleitet wird. Viele Ndebele leben jedoch nicht mehr traditionell.

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Kommentare 2

  • Heim-Ju 26. Dezember 2010, 22:05

    na Sanne,was glaubste wie sie erschrocken sind vor mir,hellhäutig,rothaarig,von meiner Körperlänge ganz zu schweigen ;)
  • Sanne - HH 26. Dezember 2010, 19:53

    die Malereien auf den Häusern gefallen mir...die Kinder schauen recht misstrauisch...zu dir..lG.Sanne