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Nachbearbeitung in Photoshop CS

Nachbearbeitung in Photoshop CS

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Oliver Tillmann


Free Mitglied, Pulheim

Nachbearbeitung in Photoshop CS

Hie mal ein Versuch der Nachbearbeitung, würde mich über Tipps und Tricks oder Anregungen freuen.

Kommentare 9

  • Oliver Tillmann 19. August 2005, 22:05

    Also vorab erst mal !!!!
    Vielen, vielen Dank für eure zahlreichen Tipps und Anregungen, ich werde alle Variationen mal aufnehmen und euch dann über die Ergebnisse selbstverständlich unterrichten.
    Allerdings dauert dies noch ca. 14 Tage, da ich erst mal in den Ulaub fahre. Ich hoffe dort unter Berücksichtigung eurer Tipps noch ein paar gute Motive zu schiessen.
    LG Olli
  • Helge Eggers 19. August 2005, 14:46

    es ist, wie die oberen fachleute schon sagen, eine geschmacksfrage in wieweit in das bild eingriffen wird, um es zu "verbessern".
    ich habe eben mal rumprobiert und habe einfach mal nach meinen gutdünken "verbessert"


    die haut habe ich mit dem wischfinger geglättet (anfassen und etwas hin und her mit unterschiedlichen pinselgrössen). mit filtern und externen tools ist das auch möglich, greift für meinen geschmack entweder zu weit oder hat keinen effekt.
    danach habe ich angefangen bestimmte hautrötungen zu maskieren (bereich nach gefühl etwas zu vergrössern) und den bestimmten rotwert (der stark in richtung magenta tendiert) in ein wärmeres rot/gelb zu verschieben. dann noch ein paar scharfzeichungen/abwedeln von augenrändern und etwas mehr kontrast und schon ist das ein hochglanzbild. damit es nicht zu künstlich wirkt, braucht man allerdings eine bessere vorlage.
    daneben habe ich eine sw-variante gestellt und den hintergrund auch durch wischen unscharf gemacht.
    ein explizietes freistellen sieht überhaupt nicht aus, gerade in sw, da sich die grautöne gern "beissen"(es sähe einfach künstlich aus - spez. an den haaren).


    nachtrag: arbeitsaufwand ca. 30min
  • Michael Zeevaert 17. August 2005, 7:31

    Hallo Oliver,
    in Punkto weichzeichnen kann ich den beiden vorigen Beiträgen größtenteils beipflichten, allerdings finde ich persönlich, dass viele SW Bilder (ganz bestimmt nicht alle) auch auf eine starke Schärfe verzichten können. Allerdings würde ich bei der Umsetzung von Farbbildern auf den Kanalmixer (PS) zurückgreifen, um die Modulation aus den Farbkanälen zu erhalten. Da die Zusammensetzung jedes Farbbildes individuell ist, kann eine SW Umsetzung ebenso nur auf jedes Bild spezifisch funktionieren. Einfach mal rumprobieren! Für eine bessere Freistellung empfele ich das Arbeiten mit einer Ebenenmaske die man sich bei diesem stark variierenden Hintergrund auch aus verschiedenen Farbkanalanteilen zusammenfügen kann. Der Vorteil liegt darin, dass eine solche Maske sich viel besser an unterschiedlich scharfe Bildbestandteile anpassen lässt. Außerdem kann man "zuviel freigestelltes" auch später noch zurück korrigieren. Dazu sei angemerkt, dass das Freistellen - speziell von Haaren auf unruhigen Hintergründen - zu den schwierigsten Bildbearbeitungen überhaupt zählt!
    Viel Spass beim Üben, Gruß Michael
  • Swetoslaw (Sweti) Beltschew 16. August 2005, 15:19

    Bei Weichzeichnen gilt für mich immer folgendes:
    1. Unterscheiden zw. unscharf und weichgezeichnet. Unschärfe dient meistens zur Reduktion von Details und ist für Portraits m.E. ungeeignet (ev. Hintergrung). Hier geht’s um Weichzeichnen
    2. Überlegen – was bringt das Weichzeichnen: entweder möchtest du irgendwelche Defekte verstecken (ev. bei alten Leuten) oder du möchtest den ganzen Bild eine märchenhafte, romantische Stimmung geben.
    3. Augen, Mund und Haare (auch Augenbraun) wirken weichgezeichnet undeutlich, störend. Bei Haare reichen schon einige Streifen um diese störende Wirkung zu reduzieren. Augen (bei Portraits) müssen m.E. unbedingt scharf sein.
    Technisch geht das wie schon gesagt:
    1. Ebene duplizieren; Zweite ebene weichzeichnen; ev. Störungen hinzufügen, sieht besser aus, vermeidet das sog. Plastik Look
    2.Weiße Ebenenmaske zu den weiche Ebene hinzufügen
    3. Mit eine schwarze Pinsel (Dicke, Deckkraft, Kanten geeignet auswählen) auf die weiße Maske die scharfen Teilen (Augen, Mund…) bemalen…
    Also nur drei schritte, gar nicht schwer… Es funktioniert auch mit Auswahl…
    Viel erfolg
    LG Sweti

  • Dissi Dente 16. August 2005, 12:54

    hätte die farbe nicht komplett entfernt.
    adhoc hätte ich folgende arbeitsschritte probiert:

    einfach grob freistellen...
    auswahl umkehren...
    dem hintergrund farbe entziehen...
    die gesamte ebene duplizieren...
    über das original legen...
    weichzeichnen...
    und markante stellen vorsichtig mit dem radierer wieder hervorholen (augen, nase, mund, brauen, einzelne haarsträhnen, grübchen...)

    aber bei dem mädchen hätten die ersten drei schritte völlig gereicht. da gibt es nichts weichzuzeichnen. nur dem auffälligen hintergrund sollte man die aufmerksamkeit entziehen indem man ihn abschwächt.

    in diesem sinne
    die lehrerin ;0)
  • Wicki Der Seebär 16. August 2005, 8:49

    Auf experimentelle art ist das Bild voll gut!
    Leon
  • Dietmar Rüttgers 15. August 2005, 19:24

    Hallo Oli,

    Habe eigendlich noch nicht damit angefangen meine Motive Freizustellen, denke aber auch wie Uli schon sagt das durch den Weichzeichner sehr viel Strucktur verloren gegangen ist, es sei den das es so gewollt ist.
    Gruß
    Dietmar
    PS. Treffen wir uns diese Woche ?, Wetter soll ja wieder besser werden.
  • Kat Ja 15. August 2005, 18:12

    Hallo Oliver,
    ich habe leider auch nicht d i e Ahnung über diese Art von Nachbearbeitung, aber auf mich wirkt das rechte Foto schon sehr gut. :)
    LG Katja
  • Uli Münch 15. August 2005, 18:12

    Hallo Oliver,
    mal davon abgesehen dass das Freistellen noch etwas Verbesserungswürdig ist - dir ist beim Weichzeichnen sehr viel Strucktur der Haut verloren gegangen. Die Nase und die linke Wange sind praktisch ein weise Fläche. Schade bei dem hübschen Gesicht.
    Gruß Uli