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Jefaelltmaso


Pro Mitglied

MWF

mit Entsorgung.

Kommentare 112

  • dersiebtesohn 19. März 2016, 22:39

    Ist natürlich auch schon witzig, wenn er einer, der hier vorgibt, es genau wissen zu wollen, an anderer Stelle ein Bild mit folgenden Worten beurteilt und es mit pro bewertet:
    Ein beeindruckend schöner Moment, wie man ihn nicht allzu oft erlebt.
    pro
  • Ryan House 19. März 2016, 13:25

    Ich glaube ja nicht, dass der Fotograf es darauf anlegt, hier eine Mehrheit zu erreichen. Für Mehrheiten fehlt dem Sujet meistens der kleinste gemeinsame Nenner, und der wäre wohl ein ansprechendes Motiv. Mehr als anbieten kann man es also nicht.
  • Roland Maywalt 19. März 2016, 11:53

    @Jefaelltmaso:
    Dein letzter Satz - glaub ich - stimmt so nicht ganz. Bei den Habichten, um mal bei dem Beispiel zu bleiben, wird auch sehr genau nachgefragt. Da die FC wohl vor allem naturinteressierte Fotografen beherbergt, reicht es hier schon lange nicht mehr, nur ein scharfes, halbwegs formatfüllendes Bild dieser Art zu präsentieren (und schon an solch einen Vogel 'wildlife' so dicht heranzukommen, schaffen nur sehr Wenige!). Es sind dann hier eher ganz besondere Situationen (besonderes Licht, Einbettung in stimmungsvollen Hintergrund, spektakuläre Flug- oder Jagdszenen etc.), die den Ausschlag geben können (und natürlich auch die Größe der Fangemeinde :-).

    Bei der hier diskutierten Form der Fotografie, die ja nicht bildgewaltig und zwingend motivorientiert daherkommen möchte, braucht es, so glaube ich dennoch eines raffiniert (intelligent) integrierten, kleinen Anstoßes, um das Interesse des Betrachters zu wecken, sich näher auf das Bild einzulassen, sich mit ihm auseinanderszusetzen.
    Der Betrachter muss Lust bekommen, sich auf die (@dersiebtesohn) "Freiheiten [einzulassen], [um] die formal gut angeordneten Bildelemente miteinander in eine Beziehung zu setzen."
    Das ist ganz sicher eine Gratwanderung, ein 'verdammt' hoher Anspruch ... gerade wenn man damit eine Mehrheit erreichen will. Ich drücke diesbezüglich die Daumen und werde häufiger mal vorbeischauen :-)

    Gruß Roland
  • Jefaelltmaso 19. März 2016, 10:56

    es geht doch immer um graduelle kriterien. die frage ist wie objektivierbar die sind, und das ist ein problem. ein anderes ist die wichtung der kriterien, die jeder betrachter anders vornimmt.
    Rolands frage zielte wohl darauf ab, diese kriterien genauer kennenzulernen und die jeweilige wichtung der befürworter.

    stimmt schon, bei den meisten habichten wird nicht so genau nachgefragt, aber auch da spielen kriterien bei der beurteilung eine implizite rolle.
  • dersiebtesohn 19. März 2016, 9:28

    Es beht also um graduelle Leistungskriterien. Wer traut sich zu, diese bei dieser Art von Fotos fest zu zurren und sie zu benennen? Passt da die eher kühle, fast untertriebene Farbgebung, sollte es dort mehr Kontrast sein? Gerade hier geht es doch um etwas völlig anderes ( s.o.), finde ich, und wenn dann gefragt wird, warum gerade diieses Foto, so ist diese Frage, gerade was die FC-Galerie anbelangt, etwas seltsam, denn warum gerade jenes Bild des Habichts, und nicht ein anderes?
  • Jefaelltmaso 18. März 2016, 22:40

    Roland, das empfinde ich genauso. letztlich muss ich mich selber überzeugen und das ist überraschend schwierig :-).
  • Roland Maywalt 18. März 2016, 22:36

    @Jefaelltmaso:
    Danke! So sehe ich das auch. Ich glaube auch, dass die wirklich überzeugende Umsetzung dieser Art von Fotografie sehr anspruchsvoll ist, in einiger Hinsicht anspruchsvoller als eher typische 'Motivfotografie'. Deshalb ist das 'Risiko' des Scheiterns (vielleicht zu hart), des Nichtverstandenwerdens deutlich höher.

    Gruß Roland
  • Jefaelltmaso 18. März 2016, 22:33

    danke Andreas für den Vorschlag und danke an alle Diskutanten! vielleicht finden wir noch ein paar anregende Gedanken.
  • Jefaelltmaso 18. März 2016, 22:32

    ich finde die frage von Roland berechtigt.
  • Jefaelltmaso 18. März 2016, 22:29

    die frage war ja leicht zu verstehen. sie geht davon aus, dass es in jedem genre einen leistungsstandard gibt, an dem man messen kann ob ein bild für das genre außergewöhnlich ist. anstelle von genre kann man auch intention setzen, dann wird die kategorie etwas kleiner.

    das problem ist wohl, dass der leistungsstandard für diese art von bild für viele unklar ist, weil sie sich nicht stark mit diesem bildthema beschäftigen. wohl auch weil das nicht offensichtlich ist, denn es hängt sehr stark von den intentionen des jeweiligen autors ab. dazu kommt häufig der anspruch, dass die intention am bild ablesbar sein soll und nicht durch erklärtexte vorgekaut wird.

    insofern hilft es hier sicherlich konkret zu werden, in der bildanalyse und der nachfrage.


  • Roland Maywalt 18. März 2016, 22:29

    @Frau Ke:
    Genau so.

    @Analog.Rausch:
    Du solltest meine Anmerkungen wirklich lesen, bevor Du hier so unüberlegt mit einer Antwort hereinplatzt. Im Gegensatz zu vielen Anderen habe ich versucht, mich in dieses Bild hineinzudenken. Und im Gegensatz zu vielen Anderen habe ich mich unter diesem Bild ausschließlich sachlich und respektvoll geäußert.

    Und Du hättest offensichtlich auch den Kommentar wirklich lesen sollen, den ich als unsachlich moniert habe. Dann wäre Dir Deine Fehldeutung der Situation erspart geblieben.

    Wer dieses Bild nicht für galeriewürdig hält, findet also "keinen Auf'gang zu ihm", was wiederum daran liegen könnte, "..., dass derjenige es gewohnt ist, alles vorgekaut serviert zu kriegen." "Jeder Mensch hingegen, der auch nur etwas Fantasie besitzt, wird das in dem Bild finden, das er sich selbst erschliesst." Und " Wer aber lieber einem Diktat unterliegt, ..." ich erspare mir den Rest. Und nicht zuletzt kommst dann Du und schwafelst von "Unbedarften". Meinst Du damit mich?

    Vielleicht merkst Du gar nicht mehr, wann es unsachlich wird, weil viele dieser Diskussionen hier in ähnlich persönlich werdendem und auch noch deutlich beleidigenderem Ton geführt werden. Mein Ding ist das jedenfalls nicht. Und gerade die Art und Weise, in der hier von den Befürwortern dieser Fotografie gestritten wird (ich fasse plakativ zusammen: Jeder, der's nicht gut findet, ist doof), macht die Bilder der betreffenden Fotografen unattraktiv.

    Ich habe fertig.
  • northsea 18. März 2016, 22:29

    +
  • Frankman1957 18. März 2016, 22:29

    +
  • Frau Ke 18. März 2016, 22:29

    Ich habe Rolands Frage nicht als Stänkern empfunden. Wie ich ihn verstanden habe, fragt er sich, warum gerade dieses Foto und nicht ein anderes diesen Typs als beispielhaft in der Galerie herausgestellt werden soll. Wobei die Antwort, denke ich, schon in der Frage liegt. Denn wenn es eben beispielhafte Bilder für bestenfalls verschiedene Genre sein sollen, die die Galerie vereinigt, dann wäre dieses ja durchaus geeignet, da es ja, wie das Feedbeck zeigt, einige dazu ermunterte, sich mit dieser Art von Fotografie auseinanderzusetzen.
  • Analog.Rausch 18. März 2016, 22:29

    Roland Maywalt,
    wenn du das als unsachlich bezeichnest, dann gehe ich mal davon aus, dass es dir nur darum ging, hier herum stänkern. Denn ausführlicher kann man dem Unbedarften wohl nicht antworten.
    pro
  • hbs 18. März 2016, 22:29

    bei dir isses immer so schön und ich hab immer noch dieses unausrottbare faible für deine Anschnitte ;-)
    pro
  • Roland Maywalt 18. März 2016, 22:29

    Du wirst unsachlich ... damit bin ich dann raus :-)
  • dersiebtesohn 18. März 2016, 22:29

    Habe ich nicht die offene Architektur des Bildes angesprochen, die dem Betrachter die Hoheit der Interpretation zubilligt? Hast du das überlesen? Nun gut, ich übersetze: wenn der Betrachter nichts an dem Bild findet, dann könnte das durchaus am Betrachter liegen, denn das Bild bietet eben durch seine offene Architektur tausende von Möglichkeiten, etwas außergewöhnliches in dem Bild zu finden. Das ist seine große Stärke. Ich sage also, wer an dem Bild nichts findet, findet keinen Auf´gang zu ihm. Das könnte daran liegen, dass derjenige es gewohnt ist, alles vorgekaut serviert zu kriegen. Jeder Mensch hingegen, der auch nur etwas Fantasie besitzt, wird das in dem Bild finden, das er sich selbst erschliesst. Die Möglichkeit sich ein Bild selbst zu erschliessen, bieten nur wenige Bilder, weil sie "eindeutig" sind. Dieses Bild ist vielfach zu deuten. Wer aber lieber einem Diktat unterliegt, kann mit dieser Fotografie nichts anfangen. Ist das jetzt klar ausgedrückt? Ich denke, ja. Eine Gebrauchsanweisung zur Interpretation wird es von mir jedenfalls nicht geben.
  • Laufmann-ml194 18. März 2016, 22:29

    ich habe gesagt "den Tod erkenne ich hier aber nur wenn ich den Begriff "Entsorgung" weiter fasse"
    ... oder mit Rechtsklick "Grafik anzeigen" und +++++ mache (was ich vergessen habe)
    was hier auch den Ungläubigsten widerlegen dürfte, dass das Bild keine technische BQ hat,
    ansonsten müsste er diese "Holzgrabmale" wie Balken bei Jesus im Auge haben
    Danke zum freundlichen Hinweis von Ryan House
  • Roland Maywalt 18. März 2016, 22:29

    @dersiebtesohn:
    Ich wiederhole mich: Formal gut gestaltet sind viele Bilder. Und darüber hinaus beschreibst Du (wie @Frau Ke. zuvor) das konzeptionelle Herangehen an diese Art der Fotografie, deren Gestaltungsprinzip. Dies findet sich in sehr vielen ähnlichen Bildern (auch dieses Fotografen) in der FC! Aber was qualifiziert nun über die Umsetzung dieses grundlegenden Gestaltungsprinzips hinaus genau dieses Bild?
  • rafael g. 18. März 2016, 22:29

    alltagspoesie
    im besten sinne
    ..
    pro
  • dersiebtesohn 18. März 2016, 22:28

    Das Bild erscheint mir deswegen außergewöhnlich, weil es:

    1.) formal gut gestaltet ist

    2.) einen Raum, nicht nur im Denken, eröffnet indem es dem Betrachter genug Freiheiten lässt, die formal gut angeordneten Bildelemente miteinander in eine Beziehung zu setzen.

    3.) dem Betrachter keinen kausal sichtbaren Zwang auferlegt, sondern dem Betrachter die Hoheit der Interpretation in der freien Architektur der Gestaltung zubilligt.
  • Roland Maywalt 18. März 2016, 22:28

    Ich habe mich mit diesem Bild länger auseinandergesetzt. Da ich keinen entscheidenden Grund erkennen konnte, der mich für einen Einzug in die Galerie stimmen ließ, hatte ich interessehalber hier in die Runde gefragt. Unter den vielen Voting-Kommentaren konnte ich einen als Plädoyer für dieses Bild (und ggf. als Antort auf meine Frage) identifizieren, nämlich den von @Frau Ke.

    @Frau Ke. bricht - argumentativ überzeugend - eine Lanze für diese Art der Fotografie. Da kann ich mitgehen. Auch die formal harmonische Gestaltung dieses Bildes kann ich nachvollziehen und ohne Frage akzeptieren. Aber die Begründung, was den Einzug genau dieses Fotos in die Galerie rechtfertigt, bleibt dann so wenig auf's Bild bezogen und beliebig, dass diese auch unter 100 ähnlichen Bildern stehen könnte. "Formal sehr schön gewichtet" sind viele Bilder, die im Voting keine Chance haben ... Das, was dieses Foto vor anderen heraushebt, erkenne ich nicht ... und es wurde auch in dieser Diskussion bisher nicht überzeugend vermittelt.
  • Conquest 18. März 2016, 22:28

    ... na hier ist ja wieder Schwung drin.!
    PS. hatte ich oben vergessen: +

    Es wurde hier auch von Stephen Shore "gesprochen". Kleiner Standortvorteil für Berliner: c/o Berlin - noch bis 22.5. - Retrospektive. Sollte vielleicht zum Pflichtprogramm für "lernwillige" FCler werden. ?
    Besser nicht! Nicht, dass hier noch aus teils inhaltslosem Gesabbel auf einmal bedeutungsschwangere Analytik wird. So ist es auf jeden Fall unterhaltsamer.
  • Günter Graph-Photo 18. März 2016, 22:28

    Schilcher, gestern um 22:46 Uhr
    Wenn aber das besondere Licht von der Schlucht schon XXXXX mal geknipst wurde, wo liegt dann noch das Besondere daran? Toskana, Island, Fux und Vogi bis zum Abwinken, wo ist das Besondere daran? Wiederholungen nix als Wiederholungen, aber Besondere, besonders langweilige.

    Soweit das Wiederholungen sind, oder ähnlich
    aussehen als viele andere Bilder von dem Motiv,
    gebe ich Dir recht.
    Die Kunst ist es ja dann doch eine eigene gute
    Idee zu haben um es anders zu zeigen als all
    die vielen anderen.
    Es sollte aber nicht einfach nur anders, sondern
    auch gekonnt anders sein um den Betrachter
    in seinen Bann zu ziehen.
    Vermutlich hast Du selber so ein häufig
    fotografiertes Motiv auch schon mal
    interessant anders gesehen. Hoffe ich jedenfalls.

    Hier das Bild ist ja auf jeden Fall auch anders,
    als so vieles.
    Für mich zumindest aber nicht interessant anders.
    Das ist der Unterschied.



    dersiebtesohn, gestern um 16:08 Uhr
    Günter Graph-Photo, es muss heissen: um diese Art der Fotografie zu begreifen, reicht mein Verstand nicht aus

    oder

    da ich nicht weiss, was Kunst ist, dieses aber, aus welchen Gründen auch immer, als eine Art Kunst bezeichnen möchte, reicht mein Verstand nicht aus, um mir selbst diesbezüglich eine Diagnose zu erstellen, warum ich etwas nach etwas benennen möchte von dem ich keine Ahnung habe.

    Eins muß ich Dir lassen.
    Wenn Dir ein Bild beim Voting zusagt,
    setzt Du Dich auch ausserordentlich stark
    dafür ein.
    Die meisten hier interessieren sich in erster
    Linie nur für die eigenen Bilder und hoffen, daß
    diese gut bei den anderen ankommen.
    Einen gemeinsamen Nenner dürften wir haben.
    Die allermeisten Bilder in der Fc sind leider nicht
    so interessant.

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Belichtungszeit 1/160
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