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K.-H.Schulz


Pro Mitglied, Göppingen

Motiv vom Weltenbummler -Fahrt auf dem Bosporus - Archiv

Der Bosporus (türkisch: İstanbul Boğazı) gilt als eine der weltweit wichtigsten Wasserstraßen, er ermöglicht bedeutenden Küstenstreifen der Anrainerstaaten des Schwarzen Meeres – darunter Russland, die Türkei, die Ukraine, Rumänien, Bulgarien und Georgien – den maritimen Zugang zum Mittelmeer und damit Zugang zum internationalen Seehandel. Neben Agrargütern und Industrieprodukten hat nicht zuletzt das Erdöl einen entscheidenden Anteil am großen Transportvolumen auf diesem Weg. Insbesondere die Anrainerstaaten am östlichen Schwarzen Meer sowie deren durch Pipelines angebundenes Hinterland gelten als Erdöl-Lieferanten des 21. Jahrhunderts, zugleich aber politisch auch als Unruhe-Regionen. Nach einer Greenpeace-Aktion, die auf das Unfallrisiko für den Schiffsverkehr aufmerksam machte, wurden Ende 2002 die Auflagen zur Durchfahrt für Öltanker verschärft. Im Jahr durchfahren etwa 50.000 Schiffe diese Meerenge. Im Jahr der Unterzeichnung des Vertrages von Montreux (1936) waren es lediglich 4.500 pro Jahr.
Im April 2012 äußerte der türkische Premier Erdogan Pläne seiner Regierung, den Bosporus durch den parallel zu bauenden Istanbul-Kanal entlasten zu wollen
Hier ein Blick auf das Goldene Horn von Istanbul am Abend

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