Diese Website verwendet Cookies, um verschiedene Funktionalitäten bereitzustellen, Anzeigen zu personalisieren und Zugriffe zu analysieren. Durch die Nutzung dieser Website erklärst Du Dich damit einverstanden, dass Cookies verwendet werden. Weitere Informationen  OK

Was ist neu?

Stefan mit S


Basic Mitglied, Nordfriesland

Morgens auf dem Weg zur Hallig

ein weiterer Blickwinkel

Die Halligbahn Dagebüll–Oland–Langeneß ist eine durch das nordfriesische Wattenmeer von Dagebüll zu den Halligen Oland und Langeneß führende Lorenbahn des Amtes für ländliche Räume (ALR). Sie wurde für den Transport von Baumaterial zur Befestigung der Halligen und Lahnungen gebaut. Außerhalb der Arbeitszeiten dürfen die Halligbewohner mit eigenen Loren den Damm nutzen, um Besorgungen auf dem Festland zu erledigen.

Es handelt sich bei der 1925–1928 auf einem Pfahldamm gebauten Bahn um eine Lorenbahn mit einer Spurweite von 900 mm. Sie wurde ab 1927 in Betrieb genommen. Die weitere Verbindung von Oland nach Langeneß wurde, erkennbar an einem Stein mit entsprechender Jahreszahl, wohl erst 1928 fertig. Im Sommer 2009 fand ein Neubau der Strecke nach Oland statt. Die neuen Schienen sind auf einem neuen Damm neben dem alten etwa 30 cm höher verlegt, so dass eine Befahrung auch bei höherem Wasserstand möglich ist.
Die Bahn wird, wenn Wind und Wetter die Nutzung des Postbootes unmöglich machen, auch zur Zustellung der Post auf die Halligen benutzt. Die Strecke führt aus dem Bauhof des Amtes in Dagebüll über den Seedeich über einen Pfahldamm nach Oland, über die Hallig und einen anschließenden Pfahldamm zur Hallig Langeneß. Legendär war Kapitän Magda – eine Postbotin, die jahrelang mit einer Segellore die Post nach Oland und Langeneß brachte.

Anfangs wurden die Loren per Segel durch Wind vorangetrieben, später wurden sie mit einem Dieselmotor bestückt. Die Loren sind meist einfache Flachwagen, teils komfortabel mit Bänken oder Sesseln bestückt. Diese werden typischerweise mit Mopedmotoren bewegt. Nur die Baufahrzeuge sind schwerer und können größere Lasten wie Basaltsteine befördern.

weiter irgendwo im nirgendwo
weiter irgendwo im nirgendwo
Stefan mit S

Kommentare 10

  • Thorsten78 25. November 2011, 11:37

    Sehr schöne Aufnahme und das Motiv ist minimalistisch gut. Vielleicht hätte ich oben auch etwas beschnitten. Trotzdem Daumen hoch!
    Gruß
    Thorsten
  • Daniel da Capo 28. November 2010, 23:06

    insgesamt eine tolle Serie von Winterfotos aus Nordfriesland, könnte auch in Sibirien sein. Kenne aber diese Strecke, manchmal ist viel Wasser drum herum, sehr gelungen, Gruß, Daniel.
  • Petra V 28. November 2010, 22:09

    se3hr cool, klasse wirkung lg petra
  • Sprotte 28. November 2010, 21:41

    Licht ist fein und auch der Läufer aus der Ecke. Meine Kritik wäre aber, Himmel schneiden und die Gleise wären noch genialer wenn sie aus der Ecke diagonal durch das Bild laufen würden, also noch ein bisschen weiter geschwenkt nach rechts. Meine Meinung!
    VG Reiner
  • monika castrovillari 28. November 2010, 21:14

    Die Weite ist umwerfend, auch die Farben sind super ein klasse Bild.
    Gruss Monika
  • Bebbo68 28. November 2010, 19:43

    Erstklassiges Bild

    Toller Bildaufbau

    Gruß bebbo
  • Harry H. Zimmermann 28. November 2010, 19:43

    klasse wie die Schienen ins Bild führen, das Licht ist auch Spitze
    Gruß Harry
  • Sigrid W 28. November 2010, 19:20

    Super. LG Sigrid
  • Peter Härlein 28. November 2010, 19:15

    Schöne Tiefenwirkung. Hätte sich vielleicht noch verstärkt wenn Du den Himmel etwas abgeschmitten hättest.
    Hab mal in einem Buch zur Fotographie gelesen, das von Links nach Rechts steigende Linien positiv auf den Betrachter wirken!? Zumindest sehe ich hier erst mal nichts Negatives.
    Gruß, Peter
  • Petra Haertl 28. November 2010, 19:14

    wunderschön gefällt mir ausgezeichnet LG Petra