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Hobu R.


World Mitglied, Waiblingen

Montaña del Fuego

Nur sehr langsam hat sich auf dem entstandenen Malpaís (schlechten Land)
wieder etwas Vegetation gebildet. Man kann an einigen Orten Flechten oder
kleine Sukkulente, und viele niedrige dornige Sträucher namens Aulaga
Majorera entdecken. Dieser Strauch wird von der Parkverwaltung verwendet, um
die hohe Erdbodenwärme im Bereich des Islote de Hilario zu demonstrieren.
Das in ein Loch im Boden gestopfte, trockene Geäst geht sofort in Flammen
auf. Eine weitere beeindruckende Demonstration ist ein Eimer Wasser, der in
ein senkrecht im Boden eingelassenes Rohr gegossen wird. Da die Erdkruste
hier kaum dicker als zwei Meter ist, und die Temperatur darunter über 400 °C
beträgt, entsteht eine explosionsartig empor schießende Dampffontäne.
Westlich des Hauptkraters der Montaña del Fuego beträgt die Temperatur in 27
Metern Tiefe etwa 700 °C. Der Islote de Hilario, wurde nach jenem Mann
namens Hilario benannt, der der Sage nach wie ein Einsiedler in diesem
Felseneiland lebte, während mehr als einem halben Jahrhundert, ohne weitere
Begleitung als seinem Kamel. Man erzählt, dass Hilario einen Feigenbaum
gepflanzt hatte, der, obwohl er Wurzeln schlug, niemals Früchte trug, weil
die Blüte sich nicht von Flammen ernähren konnte. Hier wurde von César
Manrique das runde Restaurant El Diablo (Der Teufel) mit Kochstelle über
einem heißen Erdloch errichtet.

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