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" Milchproteste " ( 3 )

" Milchproteste " ( 3 )

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Brigitte Specht


World Mitglied, Berlin

" Milchproteste " ( 3 )

... am 12. Mai 2009 in Berlin .


Milchproteste in Berlin: Heimische Bäuerinnen kommen mit Grünen und SPD ins Gespräch
Die Proteste der heimischen Bäuerinnen für einen besseren Milchpreis vor dem Kanzleramt in Berlin werden sich offenbar noch bis zum Wochenende hinziehen. Laut der Bayreuther Vorsitzenden des Bundes deutscher Milchviehhalter, Erna Eckert, werde man "im fliegenden Wechsel" immer eine Abordnung von heimischen Bäuerinnen nach Berlin schicken und dort Präsenz zeigen. Die ersten 24 Stunden der Protestaktion mit mehreren hundert Bäuerinnen aus ganz Deutschland seien schon sehr gut angelaufen, so Erna Eckert. Auch mit ersten Abgeordneten sei man ins Gespräch gekommen:
Die Abgeordneten trudeln allmählich ein, wir haben gute Unterstützung bekommen von den Grünen, die SPD war auch vor Ort. Die Grünen haben uns auch mit Essen und Trinken versorgt und haben auch dafür gesorgt, dass die restlichen Abgeordneten erfahren, dass wir vorm Bundeskanzleramt stehen und ansonsten hat sich nichts blicken lassen und das ist eigentlich schon sehr erstaunlich.
Wie berichtet fordern die Bäuerinnen einen Milchkrisengipfel auf europäischer Ebene, damit die Rohmilchproduktion in Zukunft reglementiert wird und der Milchpreis wieder steigt.


" Melker gesucht "
" Melker gesucht "
Brigitte Specht

Kommentare 6

  • Klaus-Günter Albrecht 13. Mai 2009, 22:37

    Ob das was hilft? Vermutlich gibt es einfach zu viele Rindviecher. Denn nur am Import kann das nicht liegen. Und bei Garantiepreisen, die es zumindest mal gegeben hat, gibt es die passenden Marktverzerrungen im Gefolge. Ein Umstellen auf andere Produkte ist natürlich nicht einfach und bedeutet sicher für etliche Landwirte die Aufgabe des Hofes.
    Gute Doku!
    LG Klaus
  • Rainer Rottländer 13. Mai 2009, 13:28

    Wenn die Erzeugung eines Grundnahrungsmittels den Produzenten in den Ruin treibt, stimmt doch offentsichtlich etwas nicht, da besteht dringenster Handlungsbedarf, das es auch weiterhin im Land vor Ort produzierte Milch gibt, mir "stinken" schon lange die LKW Kolonnen die wegen ein paar Cent billiger die Autobahnen verstopfen. Klasse Aufnahme zu einem wichtigen Thema und hast das gut dokumentiert.
    LG Rainer
  • Karl-Heinz Jeschke 13. Mai 2009, 13:19

    Tja........man kommt aus dem Wundern nicht heraus.
    Es ist nicht nur die Milch, welche in die Nordsee gekippt wird. Mit vielen anderen Nahrungsmitteln wird so umgegangen ,und in anderen Ländern herrscht der Hunger.. Ich unterstütze unsere Milchbauer und Kollegen.
    LG
    Karl-Heinz
  • Sven Wusch 13. Mai 2009, 10:46

    Zuerst wird die Landwirtschaft der ärmeren EU-Länder mit EU-Subventionen auf Vordermann gebracht. Damit wird dann dort u.a. Milch zu einem Dumpingpreis produziert und die Bauern der EU-Staaten, die diese Subventionen erst ermöglichen, im Grunde ruiniert. Es wird halt nur noch dort produziert, wo es am billigsten ist. Im Grunde also nicht nur ein Problem mit der Milch.

    Etwas Gutes hat die Sache - durch das Entsorgen zuviel produzierter Milch in die Nordsee wird diesmal das Milchpreisproblem nicht behoben.

    LG Sven
  • wolf rabe 13. Mai 2009, 1:20

    die probleme schaffen ALDI & ähnliche mit ihrem milchpreisdumping. wenn als folge bald alle kühe abgeschafft sind und milch dann knapp wird, erhöht ALDI & ähnliche die milchpreise. dann wird milch ein luxuprodukt. aber für die bauern zu spät.
  • Heidi Reiter 12. Mai 2009, 23:28

    Ich erkläre mich solidarisch mit den Bauern, da Lebensmittel einfach nicht die Achtung und den Stellenwert haben, der ihnen zusteht. Alles Wegwerfmentalität und ohne jegliche Wertschätzung.
    In Gedanken dabei sei
    Heidi