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Was ist neu?

Agi Rakowski


Basic Mitglied, Köln

Mein Schädel fühlt sich so eingemauert an...

...was aber nicht das leidige Symptom einer (be)rauschenden Sylvesternacht ist.
Gesehen an einer Kirche in Rheinkassel auf dem Neujahrsspaziergang.
Weiß einer von Euch, was es damit auf sich hat?

Kommentare 6

  • MONA LISA . 6. Januar 2006, 10:23

    Interessant, das zu erfahren.
    :-))
  • Die siebente Werbepause des Weltuntergangs 3. Januar 2006, 9:42

    Eingemauerte Schädel waren bei den Kelten ein beliebtes Architekturdetail. Im Zuge der allgemeinen Kulturkonglomeration finden sich Stilmittel missionierter Kulturen bisweilen in der lokalen Kirchenarchitektur wieder, ganz allgemein.

    Die Ausführungen von Berthold Schieffer sind zwar spezifischer und daher wohl eher vertrauenswürdig, allerdings müssen sich diese Dinge nicht unbedingt ausschließen.

    Was das Bild konkret betrifft, gefallen mir die horizontalen Linien, die machen den Schädel irgendwie zur ersten Note in einer Partitur, "Spiel mir das Lied vom Tod" oder sowas in der Art. :)
  • Berthold Schieffer 2. Januar 2006, 16:29

    Hallo Agi...
    ein gutes und gesundes neues Jahr wünsche ich Euch :)

    Es ist wirklich interessant, was man in Köln, um Köln und um Köln herum alles finden kann :)
    Der Schädel hat mir keine Ruhe gelassen, sodass ich die letzte halbe Stunde mal wieder in die Kölner Geschichte eingetaucht bin ... ;o)

    viel ist es nicht - aber immerhin ;o)
    http://www.rheinkassel.com/Unterseiten/Zeitung/krs030878.html
    http://www.rheinkassel.com/Chronik/Heimatkunde.html

    Die St. Amandus in Köln-Rheinkassel, ist die wohl schönste Kölner Dorfkirche. Die ältesten Teile der Kirche stammen aus dem 10./11. Jahrhundert.

    Die Kirche wurde vor allem von den Rheinschiffern früher "Dotemanns-Kirche" genannt. Eine Sandbank im Rhein war der Dotemannsorth. Einer Sage zufolge war eine Leiche an dem Kirchhügel angeschwemmt worden, welche sehr viel Geld und ein Testament bei sich trug, wovon das Gotteshaus auf seinem Grab erbaut worden sei (Dotemann = Tote-Mann).
    _______________________

    Rätselhaft ist bis heute, wie der Kirchbau an seine anderen historischen Benennungen kam.(u.a. Klein-St.Gereon)
    Bis ins 18. Jahrhundert wurde er nämlich auch "Todemannskirch" genannt. Ein Totenkopf, am mächtigen Westturm eingemauert, deutete auf den Tod hin. Häufig wurden in Rheinkassel Wasserleichen angespült. Rund um die Kirche fanden sie ihre letzte Ruhestätte.
    ________________________

    Gruss,
    Bert
  • Nicole Eckert 2. Januar 2006, 13:40

    Superschönes Motiv, vor allem mit den Linien, ich hätte vielleicht noch etwas mehr Schärfe auf den Kopf gesetzt, aber ich find es trotzdem super !
  • Zila T. 2. Januar 2006, 12:46

    Was für ein Motiv!
    Finde ich echt gut. Vielleicht wollte da einer mit dem Kopf durch die Wand???
    Dir gute Besserung und ein glückliches neues Jahr,
    Zila
  • MONA LISA . 2. Januar 2006, 12:45

    Das weiß ich zwar nicht, aber interessieren würde mich das auch. Man kann sich halt was in der Richtung denken, dass sie das Böse gesichert haben oder so.
    :-))