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Was ist neu?

Maschinensetzer


Pro Mitglied, Niederkassel

Mein "Freizeitplatz"

Heute, beim Aufräumen im Garten mit Hilfe der Feldbahn, dachte ich an die Zeit, wo der "Arbeitsplatz" auf so einer kleinen Lok harte Arbeit und Broterwerb bedeutete. Angefangen hat ihr Leben 1949, als sie aus Teilen der unglückseligen Kriegsproduktion zusammengebaut, ursprünglich mit Holzvergaser, und als Trümmerbahnlok eingesetzt wurde. Dann kamen Jahrzehnte des Einsatzes in den Tongruben von Witterschlick.

Damals konnte der Bediener dieser Lokomotive noch alleine mit seiner Arbeit die Familie ernähren und sich sogar ein nettes Häuschen bauen – er erfreut sich heute noch bester Gesundheit und hat viel zu erzählen! Wo ist blos heute der angemessene Lohn für ehrlicher Hände Arbeit geblieben?

Als ich die Lokomotive 1993 in Witterschlick abgeholt habe, war er sichtlich berührt und trotzdem froh, dass sie nicht der Schrotthändler abholte! Einige hier im Kreis können es sicher bestätigen, das es Maschinen gab, die man nicht nur bedient, sondern mit denen man gelebt – und noch mehr... – hat!

So wie ich, der als gelernter Maschinensetzer sich täglich an seiner über neunzigjährigen Linotype erfreut und es immer noch als besondere Zeit empfindet, wenn er ihren Bleikessel einmal wieder anheizt...http://www.blog.druckerey.de/index.php?id=530
Sind wir deshalb verrückt?

Kommentare 8

  • Hartmut Sabathy 2. November 2013, 14:57

    das ist ja suuuper ein Garten mit Feldbahn! ....wo man die Gartenbahn eben mit dem passenden Material machen kann .. grüße und noch ein angenehmes Wochenende! Hartmut
  • blind lense 4. März 2013, 11:52

    Nein ich meinte das schwarze "Monster" und "Gegengewicht" ist falsch ausgedrückt, Ballastgewicht sollte es heißen.
  • Maschinensetzer 3. März 2013, 11:49

    @ Heinz: Du meinst die Teile auf der blauen Schöma? Da ich beim Aufräumen zum Transportieren einiger Materialschränkchen und -kisten nicht eine Kipplore herausrangieren wollte, habe ich die Schöma einfach als Transportwagen genutzt. Im Führerstand stehen auch noch ein paar Trabant-Türinnenverkleidungen.

    @ Christoph: Du wirst lachen – ganz links hinter der weißen Katze im Feld habe ich schon Salat am wachsen – das geht hier im Rheinland!

    Viele Grüße
    Thomas
  • C. Kainz 3. März 2013, 9:49


    Ich würde eher sagen "verhaltenskreativ". Aber solange dir der Nachbar ein bisschen was von seinem Glashaus-Gemüse abgibt,
    ist doch in der Ferro-Suppe für etwas Ausgleich gesorgt ...

    lg, Christoph
  • blind lense 3. März 2013, 2:09

    Als Unbedarfter frag ich mal was. Sind das Gegengewichte oder die Starterbatterien da auf dem Vorbau?
  • Maschinensetzer 2. März 2013, 22:28

    "wenn man die Weichen noch selbst betätigen kann"

    @ BP: Klug geschrieben! Das müsste der Spruch für dieses Wahljahr werden!

    https://www.campact.de/stuttgart21/appell/teilnehmen/?_mv=5b3oZ6i5OD6HSOJQWlDFrU

    Danke und viele Grüße!
    Thomas
  • Bernd-Peter Köhler 2. März 2013, 22:22

    Natürlich verrückt, aber zum Glück in einer Weise die wir selber erkennen und wir können uns noch in psychotherapiefreier Umgebung bewegen. Ist doch gut, wenn man die Weichen noch selbst betätigen kann!
    Deshalb: Munter bleiben!
    BP
  • Klaus Kieslich 2. März 2013, 22:18

    Dazu muß man echt geboren sein :-)
    Gruß Klaus