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Régine Le Floch


World Mitglied, Gütersloh

Masten

Douarnenez 2008.
Das russische Segelschulschiff „Krusenstern“ ist eine Viermaststahlbark, die heute nach dem deutsch-baltischen Kapitän und russischen Admiral Adam Johann von Krusenstern benannt ist. Heimathafen des Windjammers ist Kaliningrad.

Die Krusenstern ist als einziger der berühmten Flying-P-Liner, der Flotte der Reederei F. Laeisz, noch heute im Einsatz.

Das Schiff wurde 1926 auf der Tecklenborg-Werft an der Geeste in Bremerhaven als „Padua“ vom Stapel gelassen. Es gehörte, mit Schiffen wie der Pamir und der Passat als eine der "Acht Schwestern", zu den berühmten Flying-P-Linern der Hamburger Reederei F. Laeisz, deren Namen traditionsgemäß mit einem "P" begannen. Auf der Jungfernreise brauchte sie von Hamburg nach Talcahuano (Chile) 87 Tage.

Die Padua wurde anschließend als Frachtsegler und Segelschulschiff eingesetzt. Unter anderem brachte sie Baumaterialien nach Südamerika, kehrte von da mit Salpeter zurück und transportierte später auch Weizen aus Australien. Den Weg von Hamburg nach Port Lincoln in Süd-Australien legte sie 1933/1934 in der Rekordzeit von 67 Tagen zurück.
Das Schiff musste nach dem Zweiten Weltkrieg 1946 als reparationsleistung an die UdSSR abgegeben werden und erhielt daraufhin seinen heutigen Namen.
Heute nutzt das russische Ministerium für Fischwirtschaft die Krusenstern zur Ausbildung des Nachwuchses der Fischereiflotte; dabei nimmt sie an vielen internationalen Regatten teil.

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