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Marksburg bei Braubach

Marksburg bei Braubach

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Gerhard Stühmeyer


World Mitglied, Löhne

Marksburg bei Braubach

Die Marksburg ist einzigartig in ihrer Lage und Substanz: Als einzige unzerstörte Höhenburg am Mittelrhein gilt sie heute als Sinnbild der mittelrheinischen Burgen- und Wehrarchitektur. Dank der sorgfältigen Denkmalpflege seit 1900 bietet sie wie keine andere Rheinburg dem Besucher das Erlebnis mittelalterlicher Burg-Atmosphäre.
Die Höhenburg ist vermutlich eine Gründung der nachweisbaren Herren von Braubach aus den Jahren 1117 bis 1171 . Spätestens 1231 gehörte sie den Herren von Eppstein und wechselte in den Jahrhunderten wie der Ort Braubach häufiger den Besitzer. Auch der jüngeren Linie der Grafen von Katzenelnbogen diente die Anlage eine Weile als Residenz.
Inmitten der Kernburg steht der Bergfried, dessen rechteckiger Unterbau noch zur Anlage des 12. Jahrhunderts gehört. Von einem Ausbau im ersten Viertel des 13. Jahrhunderts stammen auf der südlichen Angriffsseite der viergeschossige Kapellenturm, ein Palasflügel und Teile der Wehrmauern. Über die Jahrhunderte folgten zahlreiche Erweiterungen. Im 17. und 18. Jahrhundert erhielt die Marksburg einen äußeren Zwinger, Türme, Bastionen und Geschützbatterien.

1900 erwarb die Deutsche Burgenvereinigung, die heute noch ihren Sitz auf der Marksburg hat, die Anlage. Burgenforscher und Architekt Bodo Ebhardt übernahm die Denkmalpflege. Und er verstand darunter vor allem Rekonstruktion: Rittersaal, Schmiede, Weinkeller und Folterkammer wurden in den Jahren nach 1900 eingerichtet, der obere Teil des Bergfrieds ergänzt. Die meisten Ausstellungsstücke sind Originale des 15. bis 17. Jahrhunderts. Im 1708 wieder aufgebauten Rheinbau ist die Waffen- und Rüstkammer mit einer bemerkenswerten Sammlung von Militaria untergebracht. Der Kräutergarten wurde 1969 angepflanzt, die Küche 1974 rekonstruiert.

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Kamera MD86600
Objektiv ---
Blende 5.9
Belichtungszeit 1/1000
Brennweite 35.2 mm
ISO 100