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Man soll ja eigentlich kein Blatt vor den Mund nehmen, aber manchmal ist es einfach gesünder . . .

Man soll ja eigentlich kein Blatt vor den Mund nehmen, aber manchmal ist es einfach gesünder . . .

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Dr.Thomas Frankenhauser


World Mitglied, 40595 Düsseldorf

Man soll ja eigentlich kein Blatt vor den Mund nehmen, aber manchmal ist es einfach gesünder . . .

. . . für den Betroffenen, führt aber zu einer völlig unangemessenen Disziplinierung - und das in unserem Staat mit einem Grundgesetz der freien Meinungsäußerung!
Daß die Privatsphäre geschützt sein soll, ist selbstverständlich. Eine Überreglementierung und Verbürokratisierung, wie sie bei uns üblich ist (und jede Menge Geld kostet, das die Bürger bezahlen müssen), bewirkt das Gegenteil von Demokratie und ist allenthalben spürbar. Beispiele hätte ich genug, die sammelt man in seinem (Berufs-)Leben reichlich.
Die in der Theorie so oft bemühte Ehrlichkeit ist nicht sehr gefragt, da sie Machtmissbrauch und Unwahrheit sowie neurosefördernde, abhängig machende Verhaltensweisen verhindert. Und darauf beruht leider ein großer Teil der Ursachen für das Unglücklichsein der Überflussgesellschaft, die sich - statt bescheidenes Verhalten, Umweltverträglichkeit und faires Zusammenleben zu fördern - immer weiter zu einem Staat der vereinsamenden Egoisten entwickelt. Und zu Desinteresse, zum Beispiel an der Politik, die von wenigen, oft krankhaft eitlen Typen betrieben wird, die uns glauben machen wollen, sie hätten für alles eine Lösung und die Weisheit mit großen Löffeln gefressen . . .
Johann Christoph Lichtenberg: "Man kann nicht mit der Fackel der Wahrheit durch eine Menschenmenge gehen, ohne manchem den Bart zu versengen."
Wie wahr!
Und um mir Verbrennungen zu ersparen (nicht nur des Mauls), werde ich mich morgen wieder brav rasieren (-: .

11.9.2012

Kommentare 11

  • Stephan Schrön Foto Atelier Schrön 14. September 2012, 9:28

    warum gibt es hier keine gefällt mir?
    Gerdt daumen hoch !
    lg Stephan
  • GERDT GINGKO 14. September 2012, 8:00

    Aus psychohygenischen Gründen sollte der Bürger das Blatt vor dem Munde doch schon fallen lassen und es wieder in den Schambereich heften und die dort platzierten der anderen respektieren.

    Der deutsche mediale Blätterwald trägt mit seiner Kultur von unreflektierter und quotenbestimmten Berichterstattung dazu bei, sodass der Bürger durch die Permanenz der gefilterten "Wahrheitsfindungen" seine Werte zur Ehrlichkeit immer mehr aufgibt und die in den Medien etablierte Mobbingqualität übernimmt. Die Reduzierung der Menschen auf eine primitive Ebene steht dahinter.Leider entledigt sich der Konsument solcher Blätter die Angelegenheit nicht mit einen gezielten Blattschuss - durch Verzicht.

    Die visuellen Medien sind in ihrem Nachahmungseifer hier auch nicht zu bremsen.

    Viele egozentrierte Politiker versteht man gar nicht mehr vor lauter starkbelaubtem Ästen, die sie vor ihrem Mund tragen, mit dem Ziel uns für dumm zu verkaufen, was auch gerne angenommen wird.

    Der Vertrauensverfall auch gegenüber der religiösen Communitys ist emenz. Ihre proklamierten Werte sind nach einer Hinterfragung sehr schnell auch als profilneurotische Verhaltensauffälligkeit und als Machtanspruch der Führer zu erkennen und werden dadurch mehr zur Last als zur Hoffnung.

    Was auch die Ehrlichkeit auch so schwierig macht, ist das Eingestehen von "fehlern" - die Möglichkeit des Irrtums bei einem selbst. Die Angst durch eine Meinungsänderung als unglaubwürdig und unzuverlässig zu gelten, lässt leicht einen Meinungsstarrsinn entstehen
    - dabei hat man sich doch nur w e i t e r g e b i l d e t.

    LGG
  • Wolfg. Müller 13. September 2012, 13:09

    Haha, auch eidesstattliche Erklärungen waren und sind oft unääährlich.
    Gruß Wolfgang
  • Dr.Thomas Frankenhauser 12. September 2012, 12:08

    Danke für Eure netten Anmerkungen!
    Philosoph wäre ich gerne geworden - aber: nur Theorie??? Es gibt ja den Begriff der "therapeutischen Philosophie" im Gegensatz zur geistigen Selbstbefriedigung. Ich finde als einigermaßen sozial eingestellter Mensch, daß man von einem Gedanken oder Gespräch auch eine Konsequenz sehen müßte - und das geht nur, wenn man nicht schweigt.
    Ein Parteibuch möchte ich auch nicht - egal welcher Couleur die Partei ist. Eine solche, die alles richtig macht und gerecht versucht, die Wahrheit zu finden und zu vertreten, gibt es nicht. Die "Parteidisziplin" (schreckliches Wort für "Überangepaßtsein" mit dem Verbot, seine Meinung ehrlich und öffentlich zu sagen) beweist das doch.
    Mein früherer verehrter Chef, Herr Dr. Theiss (Neurologe und Internist, Gott hab ihn selig!) hat immer gesagt, schon sein Chef hätte niemals einen Assistenten zum Oberarzt gemacht, der im nie widersprochen hat. Und als er mich damals zum letzten in der Rangfolge der Oberärzte bestellt hat und ich ihn fragte, ob ich denn dazu in der Lage wäre, hat er mich am Ohr gezogen und gesagt "Man wächst mit seiner Aufgabe . . .".
    Das war ein aufrechter Mensch, eine Persönlichkeit, ein wandelndes Lexikon nicht nur der Medizin - und gelacht haben wir auch viel in den elf Jahren, die ich ihn genießen durfte, und wenn es über uns selber war. Generationen von Studenten, eingeschlossen mich selber, hat er versucht, so viel beizubringen wie möglich.
    Und er hatte die wichtigste Eigenschaft, die man haben kann: er war e h r l i c h gegenüber uns und sich selbst.
    Selbst wenn die Gedanken jetzt (fc-unabhängig) ausufern: Keine Partei, kein Sportverein, kein Kaffeekränzchen und kaum eine sonstige Gemeinschaft vertritt den Standpunkt der Wahrheit engagiert genug; ich für meinen Teil finde, am ehesten noch das Christentum - auch wenn Ihr jetzt über mich lacht . . .
    Auch die wahrheitsliebenden anderen Religionen (man kann sie ja durchaus vergleichen) wie Islam oder Judentum kranken - genau wie das Christentum - an kleingeistigen Auslegungsstreitereien, die mit der ursprünglichen Philosophie der Religionsstifter weniger als nichts zu tun haben. Man denke an die Scharia, die Kreuzzüge, den ewigen Streit zwischen Protestanten und Katholiken und sogar den zwischen Untergruppen dieser Konfessionen. Schade, denn es hält viele Leute davon ab, sich mit Religion - äh Wahrheit (-: - zu beschäftigen . . .

    P.S.: Eidesstattliche Versicherung: Bin von keinem bezahlt, engagiert, Mitglied irgendeines Missionswerks oder einer Partei. Einfach nur "rheinischer Katholik" - ehrlich (((-: !
  • Stephan Schrön Foto Atelier Schrön 12. September 2012, 12:03

    Wer schweigt ist ein Narr. Wer die Wahrheit sagt ein Dummkopf?
    Wer eigene Gedanken zu denken in der Lage ist , ist sehr gefährlich !
    LG Stephan
  • Carlos Ramos 12. September 2012, 8:43

    Was ich vergessen hatte: vor Jahren habe ich auch mein Parteibuch hingeschmissen! Und das war gut so!
    KKT1
  • Nscho-tschi 7 12. September 2012, 8:41

    nehm aber bitte nur ein kleines Blatt ......
    dennnnnn-------manches muss gesagt werden !!!!
    und für die Gesundheit ....trinken wir lieber einen Schopppppen , wenn Du wieder bei uns bist !!!!!
    lg Rosi
  • Carlos Ramos 12. September 2012, 8:40

    Moin Thomas,
    Du sprichst mir aus der Seele!!!
    KKT1
  • Shimmy11 12. September 2012, 8:19

    Ich schließe mich an mit
    ;-))
    LG Ute
  • Regi Richardet 12. September 2012, 6:32

    V:-))
    lg regi
  • vitagraf 12. September 2012, 2:24

    Das ist ja mal ein ganz anderer Stil. Hier ist der Text das Entscheidende. Wie sagten schon die alten Lateiner?
    Si tacuisses, philosophus mansisses!

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