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Mal eben etwas zusammen puzzeln und zusehen wie Photoshop dabei die Luft ausgeht

Mal eben etwas zusammen puzzeln und zusehen wie Photoshop dabei die Luft ausgeht

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Martin Rodan


World Mitglied, Neustadt am Rübenberge

Mal eben etwas zusammen puzzeln und zusehen wie Photoshop dabei die Luft ausgeht

Mal eben etwas zusammen puzzeln und zusehen wie Photoshop dabei die Luft ausgeht

Man nehme eine DIN A4 Vorlage, eine Auflösung von 300 dpi und beobachte, wie im Verlauf der Sitzung, die Dateigröße auf ein ungesundes Maß anschwillt.
Wenn dann sogar noch der Memoryoptimierer einen roten Kopf bekommt und rumpelnd nach freien Kapazitäten sucht, überlegt der hilflose User, ob er die letzten Ersparnisse für eine Speichererweiterung ausgeben, oder den Kindern lieber etwas zu essen kaufen soll.
Hier noch ein Schlagschatten, da noch eine Verlaufsmaske und dort …, was ist denn nun, warum tut sich nichts mehr und warum blinkt Photoshop gelb in der Taskleiste?
Nicht zu vergessen, der siedendheiße Gedanke, wann hast du Trottel das letzte Mal gespeichert und wie viele Schritte sind seitdem vergangen? In solchen Momenten stellt sich sogar der göttliche Glaube wieder ein: „Oh bitte mach, dass das Programm jetzt nicht abschmiert“.
Nun, dieses Mal ist es noch glimpflich ausgegangen, aber vielleicht sollte man die zukünftigen Montagen in einem kleineren Maßstab erstellen.

Letztens habe ich im Netz mal eine „gepuzzelte“ Kugel gesehen und war von dem Ding so angetan, dass der Wunsch nach einer eigenen Variante geweckt wurde.
Ein rundes Objekt war in form eines Apfels schon vorhanden, so musste nur noch eine Puzzelstruktur darauf übertragen werden. Ein hilfreiches Plugin und eine neutralgraue Ebene, schon war die Oberfläche fertig. Na ja gut, man darf den Einsatz des Wölben-Filters nicht vergessen, denn er ist es, welcher das Eckige zu einem Runden macht. So gesehen wäre es das schon gewesen, aber wo bliebe da der Spaß, wenn es nicht noch etwas komplizierter ginge?
Also musste ein Gerüst her, auf welchem die Puzzelteile befestigt wurden, denn schließlich sollte ja nicht alles gleich wieder in sich zusammenfallen.
Ein grobes Gitter wurde aufgemalt und die Farbe durch eine Holzmaserung ersetzt. Leider habe ich dabei gepatzt, ansonsten hätte ich bei den senk und waagerechten Leisten nicht die gleiche Maserungsrichtung gewählt (Sorry). Nachdem das Gitter fertig war, kam auch hier wieder der Wölben-Filter zum Einsatz. Um die Kugel zu komplettieren, wurde auch auf der Rückseite ein Gitter montiert, wobei hier der Filter natürlich in die andere Richtung wirken muss. Leider hat der Filter an der linken und rechten Seite einen Schönheitsfehler, so dass sich einige Streben in die falsche Richtung, nach innen biegen.

Um den Puzzelteilen optisch eine gewisse Schichtstärke zu geben, wurden die Offenen Ränder ausgewählt, umrandet und aus der Apfelebene kopiert. Die innere Hälfte der nun sichtbaren Umrandung wurde entfernt, so dass nichts in den „leeren“ Flächen zu sehen war.
Im nächsten Schritt wurden diese Ränder etwas kleiner skaliert und eine Ebenenkopie angefertigt. Diese Kopie wanderte in der Ebenenhierarchie unter das Original und wurde wiederum um einen Bruchteil verkleinert. Nach einem weiteren Manöver dieser Art, war die Kante ausgebildet. Die Kantenebenen wurden auf eine reduziert und mit einigen Ebeneneffekten versehen, damit sich die Kante farblich von der Fläche abhob.
Mit einer Radialen Verlaufsumsetzung, welche sich ebenfalls in den Ebeneneffekten finden lässt, wurden Licht und Schattenflächen auf die „Kugeln“ aufgetragen.
Die Schatten unter und neben den Kugeln wurden auf separaten Ebenen eingefügt.
Um so etwas wie Tiefenschärfe zu simulieren, wurden die Kugeln mit radialen Masken überzogen und daraus Auswahlen erstellt. Auf diese Weise konnte die Wirkung des folgenden Weichzeichnens auf die nach „hinten“ laufenden Bereiche gesteuert werden.

Das soll’s gewesen sein, denn die Seite ist voll ;-) Wahrscheinlich habe ich sowieso wieder alles so verwirrend geschrieben, dass niemand etwas damit anfangen kann. Falls doch, kann sich der Betreffende ja mal melden.

Eines noch, der Weg zum Forum:
http://www.fotocommunity.de/forum/read.php?f=11&i=157394&t=157394

Kommentare 3

  • I. Braun 2. Januar 2010, 12:27

    Das ist richtig gut geworden.
    Kann ungefähr nachvollziehen, dass das verdammt
    viel Arbeit war. Hat sich aber auf jeden Fall gelohnt.
    Alles sehr stimmig.

    Gruß
    I. Braun
  • Piet M. 27. Januar 2009, 8:27

    Eine starke Arbeit - Bild und Text.
    Die Beschreibung hat bestimmt mehr Mühe gekostet, als das Erstellen des Bildes :o)
    Wenn Du den Text nicht zentriert darstellen würdest, wäre er vielleicht leichter lesbar :-)

    Gruß,
    Piet
  • Gabi D. 18. Januar 2008, 21:07

    ich könnte meine Arbeiten nie so beschreiben ;-)
    sieht töll aus !!!