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M63 - Sunflower Galaxy

M63 - Sunflower Galaxy

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Egon Eisenring


Basic Mitglied, Henau

M63 - Sunflower Galaxy

Zum Objekt:
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M 63 ist eine eng gewundene Spiralgalaxie. Typisch für diese Galaxientypen sind die im Inneren eng um den Kern gewundenen Spiralarme. Die äusseren Arme verlaufen offener und sind mit unzähligen, hellen Emissionsnebel (H-II-Regionen) durchsetzt. Diese geben der Sunflower Galaxy ihr berühmtes, knötchenartiges Aussehen, welchem sie auch ihren Namen verdankt. M63 ist rund 35 Mio. Lichtjahre von unserer Galaxies entfernt. Sie hat einen Durchmesser von etwa 80'000 Lichtjahre und ist somit etwas kleiner als unsere Heimat-Galaxies. Sie gehört zur M51-Gruppe und steht nach neusten Erkenntnissen mit dieser in Wechselwirkung.

Fototechnische Daten:
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Nicht optimal gelungene Nachführung führt sofort zu Schärfeverlusten.
Trotzdem kann man die Knötchenstruktur der Galaxies erahnen.
Ausschnitt aus Gesamtaufnahme (ca. 50% um Bildzentrum).

Belichtung: 8 Aufnahmen mit 26min17sec Belichtungszeit. ISO800. ---------------
Equipment: Canon 20D an Skywatcher ED Pro 80/600. Brennweite 600mm--------------
Nachführkontrolle manuell mit FK-Okular 10mm, beleuchtet an----
Celestron 8"-Newton/f5. -----------------------------------
Location: Gähwil, Toggenburg (Schweiz), 900 müM------------------------------
Date/Time: 09.04.2007, 01h00 - 01h50 -------------------------------------------
Bearbeitung: Fitswork (Darkframe), Photoshop CS2, Neat Image-------------------

Kommentare 3

  • Sighard Schraebler 17. Mai 2007, 16:18

    Hallo Egon, noch ein wackerer Handnachführer. Ist selten geworden heute. Ich erinnere mich noch an Nächte mit Walkman und viel Ausdauer und solchen Augen danach.

    Waren das 8x 26 Minuten oder in Summe? Wahrscheinlich eher zweites würde ich sagen, demnach ca. 200s pro Bild ...

    Die Dunkelbilder lasse ich von der Kamera sofort abziehen, dafür drehe ich die Empfindlichkeit auf 3200ISO hoch, dann ist die Belichtungsdauer 4x kürzer und pro Bild bei 200s/4=50s. Dies wiederum schafft die Montierung bei f/5 ohne Korrektur in der Hälfte der Fälle erfolgreich. So macht man leicht 100 bis 200 Bilder in einer Nacht mit weniger Stress. Die Bilder würde ich eher in Registar zusammenbauen, da wirft man alles Gelungene einfach nur in den gleichen Ordner, registriert, stackt mit median/mean und bingo.

    LG Sighard
  • Christoph Petermann 16. Mai 2007, 21:27

    Hallo Egon,

    die kommt schon gut die M63 Galaxie. Ich habe sie auch mal abgelichtet mit einer alten CCD Kamera - deine ist besser ! Alles Weitere haben meine Vorredner schon gesagt. Wer selbst keine Astroaufnahmen macht, kennt die Arbeit nicht, die dahinter steckt.

    Gruß Christoph
    Nach Sonnenuntergang
    Nach Sonnenuntergang
    Christoph Petermann
  • Josef Käser 16. Mai 2007, 8:48

    Hallo Egon

    Die Struktur der Galaxie ist schon recht gut sichtbar. Der kleine Nachführfehler wirkt sich da noch nachteilig aus (aber das weiss der Fotograf natürlich auch:-)).

    Im Übrigen möchte ich mich dem obigen Kommentar anschliessen. Ferne Galaxien wirken halt oft nicht so spektakulär wie grossflächige farbige Nebelkomplexe. Trotzdem ist das gleiche fotografische Können erforderlich.
    Alle langbelichteten und nachgeführten Astroaufnahmen verdienen Respekt, steckt doch jedesmal ein grosser Arbeitsaufwand dahinter. Leider wissen das aber nur jene, welche selber solche Bilder machen.

    VG Sepp