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Was ist neu?

Christian G. Mainusch


Basic Mitglied, Frankfurt am Main

Luminale 2010, Heyne Fabrik, Offenbach am Main

Die Brüder Christoph und Georg Heyne, Söhne eines Schneidermeisters, gründeten in der Innenstadt von Offenbach am Main 1869 die „Fassondreherei Gebr. Heyne“, die vornehmlich Metallschrauben produzierte. 1896 wurde die Produktion in die Nähe des Offenbacher Hafens verlegt und das Werksgelände nach und nach vergrößert. 1913 hatte das Unternehmen ungefähr 400 Mitarbeiter und war damit die drittgrößte Fabrik in Offenbach am Main. Herausragendes Produkt war ein „Schraubenautomat“, mit dem hochpräzise Metallschrauben hergestellt werden konnten. Während beider Weltkriege wurden Rüstungsgüter hergestellt, vor und während des Zweiten Weltkrieges wurden auch Zwangsarbeiter eingesetzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Unternehmen von der Eignerfamilie bis 1962 weitergeführt und dann an den Stinnes-Konzern verkauft. Inzwischen hatte sich das Unternehmen vom Schraubenhersteller zum Zulieferbetrieb für die Automobilindustrie gewandelt. 1968 wurde die Produktion wegen schlechter Geschäftszahlen eingestellt. Die Betriebsschließung leitete das Sterben der traditionellen Metallwarenfabriken in Offenbach ein, eine Entwicklung, welche sich noch in den nächsten zwei Jahrzehnten fortsetzte. (Wikipedia)

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