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L'Oceonografic Valencia

L'Oceonografic Valencia

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Ano Nym


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L'Oceonografic Valencia

Im spanischen Valencia öffnete im Februar 2003 das L'Oceanografic seine Pforten. Das größte Meeresaquarium Europas zeigt auf ca. 80.000 Quadratmeter die große Vielfalt der Weltmeere. Tiefblau wie die Ozeane empfängt einen die Glasfront des Eingangsgebäudes, welches ihr auf dem Foto seht.

Die technischen Daten des L'Oceanografic lesen sich wie ein Auszug aus dem Guiness-Buch der Rekorde. Insgesamt 53 Millionen Liter Wasser, das entspricht 19 olympischen Schwimmbecken, sind nach Ansicht des Veranstalters offenbar nötig, um einen repräsentativen Einblick in die Unterwasserwelt unseres Planten zu geben. Die Baukosten beliefen sich auf etwa 108 Mio Euro. Zu den Attraktionen der Anlage gehört nach Angaben der Betreiber auch ein Unterwasser-Restaurant, wo die Gäste während des Essens Makrelenschwärme beobachten können (hier möchte ich allerdings dringend anraten, rechtzeitig -am besten telefonisch oder ganz früh morgens- einen Tisch zu reservieren).

Das L'Oceanografic ist allerdings nicht nur ein gelungenes Freizeitprogramm für Groß und Klein, sondern auch eine wissenschaftliche Einrichtung zum Zwecke der Forschung und Bildung. Im September 2003 wurden eine Bibliothek, vier Hörsäle, zwei Laboratorien und mehrere Beobachtungsbecken eröffnet.

Nicht unterschlagen möchte ich, dass Tierschützer heftige Kritik an derartigen Meeresparks äußern. So würden hochsoziale und bewegungsfreudige Meeressäuger wie Delfine oder Weißwale brutal ihren Gruppen und ihrem Lebensraum entrissen und tausende Kilometer transportiert, "um als Clown in engen Becken ihr künftiges Leben zu fristen", beklagt die Whale and Dolphin Conservation Society. Leider schien sich diese Aussage zu bestätigen; ich werde den Weißwal, der vollkommen lethargisch an der Wasseroberfläche trieb und in regelmäßigen Abständen laut schrie, nicht so schnell vergessen.

Hiervon abgesehen ist ein Besuch aber wirklich empfehlenswert, zumal in unmittelbarer Nähe zum Aquarium einige wirklich atemberaubende architektonische Meisterwerke enstanden sind.

Kommentare 3

  • IE S 28. Juni 2005, 21:49

    oh ja, das kenn ich auch, es ist wirklich schön dort. eine richtige vielfalt von unterwasserwelt die man dort sieht. in 2 wochen gehts wieder ganz in die nähe dorthin!
    lg iris
  • M W Photo 27. Juni 2005, 22:17

    Hat aber trotzdem eine gute Wirkung. Mir gefällts.

    lg starship
  • Ano Nym 27. Juni 2005, 22:12

    Hi, mir fällt gerade auf, dass das Bild eigentlich nur richtig gut wirkt, wenn es den gesamten Bildschirm ausfüllt.
    Gruß Heiko

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