Diese Website verwendet Cookies, um verschiedene Funktionalitäten bereitzustellen, Anzeigen zu personalisieren und Zugriffe zu analysieren. Durch die Nutzung dieser Website erklärst Du Dich damit einverstanden, dass Cookies verwendet werden. Weitere Informationen  OK

Was ist neu?
880 3

Uwe Herder


Free Mitglied, Duisburg

LISZTAFFE

ZOO Duisburg
Canon EOS 20D - Canon EF 28-135 IS USM

Deutscher Name: LISZTAFFE
Lateinischer Name: Saguinus oedipus
Verbreitung: Südamerika
Lebensraum: Regenwald
Lebensweise: tagaktiv, in Familiengruppen
Nahrung: Früchte, Samen, Pflanzensäfte, Kleintiere
Groesse: 20 bis 25 cm, plus 33 bis 40 cm Schwanz, Neugeborene 5 cm
Gewicht: 410 bis 445 g, Neugeborene 20 g
Paarungszeit: ganzjährig
TragBrutzeit: 140 bis 170 Tage
WurfGelege: 1 bis 2 Jungtiere
Geschlechtsreife: nach 2 Jahren
Lebenserwartung: bis 20 Jahre

Details
Der Lisztaffe verdankt seinen Namen den weißen, wie nach hinten gekämmt wirkenden Kopfhaaren, die der Frisur des berühmten ungarischen Komponisten Franz Liszt ähneln. Im Englischen wird der Lisztaffe auch "Cotton-top Tamarin" genannt, da die Kopfhaare wie ein Knäuel Baumwolle wirken. Die weißen Haupthaare stehen im starken Kontrast zu dem schwarzen Gesicht der Tiere. Auch die Arme und die Körperunterseiten sind weiß, wohingegen die Rückenpartie und der sehr lange Schwanz rotbraun gefärbt sind.

Lisztaffen haben ein sehr kleines Verbreitungsgebiet und leben nur in den Urwäldern Nordkolumbiens und Panamas. Hier durchstreifen die Lisztaffen in kleinen Gruppen von maximal 12 Tieren ihr ca. 10 ha großes Revier. Eine Gruppe besteht aus einem Elternpaar und deren Nachkommen verschiedenen Alters. Mit ihren sehr langen Beinen, den scharfen Krallen an den Füßen und ihrem langen Schwanz als Balancierorgan klettern die Tiere äußerst geschickt durch das Geäst der Bäume. Nicht selten zeigen die kleinen Tiere Sprünge bis zu 3 m Länge.

Aufgrund ihrer Geschicklichkeit im Geäst sind Lisztaffen hervorragende Jäger, die sich vornehmlich von animalischer Kost ernähren. Neben allerlei Insekten werden gerne Kleinnager und Vögel erbeutet, die mit ihrem kräftigen Gebiß schnell erlegt werden. Daneben ernähren sich Lisztaffen von Früchten, Samen und Baumsäften.

Kommentare 3

  • Gudrun Hunger 30. September 2005, 20:13

    Hallo Uwe
    Das glaube ich Dir gerne. In Neumünster gibt es diese kleinen jlinken Gesellen auch, die sind dort hinter Glas und ganz komisches Licht ist da drin. Ich habe
    Das ist meiner

    ganz leicht mit EBV Tonwertkorrektur bearbeitet, mehr
    nicht.
    Gruß Gudrun
  • Uwe Herder 30. September 2005, 20:05

    Hallo Gudrun,
    die Lisztaffen sind bei uns im Zoo nicht "hinter Gittern"; das mach das Fotografieren etwas einfacher.
    Gruß
    U. H.
  • Gudrun Hunger 30. September 2005, 19:44

    Hallo Uwe
    Den hast du sehr schön erwischt, die Schärfe stimmt, einfach toll, zumal diese Tiere fast immer in Bewegung sind.
    Sind die hinter Draht, oder in einem begehbaren Raum?
    Gruß Gudrun