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Lars Neujahr


Free Mitglied, fahrt ins grüne

Lichtstrahl

Er war seit 2 Wochen verschwunden. Vor einigen Jahren war er uns zugelaufen und ist nicht mehr weggegangen, in seinen besten Jahren waren die Tierarztrechnungen im hohen dreistelligen Bereich, ein Ohr halb weggefetzt, der Schwanz zur Hälfte Amputiert und selbst mit einem dicken Verband um die Pfote hat er sich immer noch mit anderen Katern geprügelt. Das Leben war ihm irgendwie wichtiger als der Tod.
Vor einer Woche haben die Nachbarn ihn gefunden. Wir hatten das schon vermutet.
Wenn die Sommernächte ausklingen und immer kühler werden sitze ich oft hinten im Garten und sehe mir den Sonnenuntergang an. Meistens saß dieser kleine Katern dann irgendwann neben mir, hat ganz leise Geräusche gemacht, den Kopf leicht gegen meine ausgestreckte Hand gedrückt und glücklich gewirkt.
Gestern saß ich dort und als ich die Hand ausstrecken wollte habe ich ihn plötzlich so sehr vermisst.
Trauer ist ein ganz eigenartiges Gefühl. Vielleicht ist Sie wie eine kurze und bedingungslose Verbeugung vor einem Charakter. Ich glaube es ist unmöglich sie zu beschreiben.
Ich habe diesen kleinen Kerl wirklich sehr gemocht.

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