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Werner Braun


Pro Mitglied, Wien

Licht

Canon EOS 20D
Sigma 18 - 125 mm SLD DC
Belichtungszeit: 1/160 sec.
Blende: 8
ISO: 100
Brennweite: 18 mm

siehe auch:

Grau in Grau
Grau in Grau
Werner Braun

Kommentare 8

  • Herbert Schueppel 24. August 2005, 20:09

    Mich hat auch etwas irritiert, noch bevor ich die Kommentare gelesen habe, und zwar der Bogen links. Während der schiefe Verlauf des Bogens rechts dadurch nicht stört, dass nur ein Teil davon zu sehen ist, wirkt der linke Bogen mit seiner Verzerrung in die leichte Schräglage störend. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass eine Entzerrung zu einem besseren Resultat führen könnte.
    Und wenn ich mich dann vom Bogen losreisse, dann wird mein Blick auch nach links oben aus dem Bild gedrängt. Die gegeneinander verlaufenden Linien lassen mich eine Lösung wünschen, die ihren Abschluss im Inneren des Rahmens findet. Ob dies in sinnvoller Form überhaupt möglich ist, kann ich natürlich nicht sagen.
    Aber da Du schon angekündigt hast, Dich noch weiter mit dem Motiv zu beschäftigen, bekommen wir vielleicht eine optimalere Lösung zu sehen.
    lg Herbert
  • Werner Braun 24. August 2005, 13:27

    @Carsten und Michael: Danke für die Rückmeldung! Ich werde das Motiv im Original noch eingehender studieren und gegebenenfalls weitere Aufnahmen machen. Dass sich aus dem vorhandenen Bild durch Entzerren etwas harausholen lässt, glaube ich nicht. Die Wand rechts in die Senkrechte zu ziehen, wäre zu viel des Guten - das Ergebnis wäre wirklich ein Zerrbild;-) Ich werde aber beim Fotografieren an Eure Anregungen denken. Fehlt nur noch das richtige Wetter:-)

    lg Werner
  • Carsten Jensen 23. August 2005, 23:25

    Da ich die Gesamtansicht nicht kenne, können für mich die Bögen nicht von links oben kommen, weil es kein "links oben" gibt - keinen optischen Ausgangs- oder Endpunkt. Daher wohl auch mein Eindruck, dass die Bögen nach links oben streben, optisch dort aber nicht ankommen.
    Die Laterne habe ich eigentlich nicht als Orientierungspunkt wahrgenommen, sondern eher als willkommenen Kontrapunkt zu den weichen Formen und Farbtönen des Gewölbes.
    Ob eine optisch stabile Senkrechte wirklich helfen kann, vermag ich nicht zu beurteilen - einen Versuch wäre es aber bestimmt wert. Dies und - soweit vorhanden - die Zusammenführung der Bögen oben links würde dem Auge aber sicherlich schon mehr "Halt" geben.
    cj
  • Werner Braun 23. August 2005, 23:06

    @Alle: Herzlichen Dank für Eure intensive Beschäftigung mit dem Bild, besonders an Michael, Carsten und Madeleine, die dem Bild eine Botschaft mitgegeben haben, die ich vorerst nicht verstanden habe. Erst der Hinweis von Madeleine, dass das Auge nach einem Element suche, an dem es sich orientieren könne, lassen mich ahnen, was daran nicht stimmen könne - und von daher verstehe ich zumindest verstandesmäßig auch das Problem, das Michael und Carsten damit haben - emotional allerdings nicht. Das kann aber auch seine Ursache darin haben, dass mich natürlich auch mit dem Motiv die Erinnerung verbindet, die anderen Betrachtern fehlt - und im Bild eine Basis suchen, die dem Auge Halt gibt und als Ausgangspunkt für die Erkundung des Bildes dient.
    Nach meinem Empfinden wäre die Laterne dazu geeignet. Oder stört es, dass sich keine Linie an den Bildkanten orientiert? Lässt diese Tatsache auch die Laterne in der Luft hängen?
    Die Bögen als Gesamtheit haben nach meiner Auffassung ihren Ursprung im Schluss des Jochs links oben. Von dort aus verteilen sie sich kaskadenartig über das ganze Bild. Kommt diese Bewegung nicht rüber? Oder entzieht sie bloß dem Betrachter den festen Boden unter den Füßen?
    Ich stelle mir einmal vor, ich müsste wenigstens eine Kante gerade hinkriegen, am besten wohl die, an der die Laterne sitzt. Würde das etwas zum Positiven bewirken? Könnt Ihr mir da Genaueres sagen?

    lg Werner
  • Carsten Jensen 23. August 2005, 17:46

    Es geht mir ein wenig wie Michael. Das Bild erzeugt auch bei mir eine Art "optischen Unwohlseins". Der Ausschnitt, die Tonwerte, die kontrastreiche Lampe ... alles einwandfrei und gekonnt wie immer.
    Aber ich glaube die uneinheitliche Neigung der Säulen in Verbindung mit den zahlreichen Wölbungen und deren unterschiedlichen Radien lässt das Auge nicht zur Ruhe kommen.
    Dazu kommt noch, dass optisch alles in die linke obere Ecke strebt, dort aber nicht wirklich ankommt.
    cj
  • Ursus Styriacae 23. August 2005, 17:10

    wie schon beim gestrigen Foto überzeugen die unterschiedlichen Graustufen und die Linien- und Kurvenvielfalt. Als kleine Zugabe passt die Laterne sehr gut.
    lg Wolfgang
  • Marguerite L. 23. August 2005, 10:27

    Licht in mehrfachem Sinn fein gemeistert, ein apartes Motiv!
    Kreuzgang
    Kreuzgang
    Marguerite L.

    Grüessli Marguerite
  • roswitha wesiak 23. August 2005, 9:54

    du traust dich an schwere motive! sehr gut fotografiert lg rosi