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Licht und Schatten

Licht und Schatten

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Jürgen Gräfe


Pro Mitglied, Stadtroda

Licht und Schatten

Kiefernforst auf Silikatstandort.
Das soll einmal ein Mischwald werden.

Kommentare 8

  • Anneli Krämer 22. Oktober 2004, 20:40

    Gute Waldmotive - es sind immer noch mit die schönsten Fotos hier in der FC.
    Man sieht dabei immer wer den Wald liebt.
    vg
    Anneli
  • Wolfgang Teschner 19. Oktober 2004, 0:04

    Trotte heute wieder mal immer hinter Trautel her ;-}}{!
    Aber ich stimme ihr zu: Ich finde Deine Infos auch sehr spannend und es ist eigentlich schön, wenn ein Bild dazu anregt, über größere Zusammenhänge nachzudenken.
    Ach, ich würde auch gerne mal wieder durch einen Wald streifen, aber im Moment fehlt mir die Zeit.
    Liebe Grüße vom Wolfgang
  • Trautel R. 18. Oktober 2004, 22:29

    Hallo Jürgen, nein es ist nicht zuviel Text, das Thema interessiert mich beispielsweise auch sehr.
    Schön lichtdurchflutet ist dieses Motiv und wenn der Regen aufhört, dann müssten wir auch einmal wieder einen Gang durch den Herbstwald unternehmen. Allerdings wird das wohl vorerst wegen PC-Problemen noch nichts werden.
    LG Trautel
  • Jürgen Gräfe 18. Oktober 2004, 21:49

    Hallo ihr Lieben;
    Heinz, das wusste ich nicht. Ich schaue zur Zeit fast nur die Bilder meiner Buddies an. Zeitfrage! Das Nächste kommt wieder aus dem Wald :-)
    Wolfgang- wie du sagst...:-)
    Conny, das gefällt mir eben..
    Robert: dieser Bestand ist etwa 40 bis 50 Jahre alt. Die Erntereife liegt bei 80 Jahren. Nach dem Waldgesetz Thüringens ist Kahlschlag verboten. Also entnimmt man einzelne Stämme oder kleine Flächen als Stangen-oder Nutzholz und lässt die Natur arbeiten. Das heißt, der Anflug von Laubholz wird erwartet und nach und nach regulierend eingegriffen. Damit dauert der Umbau des Waldes Jahrzehnte.
    Ein Förster arbeitet also immer für die nächste Generation, nicht für sich.
    Man hat Jahrzehnte Kiefernmonokultur gepflanzt weil die Kiefer rasch wächst (80 Jahre!). Damit sollte der Holzknappheit entgegen gewirkt werden.
    Heute wird in Deutschland viel Holz importiert, Windbruch und Borkenkäfer führten zu Überangebot von Holz. Der Hlzeinschlag erfordert eigentlich Aufforstung, das kostet Geld. Schließlich weis man auch, dass Mischwald gegen Schädlinge und Windbruch nicht so anfällig ist, wie Monokultur. Also laäßt man Mischwald aus Naturverjüngung entstehen.
    Irgendwann gibt es wieder Holzknappheit und das Ganze "fängt von vorn an". Übrigens, auch die Art und Weise der Holzverarbeitung hat Einfluss auf das Geschehen. Früher (und in Grenzen auch heute) erwartet(e) man starke Stämme um gute Bretter oder Furnier herstellen zu können. Heute werden geringe Stammstärken erwartet, weil das Holz gehäckset wird und Spanplatten hergestellt werden. Nur für sehr teure Möbel wird noch kompaktes Holz verwendet.
    Das Ganze ist ein weites Feld. Aber in etwa ist das der Überblick. (Etwas viel, sorry)
    fG
    Jürgen
  • Claudi St. 18. Oktober 2004, 21:38

    ein schönes Motiv mal wieder, herrliche Lichtstimmung.
    LG, Claudi
  • Robert Goppelt 18. Oktober 2004, 20:06

    Wie lange dauert das in aller Regel, um Kiefernbestand in Mischwald umzuforsten? Oder warum pflanst man nicht gleich stark gemischt an? Ich denke der Boden hat die entscheidende Rolle dabei, aber genau deshalb meine Frage.
    Gruß
    Robert
  • Conny Wermke 18. Oktober 2004, 19:37

    Sieht so schön sonnig aus..so lichtdurchflutet.

    LG Conny
  • Wolfgang Weninger 18. Oktober 2004, 18:53

    momentan sieht es zwar noch stark nach Monokultur aus, aber das ändert sich sicher schnell .-)
    lg Wolfgang

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