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Was ist neu?

Jörg Diehnelt


Pro Mitglied, Wilhelmshaven

Leuchtturm ARNGAST

Ursprünglich eine Insel in der Nordsee ("Kirchspiel Arngast"), welche im frühen Mittelalter nach mehreren schweren Sturmfluten bis auf eine kleine Sandbank komplett im Meer versank. Auf dieser Sandbank erbaute man im Jahre 1909/1910 einen Leuchtturm zur Ansteuerung von Wilhelmshaven und zur Orientierung im Jadebusen. Vor dem Leuchturm verzweigen sich die Fahrwasser (Tonnen- und Priggenwege) nach Varel und Dangast.

Nach dem Einbringen von 112 schweren Holzpfählen (je ca. 8 m lang und 30 cm im Durchmesser) zur Gründung wurde die 36 m hohe und 8,50 m im Durchmesser (an der Basis) messende Stahlkonstruktion errichtet. Neben dem Leuchturm Roter Sand gehört Arngast zu den bekanntesten und traditionellsten Leuchttürmen an der deutschen Nordseeküste. Er wurde 2003 in das Verzeichnis der Kulturdenkmale/Baudenkmale eingetragen. Der Turm ist auch heute noch in Betrieb. 1968 wurde das Leuchtfeuer mit einem Seekabel für die Stromversorgung ausgestattet und komplett automatisiert in die Leuchtfeuerkette Nordsee integriert. Der letzte Leuchtturmwärter ging im selben Jahr in den Ruhestand.

Von Dangast und von Wilhelmshaven aus können Ausflugsfahrten mit einem Schiff rund um den Leuchtturm gebucht werden. Meistens werden bei einem solchen Ausflug noch weitere Attraktionen und Sehenswürdigkeiten angefahren, wie zum Beispiel die Tankerlöschbrücken und der Marinehafen in Wilhelmshaven und die Seehundbänke auf der Jade.

Wie alle deutschen Leuchttürme auf See ist auch Arngast frei zugänglich und nicht verschlossen, damit Schiffbrüchigen oder anderen in Seenot geratenen diese potentielle Rettungsmöglichkeit nicht verwehrt ist.

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