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Leider bei ziemlichem Mistwetter...

Leider bei ziemlichem Mistwetter...

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Frank ZimmermannBB


Pro Mitglied, dem Märk"würdigen" Oderland

Leider bei ziemlichem Mistwetter...

...erreichten wir von Les Bossons bei Chamonix aus am 2.8.2010 den höchste eisfreien Punkt unterhalb des Mt. Blanc, "La Jonction" in 2.589 meter Höhe. Über einen schweißtreibenden, immer schmaler werdenden Pfad, der zwischendurch immer wieder leichte und gesicherte Kletterstellen beeinhaltet, gelangt man in die atemberaubende Welt des ewigen Eises. La Jonction ist der höchste Punkt eines steil aufsteigenden Bergkammes, der seit dem massiven Rückzug der Gletscher nach der letzten Eiszeit ständig eisfrei ist und somit ohne umfangreiche Sicherung vom Bergwanderer erreicht werden kann. Hier oben teilt sich die riesige Gletschermasse der Nordflanke des Mt. Blanc in den Glacier de Taconnaz auf der Westseite und den Glacier de Bossons östlich. Letzterer reicht mit seiner Zunge derzeit bis etwa 1400 m hinab und ist damit der am weitesten hinabstreichende gletscher der Alpen. Der Weg hier hoch bietet immer wieder wechselnde Blicke auf beide Gletscher. Am 8. August 1786 erreichten die Erstbesteiger des Mt. Blanc, Jacques Balmat und Michel-Gabriel Paccard, genau über diesen Weg den Gipfel und verbarchten die Nacht zuvor etwas unterhalb von La Jonction die Nacht.
Unsxer Abstieg nach Chamonix erfolgte dann übrigens in 3,5 Stunden Dauerregen mit Gewittern.

Kommentare 17

  • Joachim Irelandeddie 1. September 2017, 13:56

    Eine sehr stimmungsvolle Aufnahme wegen dem Nebel! Das war eine tolle Leistung auf den Spuren der Erstbesteiger in diese Höhen zu kommen! Der Abstieg mit 3,5 h Dauerregen und Gewitter hat dann aber mit Sicherheit keinen Spaß gemacht!

    lg eddie
  • Frank ZimmermannBB 15. Februar 2013, 12:46

    @Heinz,
    zumindest nach der Karte stimmt das, "La Joncion" ist dort im Gletscher mit blau weiter oben beschriftet, allerdings bei mir auf der Freitag& Bernd mit 2.642 (nicht 2.842) schwarz mit Höhenpunkt nördlich davon versehen. Wir waren aber tatsächlich "nur" am Endpunkt des Pfades in 2.589 m, kurz oberhlab der "Gite a Balmat", wo Balmat bei der Erstbesteigung in einer kleinen Halbhöhle übernachtet hat, ein Bild von der gedenktafel habe ich auch. Und eines mit dem Pfahl und Schild "La Joncion - 2.589 m). Doch weiter oben hätte man auch kein Schild hinstellen können, dort ist (abgesehen von dem auch auf der Karte verzeichneten kleinen Felsbuckel) nur ewiges Eis.
    Ein Erlebnis war es auf alle Fälle, auf den Spuren der Erstbesteiger zu wandeln, unvorstellbar, wenn man weiß mit welchem Mitteln die damals ausgestattet waren!
    Beste Grüße
    Frank
  • Heinz Höra 15. Februar 2013, 11:34

    Eine aufschlußreiche Dokumentation in Wort und Bild von diesem Teil des Mont Blances. Frank, meine Hochachtung für die vollbrachte Leistung und euren Enthusiasmus.
    Sei gegrüßt von Heinz
  • Thesmi 20. September 2010, 3:38

    Stolze Leistung , da hinauf und wieder runter bei miesem Wetter.
    Schönes Bild vom Übergang in die Eiszeit.
    L.G. Harald
  • marcus rüter 16. September 2010, 18:56

    Mistwetter zwar, aber der Stimmung des Bildes sehr zuträglich. Ich mag ja solche vernebelten Bilder.

    Viele Grüße,
    Marcus
  • Beate Und Edmund Salomon 16. September 2010, 17:01

    Der Nebel verleiht der Aufnahme eine ganz besonders schöne Stimmung. Sehr interessant die Info zu dem Foto.
    Gruß von Beate und Edmund
  • Werner Bartsch 16. September 2010, 16:33

    man ahnt schon,was kommen musste....
    nebel in den bergen - kommt oftmals unverhofft.
    und runter muss man halt wieder.
    so hab' ich das auch schon erlebt.
    lg. werner
  • fotographer 16. September 2010, 16:02

    es wurde bereits alles gesagt und trotzdem : es ist einfach schade, wenn man auf einer solch grandiosen Tour solches Wetter hat.
    Gruss dieter
  • Krebs 16. September 2010, 8:53

    Ein Foto, wie es für diese Höhen nicht charakteristischer sein kann. Drei Flächen, ideal aufgeteilt, sparsamst in der Farbe. Trotzden vermittelt es einen genialen Einblick in diese Landschaft, deren Postkartenwetter eher die Ausnahme ist. Mit dem Untertitel läßt Du uns so richtig teilhaben. Top.
    VG Peter
  • Art light photography by p.D. 15. September 2010, 22:40

    Sehr gutes Bild auch der bildaufbau kommt sehr gut.
    glg.pit
  • Rainer und Antje 15. September 2010, 22:26

    Das mit dem Wetter ist wirklich schade. Da müht man sich den Berg hoch und hat dann kaum Sicht. Dennoch finde ich das Foto recht eindrucksvoll. Schön sind auch stets Deine ausführlichen Texte.
    L.G. Antje
  • Ulrich Maaßen 15. September 2010, 20:31

    Mistwetter muss auch mal fotografiert sein - Dir ist es gut gelungen.
    Cheers
    Ulrich
  • Helmut - Winkel 15. September 2010, 20:24

    ...trotzdem faszinierend in Wort und Bild, lieber Frank.
    LG Helmut
  • Ryszard Basta 15. September 2010, 20:15

    sehr mystisch mit Wolken
    in oberer Teil des Fotos
    ausgezeichnet fotografiert
  • Katrin MeGa 15. September 2010, 19:11

    Das frühere Gletschereis scheint das Gestein im Vordergrund ja schon gründlich zerbröselt haben, da stelle ich mir das Laufen gar nicht so einfach vor. Sicher ist es dann auch besser, sich auf jeden Schritt und nicht so sehr auf die tolle Aussicht auf die Gletscher zu konzentrieren, was ja wohl bei dem Wetter auch gar nicht ging. Beeindruckend!!
    LG Katrin

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