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Volkmar Nix


Basic Mitglied, Dillenburg

Leberblümchen (Hepatica nobilis)

Ich muss es einfach noch einmal zeigen!
Dieses Jahr blühen sie bei uns besonders schön - ob es am langen Winter liegt?
Diese hübsche Pflanze hatte früher eine große Bedeutung in der Volksheilkunde und wurde bei Leber- und Gallenleiden eingesetzt (Signaturenlehre: http://de.wikipedia.org/wiki/Signaturenlehre - die Gestalt der Blätter erinnert an den Umriss der menschlichen Leber).
Ihre volkstümliche Bekanntheit spiegelt sich auch in den vielen Namen wieder: Auswärts, Blaumblume, Ebenauskraut, Edel-Leberkraut, Fastenblume, Feigerl, Guldenleberkraut, Güldenleberkraut, Haselmünichkraut, Hasenwurz, Blaue Herzblume, Blaues Herzblumenkraut, Herzfreude, Herzkraut, Herzleberkraut, Himmelsterndln, Hirschklee, Herzblümli, Hümmistern, Josefibleamel, Leberblattl, Leberblümchen, Leberkraut, Leberwindblume, Märzblom, Märzblümchen, Osterbleaml, Schneekadeln, Blaue Schlüsselblumen, Schwarzblätterkraut, Sohn-vorm-Vater, Staudenbleaml, Sternleberkraut, Vorwitzchen, Vorwitzerchen, Vorwitzkraut, Blaue Windblume, Windrosenkraut.
Alle Teile der Pflanze sind schwach giftig und sie enthält mehrere Inhaltsstoffe: Anemonin, Anthocyane, Emulsin, Flavonolglykoside, Gerbstoffe, Harz, Hepatisaponin, Lactonglucoside, Protoanemonin, Saponine.
Die Samen, behaarte Nüsschen mit Elaiosom (Samen mit fettreichen Anhängen), werden von Ameisen aufgesucht und durch diese verbreitet. Da sich die Fruchtstängel zur Fruchtreife zu Boden neigen, ist die Pflanze auch ein Selbstaussäer.

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Ordner Wildpflanzen
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Kamera Canon EOS 50D
Objektiv ---
Blende 5.6
Belichtungszeit 1/200
Brennweite 100.0 mm
ISO 400