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Ländlicher Bahnhof - die Reste

Ländlicher Bahnhof - die Reste

1.946 11

Bernd Kauschmann


World Mitglied, Elsterwerda

Ländlicher Bahnhof - die Reste

Der zweite Bahnsteig, Rangier- und Anschlußgleise (zwei Werke), sowie Ladestrasse (Standort) mit kombinierter Kopf- und Seitenrampe wurden komplett entfernt. Die großen Kastanienbäume auf dem Vorplatz fehlen auch.
Er wurde einstmals zum schönsten Bahnhof der Strecke gekürt.
Ab 2010 soll hier mit 200 km/h gefahren werden.
Jetzt erwartet er wohl die "Schnelle Eingreiftruppe" zur Vergangenheitsbewältigung. An einigen Stellen hat sie ja schon zugeschlagen. Sie hinterlässt keine Spuren.
2005

Scan

Kommentare 11

  • Karsten Fink 11. Juni 2010, 6:21

    Vielen Bhf geht es heute so,sie sind nicht mehr das,zu welchem Zwecke sie einst gebaut worden sind.Heute sind sie entweder dem Verfall = mutwilliger Zerstörung preis gegeben,oder es hat jemand den Bhf gekauft und ihn errettet.Jedoch dort einsteigen,kann niemand mehr,da die DB dort vorbei rauscht.
    Im Vergleich zu Bild 1763,kann man die (unnötige)Umgestaltung,mit Tränen in den Augen,sehen.
    V.G.aus Pdm
  • AundU. Schmidt 26. Januar 2008, 11:27

    Motivlich schön umgesetzt - trotzdem stimmt mich der Anblick des Bildes sehr traurig.
    Aber dafür kannst Du nichts, Bernd.

    LG; Uwe
  • Holm Riebe 25. Januar 2008, 22:58

    @Bernd, vielen Dank für Deine ausführlichen Erklärungen. Diese kleine Strukturen hatten viel für sich und die Menschen, denke ich waren in ihrer Umgebung zufrieden, in einer Zeit wo sich nicht alles nur ums Geld drehte.
  • Bernd Kauschmann 25. Januar 2008, 22:41

    @Holm, im Bahnhof waren außer dem Fahrdienstleiter zwei Eisenbahner beschäftigt, da auch viel Ladungsverkehr herrschte.
    In der oberen Etage wohnte der Bahnhofsvorsteher. Im schlecht sichtbaren Anbau war eine Gaststätte, später ein Konsum.
    Im Hintergrund das zum Ensemble gehörende Eisenbahnerwohnhaus für vier Familien.
    Bevor die Strecke wieder zweigleisig und die Stellwerkstechnik umgebaut wurde befand sich am Südende noch eine provisorische ständig besetzte Weichenwärterbude.
    Hier sieht man mehr:
  • Thomas Reitzel 25. Januar 2008, 18:30

    Was Holm und Friedemann sage, bedarf keinerlei Ergänzung. Hier wird mutwillig Volkseigentum zerstört, und keinen stört´s. Ich bin kein Kommunist, aber der muß man auch nicht sein, um darüber wütend zu werden.
    VG Tom
  • Holm Riebe 25. Januar 2008, 18:11

    Feines Foto. Ich liebe diese kleinen Bahnhöfe und sie sind in der Regel architektonisch bemerkenswerter und mit viel mehr Feingefühl und Können gebaut als vieles heute. Vielleicht sollte man mal eine größere Dokumentation machen bevor sie alle verschwinden, da sie ja seltsamerweise oft keinen Denkmalschutz genießen. Ich stelle mir immer vor, wer dort lebte und arbeitete und wie es war damals.
    Wer solche Bahnhöfe und Nebenstrecken noch in einem lebendigen und gepflegten Zustand erleben möchte fahre einmal nach Tschechien und mache dort Eisenbahnurlaub. Noch eine ganz andere Welt.
    Gruß Holm
  • Rob Z. 25. Januar 2008, 17:20

    gefällt mir mit der umgebung,mfg,rob
  • by Gipsy 25. Januar 2008, 16:14

    Wieder klasse Bild von dir!
    LG Gipsy
  • Bernd Kauschmann 25. Januar 2008, 14:25

    @Friedemann, so wird es werden.
    Es bleibt dann nur die Frage, was das Geschwafel unserer Kanzlerin über Erfolge beim Umweltgipfel soll, wenn man die eigene Nase nicht mehr findet, so hoch ist sie.
    Aber die wahren Interessen hält man sowieso fürsorglich bedeckt.
  • myoxus 25. Januar 2008, 14:13

    Ein gutes Dokumentationsfoto!
    Es ist schon traurig, wenn man die derzeitige Entwicklung der kleinen Bahnhöfe und Nebenstrecken beobachtet. Früher waren sie wichtige regionale Anlaufstellen und sicherten Arbeitsplätze - heute sind sie oft nur noch Zeuge einer vergangenen Zeit. Das Entwicklungskonzept der DB scheint die Stillegung zu sein, z.B. soll jetzt der Bahnhof in Sohland auch bald abgerissen werden und nur noch ein Haltepunkt bleiben. Wenn man durch die Lande streift, findet man viele solche vergessenen Orte.Irgendwann wird man in Deutschland mit dem Zug nur noch von Großstadt zu Großstadt fahren können.
    Es steht eben auch die Frage dahinter, was verkehrspolitisch gewollt ist...
    VG, Friedemann
  • Klaus Kieslich 25. Januar 2008, 14:08

    Und man kann es nicht ändern :-(
    Gruß Klaus