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Bernd Flicker


Free Mitglied, Kreuzwertheim

Kuhschelle (Pulsatilla vulgaris)

Dieses Jahr hab ich die beharten Triebe schon am 3. März vorgefunden. Man erkennt sie nur bei genaueren hinsehen und dem Wissen dass sie dort wachsen.

In wenigen Tagen je nach Wetterlage ist die gesamte Wiese von blauvioletten Blüten übersäht. Besonders schön anzusehen sind diese Planzen am am Morgen oder in der schwindenten Abendsonne. Dann gläzen die feinen Haare in der Sonne und und verleihen der Siluette einen besonders strahlenden Glanz. Bei Regen und in der Nacht, schließt sich die aus sechs Blätter bestehende violetten Blüten und lassen den Kopf nach unten hängen. Die Pflanzen lieben sonnige, trockene Grasflächen, Steppenheiden, Hänge und Kalkmagerrasen. Wenn die Pflanze längst verblüht ist, bleiben ihre beharten, filigranen Samenstände noch eine Zeit erhalten und ihre Tentakeln strecken sich der Sonne entgegen.

Sind ihre silbrig zottligen Samenstände vollkommen reif, verbreiten sie sich mit dem Wind und fallen zu Boden. Selbst dort ist die Reise noch nicht zu Ende. Der lange Samen kann sich durch Ausdehnung und zusammenziehen am Boden fortbewegen. So kann er sich auch in den Boden eingraben und als neue Pflanze im folgenden Jahr erwachen.

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