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Ksamilküste Südalbanien

Ksamilküste Südalbanien

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Lamour


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Ksamilküste Südalbanien

Der Kreis liegt an der Küste des Ionischen Meers, teilweise nur wenige Kilometer von der griechischen Insel Korfu entfernt. Der Kreis lässt sich in drei Gebiete unterteilen:

Im Norden gehört der südliche Teil der Albanischen Riviera zum Kreis Saranda. Es umfasst die Dörfer Borsh, Piqeras, Lukova, Shën Vasil (früher Përparim) sowie die nördlich von Borsh in den Bergen gelegenen Dörfer Fterra und Çorraj. Es handelt sich um eine Steilküste; einzig bei Borsh bildete ein Bach eine kleine Ebene. Der Bergzug, der samt seiner Ostflanke zum Kreis gehört, erreicht bei Lukova eine maximale Höhe von 953 m. Nördlich von Borsh liegt etwas weiter vom Meer entfernt die Maja e Golishit mit 1428 m.

Südlich schließt sich nach einer größeren, unbewohnten Halbinsel die Stadt Saranda mit der südöstlich gelegenen Vurgo-Ebene an. Von der fruchtbaren Ebene im Osten ist die Stadt durch einen schmalen, rund 200 Meter hohen Hügelzug getrennt, der sich nach Süden bis nach Butrint erstreckt. Südlich der Ebene liegt der brackige Butrint-See, der an seinem Südende vom Vivar-Kanal mit dem Meer verbunden wird. Die Vurgo-Ebene wird vom Flüsschen Bistrica gequert, die ursprünglich in den Butrint-See mündete, nach dem Zweiten Weltkrieg aber umgeleitet und nördlich des Sees direkt ins Meer geführt wurde. Ziel war die Umwandlung eines Sumpfgebietes in landwirtschaftliche Nutzfläche.

Das Gebiet rund um Butrint auf beiden Seiten des Kanals gehört zum Butrint-Nationalpark, der neben den antiken Ruinen auch die Feuchtgebiete am südlichen Seeufer und beidseits des Kanals schützt.

Der dritte Teil des Kreises umfasst die Südspitze Albaniens mit Konispol und seinem bergigen Hinterland. Hier dehnt sich der schmale Streifen des Kreises rund 25 km ins Hinterland aus. Die Berge an der südöstlichen Kreisgrenze erreichen in der Maja e Sfugarës 1759 m; dies ist der höchste Punkt des Kreises Saranda.

Der ganze Kreis Saranda hat ein sehr trockenes Klima. Saranda rühmt sich 300 Sonnentage im Jahr. Dank der aus dem Gebirge kommenden Flüssen und diversen Quellen können insbesondere die Küstenebenen trotzdem landwirtschaftlich gut genutzt werden. Die mit viel Aufwand zur kommunistischen Zeit angelegten Terrassen mit Monokulturen von Oliven- und Zitrusbäumen werden heute weniger intensiv gepflegt und genutzt: Die von den Kooperativen angelegten Bewässerungsanlagen werden vielerorts nicht mehr unterhalten, seit das Land unter Einzelbesitzer aufgeteilt wurde. Südlich von Saranda und besonders im Gebiet von Ksamil mussten seit Ende der 90er Jahre viele Orangen- und Olivenhaine Neubauten weichen. Die Landschaft dort ist durch die Baustellen (zumeist Hotels und Pensionen) regelrecht verwüstet, weil viele Landbesitzer - in der Hoffnung am Aufschwung des Tourismus teilhaben zu können - wild und ungeplant bauen. Einen Raumordnungsplan hat die Region Saranda bis heute (2006) nicht

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