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Dieter Golland


Complete Mitglied, Oberhausen

Kraftwerk Herne -reload-

Kraftwerk Herne

- Diese Version ist anders entzerrt aber dafür mit "nachgebauten" Schornstein und Kraftwerksblock. -

Eines der prägnantesten Objekte am Rhein-Herne-Kanal ist das Kraftwerk Herne der STEAG mit seinem 300 Meter hohen Schornstein. Die ersten beiden Blöcke wurden 1962/63 errichtet und lieferten jeweils 150 MW. 1966 kam Block 3 mit 300 MW hinzu der 1987 zur Fernwärmekopplung umgebaut wurde. Mit der Erweiterung von 1989 wurde ein vierter Block mit 500 MW hinzugefügt und dient ebenfalls zur Fernwärmeversorgung. Im Zusammenhang mit diesem Neubau entstanden auch 1984 der 300 Meter hohe Schornstein und der große 130 Meter hohe Kühlturm, die gegenwärtig das Bild des Kraftwerks am Rhein-Herne-Kanal prägen.

Zusammen hat das Kraftwerk mit seinen 3 in Betrieb befindlichen Kraftwerblöcken, der älteste Block von 1962 wurde 2001 stillgelegt, eine elektrische Leistung von 950 Megawatt. Das Kraftwerk produziert jährlich ca. 5,2 Mrd. kWh Strom (Energiebedarf von ca. 1,3 Mio. Haushalten) und 800 Mio. kWh Fernwärme. Der jährliche Steinkohleverbrauch beträgt ca. 2,0 Mio. Tonnen.

Weitere Informationen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kraftwerk_Herne

http://www.kohlekraftwerke.de/kraftwerke/herne.html

http://www.route-industriekultur.de/themenrouten/18-chemie-glas-u
nd-energie/kraftwerk-herne.html



Eigentlich ein für mich untypisches Bild aber diese Ansicht hat mich am meisten gereizt. Die Einbindung von Natur und Industrie in einem urbanen Raum konnte von diesem Standort am besten umgesetzt werden. Auch das der Sonnenuntergang in Flucht zum Kanal stattfindet kam meiner Bildidee entgegen. Das schwierige von diesem Standort ist, das von dort aus das nur wenig Licht vom Kraftwerk zu sehen ist und das man Gefahr läuft, aufgrund der Lichtverhältnisse, die Zeichnung im Vordergrund zu verlieren.
Um die Licht- und Farbstimmung umzusetzen sind das Kraftwerk und die Natur in einen normalen Weißabgleich gehalten während für den Himmel und die Wasserflächen ein kalter Weißabgleich verwendet wurde. Des Weiteren ist für eine zusätzliche Detailzeichnung (leider in der FC-Auflösung nicht zu sehen) in den Waldflächen eine in Photomatix generierte Fläche (Tonemapped) eingesetzt worden (Transparenz 85%, weiche Kante 50px). Schwierig waren im Zusammenhang der unterschiedlichen Weißabgleiche die Übergangsflächen im Rauch (kalter Weißabgleich) zum Kraftwerk (normaler Weißabgleich).


Canon 5D Mark II, Objektiv EF 24-70, Blende F13, Brennweite 32mm, ISO 100, Stativ, DRI-Knecht, Belichtungsreihe 0,5-1-2-4-8-16-32s, Photoshop,
Aufgenommen am 16.11.2011 17:16

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