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Was ist neu?

Rainer Prüm


World Mitglied, Merzig / Saar

Komparse trifft zwei Hauptkommissare

Schon interessant, wenn man als bisheriger Zuschauer diversen Leinwandhelden ganz nahe kommt und ihnen assestieren darf.
Komparsen haben, im Gegensatz zu Statisten, die nicht eigenmächtig oder individuell handeln, und auch nicht in das Geschehen eingreifen, in der Regel die Aufgabe, für ein glaubwürdiges und lebendiges Hintergrundbild zu sorgen. Sie kämpfen mit anderen in einer Armee, stehen als Schaulustige mit anderen um ein Mordopfer, sitzen mit anderen in einem Café oder sind Fußballfans im Stadion. Regisseure geben ihnen bewusst keine präzisen Regieanweisungen, da sie sich natürlich und keinesfalls gleichförmig verhalten sollen. Manchmal mischen sich Regisseure, Drehbuchautoren oder Produzenten unter die Komparsen – ihre Auftritte werden als Cameo-Auftritt bezeichnet. Bekanntestes Beispiel ist Alfred Hitchcock, der in den meisten seiner Filme kurz im Bild ist.

Gregor Weber als saarländischer SR-Tatortkommissar Stefan Deininger, (re.), wurde am 28. August 1968 in Saarbrücken geboren. Er studierte an der Schauspielschule in Frankfurt am Main, nachdem er in der Theatergruppe an der Universität des Saarlandes zu Saarbrücken (THUNIS) zum ersten Mal auf der Bühne stand. Bekannt wurde er als Stefan Becker in der Fernsehserie Familie Heinz Becker. Ab 2001 spielte er im saarländischen Tatort den Assistenten von Kommissar Max Palu, Kriminaloberkommissar Stephan Deininger. Seit 2006 bildet er zusammen mit Franz Kappl (Maximilian Brückner) das neue „Ermittler-Gespann“, am Ende der ersten gemeinsamen Folge wurde er zum Kriminalhauptkommissar befördert.

Daneben war Weber in den vergangenen Jahren in einigen TV-Produktionen, wie beispielsweise Stauffenberg, zu sehen. Neben seiner Tätigkeit als Schauspieler absolvierte er eine Ausbildung zum Koch, die er im Jahr 2006 erfolgreich abschloss. Gregor Weber arbeitet ehrenamtlich als Lesepate in Berlin.

Maximilian Brückner wurde am10. Januar 1979 in München geboren und ist ein deutscher Film-, Fernseh- und Theaterschauspieler. Er absolvierte die renommierte Otto-Falckenberg-Schule in München und erhielt sein erstes Engagement am Münchner Volkstheater. Er war einer der Studenten, die 2001 von Theaterintendant Christian Stückl für die Sommerakademie für Baierisches Volksschauspiel ausgewählt wurden.

In einer Neuinszenierung übernahm Brückner die Rolle des Boandlkramers in Kurt Wilhelms Theaterstück Der Brandner Kaspar und das ewig' Leben. Er spielte damit die Paraderolle von Toni Berger, die dieser in der ursprünglichen Inszenierung weit über 1.000 Mal verkörpert hatte. Er beschreibt seine Rolle als eine „Mischung aus Pumuckl, Marilyn Manson und Gollum aus Herr der Ringe. Der Boandlkramer ist nicht dumm. Er ist wie ein kleines Kind, dem man Macht über eine Armee gibt.“

Seit 2003 ist Brückner auch in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen zu sehen. Im Jahr darauf spielte er bei den Salzburger Festspielen den Mammon im Jedermann. Seit Oktober 2006 ermittelt er gemeinsam mit Gregor Weber und Alice Hoffmann als neuer Tatort-Kommissar des Saarländischen Rundfunks, als Franz Kappl trat er die Nachfolge von Jochen Senf an.

Maximilian Brückner wohnt mit zwei Brüdern (er hat sieben jüngere Geschwister) in einem Dorf in Oberbayern. Er tanzt Schuhplattler und spielt Tuba. Im März 2008 wurde Maximilian Brückner bei den Kommunalwahlen in Bayern für die CSU mit 1.037 Stimmen zum Gemeinderat in seiner Heimatgemeinde Riedering im Landkreis Rosenheim gewählt. (wikipedia)

Kommentare 2

  • Markus Weiß 3. Mai 2011, 11:59

    dadideldum, der Kommissar geht um... ;O)

    jaja, eine ganz neue Erfahrung is das...


    ich hab von 2000 "Die Möwe" bis 2003 "Teufel im Leib" mitwirken dürfen :+)

    vom Hauptkommissar bis Kellner...

    War ne tolle Zeit:+)
  • ligfietsheizer 30. April 2009, 23:00

    Hallo Rainer,
    wobei der Titel auch heißen könnte "Polizist trifft Schauspieler". Oft werden für Komparsenrollen im Krimi auch richtige Polizisten genommen, damit diverse Handlungen aufgrund der täglichen Gewohnheit, realistischer aussehen.
    Trotzdem ein gutes Bild.
    Dirk

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