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Neyer Fabian


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Komet Holmes

Hier noch mal ein Bild des berühmten Kometen Holmes 17/P:

Sein Durchmesser am 28.12. betrug beachtliche 1.03°, was mehr als zwei mal dem Monddurchmesser enspricht!
Hier noch zum Vergleich bei der selben Vergrösserung:
http://www.fotocommunity.de/pc/pc/cat/1002/display/11164649

Im Bild sind viele Hintergrundgalaxien sichtbar - bei voller Auflösung reicht die Grenzgrösse bis etwa mag 18.
Oben links ist ein kleiner offener Sternhaufen (NGC 1193 - 12.6 mag) sichtbar.

Der Komet selbst hatte an diesem Abend eine visuelle Helligkeit von mag 4.1.


Aufnahmedaten:
Datum: 28/12/07
Teleskop: Borg ED101 at f/4
Brennweite: 400mm
Kamera: Canon EOS 20D (mod)
Belichtungszeit: 18*5min

Liebe Grüsse
Fabian

Kommentare 11

  • Neyer Fabian 15. Januar 2008, 18:47

    Hallo Rudolf,

    Ich bin folgendermassen vorgegangen: Nach der Bearbeitung der in Bezug zu den Sternen ausgerichteten Aufnahmen, habe ich einen leicht verschwommenen Kern festgestellt. Darum habe ich alle 18 Aufnahme auch noch auf den Kometenkern ausgerichtet. Es stellte sich nur eine ganz leichte Verschiebung heraus (ca. 0.7" pro Stunde). Deshalb habe ich beide Bildkomposite so miteinander verrechnet, dass vom letzteren nur der Kern gewichtet wurde...

    LG, Fabian
  • Hillebrechts Fotomäuse 15. Januar 2008, 16:47

    18 mal 5 Minuten, das sind eineinhalb Stunden, die kurzen Pausen darin noch nicht mal mitgerechnet. Ist er zur Zeit so langsam, oder hast Du besondere BEA angewandt, dass weder Kometenkopf noch Sterne in der Addition zu Strichlein werden?
    LG
    Rudolf
  • Egon Eisenring 14. Januar 2008, 21:55

    Hallo Fabian
    Habe gerade deinen Holmes bewundert. Echt genial.
    Die Abbildung und Bearbeitung sind einmal mehr erste Klasse und die durchschimmernden Hintergrundgalaxien geben dem Bild eine ganz besondere Note.
    Gruss aus Henau
    Egon
  • Neyer Fabian 13. Januar 2008, 15:59

    Hallo Peter,

    Danke für deine Bemerkung! Ich bin auch ein guter Freund des Borgs und natürlich auch des verwendeten Super Reducer! Vom Öffnungsverhältnis und der Brennweite deines TMB könnte der Reducer funktionieren. Sicherlich müsste man vorher die Gewinde und v.a. der Abstand zur Linse gut überprüfen! Gibt es für den TMB denn keinen eigenen Reducer?

    LG und noch einen schönen Sonntag,

    Fabian
  • Peter Knappert 12. Januar 2008, 21:47

    Hallo Fabian,
    Wieder ein klasse Bild von Dir in gewohnter Qualität !
    Nadelfeine Sterne und ein sehr glatter Hintergrund !
    Der Borg ist halt auch ein super Instrument, aber noch wichtiger ist der Astrofotograf der damit arbeitet. Ist der Reducer den Du verwendet hast der Borg Super Reducer ? An den hab ich auch schon für meinen TMB gedacht, aber ich weiß nicht ob er auf den Starlight-Auszug des TMB passt.

    LG aus dem Schwarzwald, Peter
  • Sebastian Lyschik 12. Januar 2008, 1:56

    Hallo Fabian,

    sehr genial geworden dein Holmes ... in unserer letzten Spechtelnacht haben wir während die Belichtungen liefen immer wieder Holmes mit dem unbewaffneten Auge beaobachtet ... erstaunlich wie groß aber auch wie hell er noch am Nachthimmel ist

    LG Sebastian
  • Neyer Fabian 11. Januar 2008, 11:46

    Hallo Zusammen

    Danke für eure Anmerkungen.

    -falo relfuah: Astrofotographie ist bezüglich Bilderstellung nicht so einfach, wie es für manch einen den Anschein haben mag. Folgend ein kurzer Überblick:
    Nebst einer guten Ausrüstung (Telekop, Kamera, diverse Adapter,...) ist ein guter Standort (geringe Lichtverschmutzung, saubere Luft,...) von grosser Wichtigkeit. Dazu kommt, dass bei längeren Aufnahmezeiten exakt nachgeführt werden muss. Da sich die Erde dreht, bewegen sich die Sonne und eben auch die Sterne über den Himmel von Ost nach West. Je kleiner der belichtete Ausschnitt nun ist, desto mehr ist diese Bewegung bemerkbar und desto genauer muss das Teleskop diese Bewegung ausgleichen (hier wird meist von Guiding geredet). Ein weiterer und sehr wichtiger Teil der Arbeit ist die Bearbeitung der aufgenommenen Bilder: Da Digitalkameras die Eigenschaft von thermischen Rauschen bei langen Belichtungszeiten zeigen (generieren also Pixelwerte, die gar nicht wirklich vorhanden sein sollten) muss jedes einzelne Bild mit einem entsprechenden Korrekturbild korrigiert werden. Anschliessend werden alle aufgenommenen Bilder (hier 18) übereinander gelagert (Erhöhung des Signal/Rausch Verhältnisses) und in Kontrast und Helligkeitsverlauf angepasst.

    -Christian: Bin auch auf deine Version gespannt..!

    -Sighard: Ich führe mit einem kleine 4'' Refraktor und einer STV Kamera nach.

    -Sepp: Du hast recht, ich habe durch das Auswurfmaterial Galaxien der 16. Grössenklasse ausmachen können...

    LG, Fabian
  • Josef Käser 10. Januar 2008, 22:26

    Hallo Fabian

    Sehr schönes Holmes Bild. Mit den vielen durchscheinenden Sternen wird einem richtig bewusst, wie fein verteilt das Auswurfmaterial nun ist.

    LG Sepp
  • Sighard Schraebler 10. Januar 2008, 22:22

    Hallo Fabian, kommt gut Deine Aufnahme! Womit führst Du eigentlich nach, dass Du so lange Belichtungszeiten assimilieren kannst?
    LG Sighard
  • Christian Rusch 10. Januar 2008, 19:39

    Hallo Fabian
    fabelhaft sieht er aus Dein Holmes ! ....in von Dir gewohnter Qualität.
    Besonders gut gefallen mir auch die sichtbaren Galaxien, z.B oberhalb des Kometen, NGC1160 und 1161.
    Ich hatte am Montag noch das Glück den P17 aufzunehmen :-)
    LG Christian
  • falo relfuah 10. Januar 2008, 19:22

    Klasse!! Aber wie kriegt man das hin?