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Klaus-Peter Beck


World Mitglied, Bergheim

Kohlenwäsche

Die Kohle gelangt über Sturzvorrichtungen (Wipper) zum Teil zunächst auf Lesebänder, wo aus der Stück- und Förderkohle taubes Gestein durch Menschenhand ausgelesen und in bereitstehende Eisenbahnwaggons gekippt wurde. Die Kohle unter 80 mm - von Faustgröße bis Staub - wurde über Transportbänder und Becherwerke zur Sortierung, Reinigung von tauben Beimengungen und Veredelung der Aufbereitungsanlage "Kohlenwäsche" zugeführt. In der Kohlenwäsche befanden sich die Waschvorrichtungen "Setzmaschinen", in welchen das Waschrohgut nach dem Prinzip des spezifischen Gewichts geschieden wurde in leichtere, aschearme Kohle und in taube, schwere Beimengungen von mitgefördertem Haufwerk des Nebengesteins (Waschberge). Eine sehr vollkommene Flotationsanlage von 18 Zellen übernahm die Aufbereitung der Kohle ganz feinen Korns, und zwar nicht erst aus den schlammigen Abgängen des Wäscheprozesses, sondern schon aus dem Waschrohgut vor Beginn des Setzkastenprozesses. Hierdurch wurde der letzte Prozess wesentlich entlastet und eine gleichmäßige Erreichung aschearmen Korns in den Endprodukten sichergestellt.

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