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Kerstin Engraf


Pro Mitglied, Bösel

Kölner Dom - Langhausorgel

1998 wurde die Langhausorgel als zweite Hauptorgel geweiht, welche die unbefriedigende Klangsituation besonders des liturgischen Orgelspieles seit der Nachkriegszeit behob.

Das Instrument ist als Schwalbennestorgel gebaut. Die Orgel hängt unmittelbar vor der nördlichen Langhauswand, berührt diese aber nicht, und hat ein Gesamtgewicht von 30 Tonnen. Sie wird von 4 Stahlstangen gehalten, die im Dachstuhl verankert sind, und einen Durchmesser von 35 mm haben. Das Orgelgerüst besteht aus einem Stahlgerippe mit vier Eisenrosten, welche die vier Funktionsebenen bilden. Die Hänge-Konstruktion erhält ihre Stabilität durch die Rückwand des Orgelgehäuses und ein etwa 71 cm breites sichtbares Gehäuseband, welches mit den Langhauspfeilern verklammert ist. Das Instrument hängt ca. 20 m über dem Fußboden und hat eine Höhe von etwa 20 m. Das dahinter befindliche Obergadenfenster wird von dem Gehäuse nur teilweise verdeckt, so dass ein Lichtband um das Orgelgehäuse sichtbar bleibt. Diese Position der Orgel ist in akustischer Hinsicht in dem gotischen Kirchenraum ein günstiger Standort; die Orgel unterbricht allerdings das von den Neugotikern des 19. Jahrhunderts gewünschte Raumkontinuum von Langhausmittelschiff, Vierung und Hochchor.

Die Orgel hat insgesamt 53 Register (3.963 Pfeifen), die auf drei Manualwerke (Rückpositiv, Hauptwerk, Schwellwerk) und das Pedal) verteilt sind. Auf der obersten Ebene, die mit dem (mit den Langhauspfeilern verklammerten) Gehäuseband abschließt, und optisch etwa die Hälfte des Orgelkörpers ausmacht, befinden sich mittig zuoberst die Balganlage, sowie die Pfeifen des Haupt-, Schwell- und Pedalwerkes. Im Prospekt sind Pedalpfeifen sichtbar. Unterhalb des Gehäusebandes verjüngt bzw. verschlankt sich das Gehäuse. Auf der Ebene vor dem Triforiumsgang, und von diesem aus zu erreichen, befindet sich die Spielanlage. Auf der darunter liegenden Ebene befindet sich das Rückpositiv. Die Langhausorgel lässt sich vom Spieltisch der Querhausorgel aus anspielen

Eine Besonderheit ist ein Nebenregister, welches im Untergeschoss des Rückpositivs eingebaut ist: Bei Aktivierung des Registers Loss jon (Hochdeutsch: "Jetzt mach mal!") öffnet sich unterhalb des Rückpositivs eine Klappe, und es schwenkt eine Holz-Figur mit Narrenkappe heraus. Die Figur ist dem früheren Dompropst Bernard Henrichs nachgebildet.

Quelle: Wikipedia




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Kategorie Motive
Ordner Deutschland
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Kamera Canon EOS 7D
Objektiv ---
Blende 2.8
Belichtungszeit 1/25
Brennweite 17.0 mm
ISO 320