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Agora Bilddiskussion intensiv


Community Manager , Köln

km 28

Spielregeln der Sektion Agora - Bilddiskussion intensiv findet Ihr hier: http://www.fotocommunity.de/info/Agora_-_Bilddiskussion_intensiv



Wichtig:

Hier werden unkonstruktive und/oder verletzende Anmerkungen gelöscht. Wir bitten darum die Diskussion aufs Bild zu fokussieren und persönliche Streitigkeiten, genauso wie irgendwelche Vermutungen über den Bildautor, aus der Diskussion herauszulassen.

1. Das Foto darf noch nicht auf der fotocommunity veröffentlicht worden sein
2. Der Fotograf bleibt bis zum Schluss anonym und darf sich erst in einem Schlusskommentar äußern, den er an uns ( Bilddiskussion_Intensiv@fotocommunity.net ) vorher sendet.
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Kommentare 47

Die Diskussion für dieses Foto ist deaktiviert.

  • Agora Bilddiskussion intensiv 22. Oktober 2012, 18:24

    Hier geht es weiter:
    Ich habe meinen Weg vor Augen
    Ich habe meinen Weg vor Augen
    Agora Bilddiskussion intensiv


    Helmut Nonn schreibt: Ich bedanke mich bei allen, die sich die Zeit genommen haben, mein Bild zu betrachten und so ausführlich zu kommentieren. Mit den Hinweisen zur nachträglichen Bearbeitung, wie beispielsweise dem Beschnitt, werde ich sicher noch an diesem Bild experimentieren. Andere Tipps sind natürlich künftigen Gelegenheiten vorbehalten. Ich hoffe, ich bin intelligent genug, soviel zu lernen, dass ich in zwei bis drei Jahren ein hübsches Reportagefoto präsentieren kann. Ich werde mich jedenfalls redlich bemühen.

    Ich hatte sehr viel Spaß beim fotografieren, habe die kontroverse Diskussion mit Vergnügen verfolgt und mit Freude die Bilder der Kritiker betrachtet und auch dort Anregungen gefunden.

    also nochmal danke und Grüße
    Helmut Nonn
  • Clara Hase 22. Oktober 2012, 13:27

    unter dem Aspekt Gewinner des Maratons würde das Bild nicht so viel hergeben, weil die Hauptperson unscharf ist - aber das was am Ende steht macht gewiss auch aus, wie der Lauf vonstatten ging.

  • Matthias von Schramm 22. Oktober 2012, 12:42

    ich war gestern in der tat bei einem marathon ;) - da aber dienstlich und nur kurz, ohne kamera in lübeck. da habe ich dann gemerkt wie anders die situation ist. das geschehen findet im hintergrund statt und ist gleichzeitig sehr präsent und verstärkt durch den rummel, wirkt eine hohe geschwindigleit der eindrücke auf einen. wenn ich zum fotografieren dahin gehe, wirkt alles ganz anders. vorraussehbarer, inniger usw. es ist auch zu diesem zweck nie ein problem (wie hier auch angefragt) ein gute postion ohne störende leute zu bekommen. dass ist nie ein problem. dass problem ist immer nur die eigene idee oder motivation. man muss natürlich zeit mitnehmen und ein wenig geduld haben ... zurück zum bild hier: das bild dokumentiert diesen moment am rande und nimmt sehr viel überflüssigen rand mit, der für den betrachter unwichtig ist. insofern ist es natürlich vom dynamischen sportfoto weit entfernt. siegfried, da hast du schon recht.
  • Siegfried Hansen 22. Oktober 2012, 12:19

    @Matthias..
    :-) ja so gesehen ist auch jedes street Foto-- doku .. ist praktisch alles egal was oder wo ich mit welchen Anspruch fotografiere ..
    deshalb meinte ich ja auch wohin er will ? einfach passiv dokumentieren oder wenn man so will aktiv durch Bildgestaltung seiner dokumention sein Stempel draufzu drücken .. praktisch das gesehene und gefühlte in ein Bild umsetzten ..
    ....
    und wenn er 10 Läufer fotografiert und eine Serie draus macht ist doch super .. hat er aber nicht und stellt letztendlich auch nicht die frage dazu ..eine Möglichkeit wäre es ..
    zurzeit diskutieren ja das einzelfoto
    ----und "ein sportfoto muß nicht mehr leisten als eine gute Dokumentation "
    die frage ist doch wie dokumentiere ich gut ? er will ja gerade durch die bildbesprechung dahin kommen .. wie bringe ich diese 3d situation optimal auf 2 te Dimension.. so das der Betrachter denk .. wie geil ist das denn? ich war gestern auch auf dem Marathon, aber so habe ich das noch nicht gesehen ?
    deshalb der der Ansatz Fotos ist gut, nur muß er einfach noch mehr draus machen -->durch Standortwahl und Zeitpunkt des Abdrückens ,Bildsprache und Ausschnitt !
  • Wolf Schroedax 22. Oktober 2012, 12:02

    Ich sehe das Bild mehr vom kuriosen Inhalt her und nicht vom globalen Anspruch einer spektakulären Street- oder Sport-Doku. Kurios sind die Farbe, der Moment des Geschehens, der Blick des Läufers. Klar, man kann periphere Unschärfe und Abdunklung einbauen und was der Tricks noch sein mögen .... Wie verträgt sich das aber mit einer Dokumentation ? Die ist das Bild hier doch in jedem Fall....
  • Matthias von Schramm 22. Oktober 2012, 10:33

    aber sind nicht sportfotos zugleich dokufotos, jedenfalls meistens? ich denke das problem hier könnte zumindest sein, dass die fotografische idee nicht aufgeht. grundsätzlich könnte das zentrale thema (weiter schauen: läufer - zum nächsten schauen: helferin) ein sehr gutes sein, eine sportveranstaltung wie diese mit vielen volksläufern zu dokumentieren.

    aber durch die vielen gestaltungsmängel und die gradezu tötlichen farbkombinationen ist die ablenkung von der möglichen idee extrem massiv.

    deswegen meine ich: ein sportfoto muss nicht mehr leisten, als eine gute dokumentation.
  • Siegfried Hansen 22. Oktober 2012, 10:03

    Für mich ist die Grundüberlegung des Bildes gut .. die Übergabestelle , die Hand , der Läufer etc.
    ---
    nur die Kritikpunkte die fast durchgehend gebracht worden stimme ich auch voll zu , das Bild kann man def. besser machen .. und ausreden wie man kommt nicht dichter ran und das Wetter ist nicht schön die Läufer zu schnell , zuviel Gewusel , etc.
    interessieren keine Socke ! da muß man halt an sich arbeiten und zusehen das man halt einen anderen Standpunkt bekommt .. da ich die gleiche Situation beim Marathon auch fotografiert habe ,kann ich die Problematik sehr gut nachvollziehen, die der Fotograf hier hatte .. und wenn man halt kein top Shot abbekommt dann zeigt man es halt nicht oder stellt sich wie hier der Kritik und hofft auf Hilfe, das es beim nächsten mal anders und besser wird .. ich würde mich an seiner stelle mehr auf die Hände konzentrieren .. die rote Nummer in diesem Bild ist für mich schon das absolute killer Kriterium , das sticht extrem ist Auge und und gibt der eigentlichen fotografierten situation überhaupt kein nutzen ..
    soweit ich mich noch erinnern kann, war das damals
    bei meinem Marathon in hh eine einzige spritzwasser Orgie .. Becher flogen durch die Gegend einige griffen daneben etc. eigentlich ein gutes Motiv .. will man Dokumentation machen ,dann kann man dieses Foto bestimmt gut durchgehen lassen, aber als sportfotografie ist mir das einfach zu lasch ..
    dann sollte es man an dieser situation krachen lassen dh . spritzwassertropfen ! der griff ins leere , fliegende Becher
    keine Ahnung was der Fotograf aus dieser Diskussion mitnimmt, entscheidend ist ob er doku oder actionsportfotografie will-->
    beispiel:
    http://www.flickr.com/photos/streetphotography/519535157/in/photostream
  • Wolfgang Fendt 22. Oktober 2012, 10:00

    Wahrscheinlich bin ich einer der wenigen, der Fotograf und Läufer ist. Technisch wäre noch manches zu verbessern, aber das Bild zeigt genau den Moment, den ich kenne. Der Läufer ist fokusiert auf seine Welt, die Getränkeübergeberin ist in ihrer Routine und kümmert sich kein bisschen um den Läufer, sondern um die nächste Übergabe. Insgesamt ein gutes Bild und der richtige Moment
  • Wolf Schroedax 22. Oktober 2012, 8:16

    Ich kann mir vorstellen, dass man ein schulmeisterliches Bild hätte gestalten können. Nur vor der Kritik von mvs und strassas hätte das womöglich auch keinen Bestand gehabt.
    Thema ist im Bild dieser Samariterdienst, den die Frauen leisten, dieser nicht ganz verlustfreie Übergabemodus der Gestränkebecher, die von Null auf 15 km/h beschleunigt werden müssen.
    Deswegen ist scharf, was steht: Die Hände, die die Becher originell halten, das Profil einer Frau und deren Hand, welcher gerade ein Becher entrissen worden ist, und die dazugehörigen Tropfen,
    welche dabei verloren gehen. Etwas unscharf ist dagegen der dynamische, verbissen in die Ferne blickende Herr (ganz auf ego), welcher den Becher gegrapscht hat. Das macht doch Sinn !
    Der "Fokus" des Bildes teilt sich dadurch zwangsläufig zwischen den beschriebenen beiden "Polen" auf. - Auch die Frau ist im Begriff, sich abzuwenden, um einen neuen Becher zu holen.
    (Wie AutorIn ja schreibt..) Alles gelungen ! Aber beim nächsten "Protagonisten" wieder ganz anders ...

    Ich glaube schon, dass AutorIn vorher über Belichtungszeit etc. entschieden hat. Der "eingeschränkte Gestaltungsspielraum" betrifft wohl eher das Kompositorische, die aktuellen Lichtverhältnise,
    die aktuelle Mimik der Personen, die Gefährdung der freien Sicht, und dass AutoIn die Aufnahmeposition nicht frei wählen kann etc.
  • schnuffel91 21. Oktober 2012, 12:32

    Beim betrachten des Bildes fehlt mir eigentlich ein klassicher Eyecatcher ... Näher ran ans Geschehen, den Becher mit dem spritzenden Wasser mehr in den Mittelpunkt rücken oder bewegungsunschärfe ... keine Ahnung was dem Bild konkret fehlt ... auf jeden Fall fehlt eben die Spannung bzw. etwas besonderes, aufsehenerregendes. Auf mich wirkt das Bild wie ein Schnappschuss. Nicht mehr und nicht weniger.
  • Matthias von Schramm 21. Oktober 2012, 10:37

    es gibt sicher sehr viele definitionen darüber, was ein gutes sportfoto sei. ich finde, sportfotos sind ein gutes übungsfeld. man kann/muss schnell sein, antizipieren lernen, vorraus schauen und die protagonisten bildlich in das geschehen einbinden.

    dieses bild hat scheinbar einiges davon, hat für mich aber dennoch immense schwächen. der schärfepunkt liegt auf der hand der helferin, die dem sportler grade den trinkbecher gereicht hat. dies macht bei dieser aufnahme fotografisch keinen sinn, denn der kopf des sportlers ist nur knapp hinter dem schärfepunkt. hier wäre die wahl einer weniger offenen blende, besser aber noch, die focussierung auf das gesicht die bessere entscheidung gewesen. dann wirkt die szene durch einen gewissen teleeffekt (brennweite kann ich nicht gut schätzen) sehr eingeengt in die bildgrenzen. es sind dadurch viel überflüssige unschöne detalis auf dem bild. die gelben regenjacken, der hinterkopf links oben. während die helfenden hände links unten ein bildunterstützendes detail sind. nicht gut in diesem fall auch die unscharfe hand unten rechts eines mitbewerbers. teleaufnahmen wirken, wenn man sich auf wenige entscheidende dinge konzentriert. dies ist hier nicht geschehen. kürzere brennweiten können hingegen sehr viel effektiver und fotografisch oftmals ästhetischer (im sinner einer streetsicht) den protagonisten in seiner umgebung zeigen. will sagen, hier wird nebenbei viel angedeutet, aber wenig wirklich gezeigt.

    edit:

    zudem möchte ich mich auch noch einmal den guten ausführungen von thorsten strasas anschließen. in der tat: man hat beim marathon recht viel zeit und gestalten kann man immer, sogar mit recht langsamen kameras. ich habs oft genug ausprobiert.

    und die kritikerkritiken hier sind nun wirklich vollkommen daneben.
  • babselg62 21. Oktober 2012, 9:56

    Ja, ein ausdrucksvolles Foto. Helfer die wissen was sie tun. Becher reichen und sofort loslassen um keinen bruchteil einer Sekunde dem Läufer zu rauben... und weiter gehts der nächste Läufer bitte! Keine Zeit um bewundernde Blicke hinterher zusenden.
    Der Läufer in Gedanken bei seinem "Befinden,seiner gelaufenen Zeit"....
    ich finde das Foto ist sehr gelungen. Ich war oft bei Marathonläufen dabei und jeder einzelne Läufer hatte meine größte Hochachtung auch wenn ich nicht bis zu seinem "Verschwinden" nachblickte.
    LG Bärbel
  • christine frick 21. Oktober 2012, 9:42

    Bevor ich jetzt die Anmerkungen lese, schreibe ich mal was ich ändern würde und zwar alles wegschneiden , was ablenkt, also links, bis die obere Person weg ist und rechts bis zur Laufnummer. Damit wäre für mich das Motiv eindeutig in seiner Aussage.
    LG Chris
  • Harald Klinge 20. Oktober 2012, 10:56

    Ein Doku ohne Zweifel, mit 2 Bildaussagen, eine davon vielleicht unbewußt, vielleicht bewußt so vorgesehen.
    1. Ein Sportler und seine Helfer
    2. Leute die ihre ungeschützten Finger in einem Getränk haben, was ein Sportler trinken soll, irgendwie leichtsinnig unhygienisch, vielleicht daszu angetan den Organisatoren da mal auf die Finger zu klopfen...

    achja, nebenbei, von einer Kamera geschossen, die weiß was sieh tut

    lg h
  • eja 20. Oktober 2012, 9:17

    @alle: die Streitkultur einiger Diskutanten läßt sehr zu wünschen übrig. Was soll die zynisch herablassende teils persönlich verletzende Art? Witzig ist das jedenfalls nicht. Sie ist auch dann nicht begründet, wenn man die Aufnahme als völlig daneben einschätzt. Das geht doch viel besser.