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K.-H.Schulz


Pro Mitglied, Göppingen

Kirche von Unterjoch - Motiv vom Weltenbummler --Nov

Die Pfarrkirche Heilige Dreifaltigkeit, ein verputzter Bruch- und Rollsteinbau mit Satteldach, weist auf der Ostseite eine spätgotische Dachkonstruktion auf, ist aber im Kern barock: Eine Kapelle bestand nämlich schon um 1680; der Altar weist die Jahreszahl 1673 auf. Diese Kapelle war aber, als die Messerlaubnis erteilt wurde, noch nicht geweiht. 1820 wurde sie durch einen Jochanbau an der Westseite zur Kirche erweitert, zu dieser Zeit erhielt sie auch neue Fenster. 1843 wurde sie um ein Vorzeichen bereichert und erhielt neue Altäre. 1845 erfolgte die Weihe zur Kirche durch Bischof Peter von Richarz und die Anlage eines neuen Friedhofs. 1870 wurden Sakristei und Turm neu erbaut. 1910 erfolgte wieder eine Verlängerung des Baues nach Westen, 1925 wurde das Vorzeichen erneuert.
Die verputzte Decke weist ein flaches korbbogiges Tonnengewölbe auf. Im Kirchenschiff findet sich heute ein Fresko mit der heiligen Familie. Es stammt von J. Huwyler, der 1911 den bis zu diesem Zeitpunkt vorhandenen neugotischen Wandschmuck entfernte. Im Chor sind die Allegorien von Glaube, Hoffnung und Liebe zu sehen, Werke von Franz Osterried aus dem Jahr 1843. Auf dem Hochaltar befindet sich eine geschnitzte Gruppe der Heiligen Dreifaltigkeit aus den Händen oder der Schule von Johann Georg Bschorer. Die Kanzel stammt aus dem Jahr 1843 und ist mit Gemälden der Evangelisten versehen. Die Erstfassung dieser Bilder stammte von Johann Baptist Müller, sie wurde jedoch bei der Umgestaltung 1911 durch Malereien von Huwyler ersetzt. Auch die Ölgemälde der Kreuzwegstationen von Franz Osterried wurden 1911 stark verändert.
Der marmorierte Taufstein mit einer Heiliggeisttaube auf dem Deckel stammt aus dem Jahr 1846. Abgesehen von einigen frühklassizistischen Bänken auf der Empore stammt das Gestühl aus dem Renovierungsjahr 1911. Den Tabernakelschmuck gestaltete Wendelin Matt, die Pietà des Altarkreuzes der Oberammergauer Ludwig Huber.

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