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K.-H.Schulz


Pro Mitglied, Göppingen

Kirche des Johannes - Motiv vom Weltenbummler

Nach den Evangelien wurde Johannes ins Gefängnis geworfen, kurz nachdem er Jesus getauft hatte, d.h. zu Anfang der öffentlichen Wirksamkeit Jesu (Mt 4,12; Mk 1,14; Lk 3,19-20). Grund dafür war nach den Evangelien, dass Johannes den Herodes Antipas dafür kritisiert hatte, dass er die Frau seines Bruders geheiratet hatte (Mt 14,4 EU; Lk 3,19); nach Flavius Josephus war der Grund seiner Inhaftierung, dass Herodes fürchtete, „das Ansehen des Mannes, dessen Rat allgemein befolgt zu werden schien, möchte das Volk zum Aufruhr treiben“ (Ant. Jud. 18,5,2). Er hielt ihn auf der Festung Machaerus am Toten Meer gefangen. Nach einer längeren Gefangenschaft erfolgte die Hinrichtung des Johannes noch zu Lebzeiten Jesu (vgl. Mt 14,6-12; Mk 6,21-29). Beides ist demnach noch vor dem Tode Jesu zu datieren, den die meisten heutigen Chronologen ins Jahr 30, manche auch ins Jahr 33 datieren. Demnach setzt man die Gefangennahme des Johannes etwa um 27/28 bzw. 30/31 an und den Tod des Johannes um 28/29 bzw. 31/32. Eine gewisse Schwierigkeit für diese von den Evangelien her erschlossene Chronologie kann man in der Darstellung des Geschichtsschreibers Josephus in den Antiquitates Judaicae sehen. Josephus berichtet wie die Evangelien, dass Herodes Antipas seine Frau verstieß, um die Frau seines Bruders heiraten zu können (wenn die Evangelien darin recht haben, dass Johannes’ Kritik daran der Grund für seiner Inhaftierung war, müsste er bald danach ins Gefängnis gekommen sein). Weiter berichtet Josephus aber, dass die verstoßene Frau zu ihrem Vater, dem Nabatäerkönig Aretas, floh, und dass dieser wegen der Schmach seiner Tochter, aber auch wegen Grenzstreitigkeiten einen Krieg mit Herodes anfing, und zwar nach dem Tod des Tetrarchen Philippus (der sich auf 33/34 datieren lässt). In diesem Krieg erlitt das Heer des Herodes eine Niederlage, und darin sahen die Juden eine Strafe Gottes für die Hinrichtung Johannes’ des Täufers

Kommentare 17

  • SYLKON 26. April 2013, 21:48

    Interessante Aufnahme,Info und tolle Präsentation.
    LG Sylkon
  • Trautel R. 10. April 2013, 8:50

    sehr gut wiederum in bild und wort von dir dokumentiert.
    lg trautel
  • Vitória Castelo Santos 9. April 2013, 19:35

    Klasse von dir präsentiert, gefällt mir.
    LG Vitoria
  • roland gruss 9. April 2013, 18:00

    wieder eine sehr gute info und aufnahme
    klasse

    lg roland
  • Hotzenwäldler 9. April 2013, 16:44


    Geschichte überall, toll gezeigt.
    Georg
  • Wolfgang Weninger 9. April 2013, 15:42

    und beim Johannes wohnt auch noch ein Storch, wie man hier gut erkennen kann
    Servus, Wolfgang
  • TacitusRomeo 9. April 2013, 15:27

    Gute Aufnahme.
    VG
  • Fred Welke 9. April 2013, 14:05

    Mir gefallen vor allem die Farbtoene. vg Fred
  • Thomas Schulz 9. April 2013, 13:46

    Klasse dieses Motiv und das tolle Licht. Auch sehen diese Farben sehr schön und warm aus.

    LG Thom@s.
  • Sybille Treiber 9. April 2013, 12:34

    Ein schönes Motiv in schönen warmen Farben.
    LG Sybille
  • Otto Krb 9. April 2013, 10:50

    Sehr schön präsenmtiert! Der Storch (?) ist sozusagen das Pünktchen auf dem i !
    LG, Otto
  • Sibille L. 9. April 2013, 10:32

    Ein schönes Motiv und eine gelungene Aufnahme.
    Gefällt mir gut.
    LG Sibille
  • Adolf Zibell 9. April 2013, 10:26

    Klasse abgelichtet, ein wunderbares Licht.....
    oben rechts auf der Säule, ein Storch!
    LG Adolf
  • Reinhardt II 9. April 2013, 10:17

    Diese Steine können was erzählen !
    LG Reinhardt
  • Karin und Axel Beck 9. April 2013, 10:04

    Klasse wie du dies zeigst...durch die Lichtverhältnisse wirkt es richtig altertümlich.
    LG
    Axel
  • A. Ehrhardt 9. April 2013, 10:01

    hast du schön gezeigt

    lg andreas
  • Wolfgang H. Schäfer 9. April 2013, 8:06

    Auch mag solche Altertümer auch sehr und komme mit der Kamera ebenfalls nie vorbei ohne ein Foto zu machen.
    LG Wolfgang