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Was ist neu?

Mark Frantz


Pro Mitglied, : nicht von dieser welt : )

Kommentare 24

  • ---((( R.Carsten B. 4. November 2009, 22:09

    schönes bild :---)))
  • Josef W.. 30. August 2009, 12:04

    Sehr schönes Foto.
    Sehr schöne Diskussion...:)
    Danke an alle die 'mitdisskutiert' haben...;)
    Hat mir geholfen...:P
    Grüße,Bruder von Josef W..:D
  • xxx xxx 13. Januar 2006, 13:06

    Heilige Scheiss was hier für Müll gelabert wird. Da merkt man wie es aussieht wenn völlig Ungebildete mal einfach so dahinlallen.
    Wie kann man nur Hasch und Heroin auf die gleiche Stufe stellen, Leute mit soviel Dummheit sollten sich eigentlich auf der Stelle umbringen.
  • Rolf Skrypzak 12. Juli 2005, 17:53

    @ michael
    wollte mich auch ausklinken. Trotzdem noch eines: Über Innuits und ihre Alkoholprobleme weißt du anscheinend wirklich nicht viel. Die sind nämlich massivst vorhanden. Da könnte ich dir einiges erzählen.
    gruß rolf
  • Back to live 12. Juli 2005, 13:41

    Da geb' ich Dir recht! Ich will Alkohol nicht als harmlos bezeichnen. Er ist nicht harmlos und diese dumme Mitsaufnummern sollte man genauso geflissentlich zurückweisen, wie Drogengeschenke. :-)

    Alkohol richtet viel zu viel an. Unsere Gesellschaft hat die noble Aufgabe und die Pflicht - aufgrund unseres allgemein hohen Lebensstandarts - zu mehr Gesundheit zuzustreben. Das bedeutet auch, sich nicht gehen zu lassen und nicht oft Alkohol zu sich zu nehmen (am besten gar nicht) und schon überhaupt gar nicht zu kiffen, zu spritzen, zu schniefen. :-)

    Trotzdem wird andersherum ein Schuh daraus. Es ist ein beliebtes Vorgehen in der Drogenszene, einen anderen Teufel hervorzuziehen, um die eigene Sucht zu verharmlosen. In dem Fall ist Alkohol, oder Koffein, oder vielleicht (?) Aspirin (?) oder sonst irgendein ungefährlicherer Suchtstoff der Teufel, dem mans anhaften kann, damit das Wort Hasch in der Öffentlichkeit nicht mehr so bedrohlich erscheint, um abzumildern. Schleichende Propaganda ist die gefährlichste, weil zielgerichtetste. Und Dein Ziel war nun eben, den Alkohol gegenüber Canabis gefährlicher zu machen, damit Canabis gegenüber Alkohol an Gefahr verliert. Das entnehme ich Deiner Semantik. So gehen normalerweise Dealer argumententaktisch in ihrem Umfeld vor. Dadurch wird ein kleiner Teufel bekämpft, um vom größeren abzulenken, der durch die Hintertür hereinschleicht. :-(

    Zu den Inuit und den Indianern. Die Inuit sind nicht gerade eine Zielgruppe für die Alkoholhändler. Zu unlukrativ. Jetzt da schleichend zu versuchen, das Bild zu schaffen, das die armen Indianer genauso böse von der Alkoindustrie ausgebeutet werden, wie die Süchtigen von den Dealern, ist zwar geschickt, aber nicht unbedingt ein wirklich gutes Argument. Indianer und Inuit wissen das inzwischen - und sind klüger als wir: Sie lassen die Hände davon! :-)

    Mal davon abgesehen, das bei der schlicht winzigen Gruppe der Inuit, die in ihrem natürlichem Umfeld wohl kaum einen Schnapsladen finden werden, nicht wirklich eine Gefahr zur Sucht besteht, allein schon wegen der Intelligenz dieser putzigen Leute. Bei den Inuit ist das Evolutionsbedingt, das sie keinen Alkohol vertragen, weil sie sich vorwiegend von Fleisch ernähren. Was anderes haben die ja auch kaum. Und Fleisch produziert keinen Alkohol - und wenn, dann würde es kaum einer Essen, weil das höchstens bei Verwesungsprozessen vorkommen kann. :-)

    Vielleicht sollten wir wirklich zum Thema zurückkommen. Ich würde gerne das Thema abschließen. Mich nervt das allmählich. Ich habe eigentlich keine Zeit für sowas, bin gesellschaftlich zu eingebunden und will in meiner Freizeit lieber gerne Bilder ansehen. Ich akzeptiere, das ihr nicht meiner Meinung seid, sehe Euch deswegen aber nicht als schlechtere Mitmenschen. Mit einleuchtenderen Argumenten, die nicht so leicht zu durchschauen sind, hättet ihr mich vielleicht sogar überzeugt, aber dafür bin ich dann doch zu clever - auch auf die Gefahr hin, arrogant zu wirken.

    Liebe Grüße an alle & große Einladung, zum Thema "Bildwirkung" zurückzukehren. Klinke mich aus.

    Gruß, Michael. :-)
  • Rolf Skrypzak 12. Juli 2005, 8:48

    @michael
    vielleicht ist aber Alkohol gerade deswegen so gefährlich, weil das erste Glas nicht zur sofortigen Abhängigkeit führt und er als jahrtausendealter Bestandteil usnerer Gesellschaft gilt. Durch solche Aussagen wird er meiner Meinung nach verharmlost - wobei ioch ncihts gegen Alkohol habe, es kommt, wie bereits geschrieben, auf die Menge an. Übrigens ist es bei vielen asiatischen Völkern und besonders bei den Innuits (alt: Eskimos) tatsächlich so, dass sehr wenig Alkohol schon zur Abhängigkeit führen kann, da sich bei ihnen bestimmte Gene nicht gebildet haben. Gerade bei Innuits kommt es dadurch oft zu menschlichen tragödien. Ich finde in dem zusammenhang nicht, dass wir eine droge als weniger harmlos bezeichnen sollten, nur weil sich einige bis zu einem gewissen Grad daran gewöhnt haben.
    Aber wie bereits von jemand anders geschrieben, haben wir uns vom Foto (dem grund warum wir in der fc sind) natürlich meilenweit entfernt.
    gruß rolf
  • Back to live 11. Juli 2005, 18:46

    @Rolf
    Damit das klar ist: Ja, es geht darum, Drogen realistisch einzuschätzen, aber vor allem auch das Umfeld - da nehme ich betrunkene Fußballpöbler gar nicht aus! Hasch ist sicher nicht so hart wie Heroin, aber sag das den tausenden von Eltern, deren Kinder in der Prostitution und letzendlich auf dem Seziertisch gelandet sind.

    Ich tolleriere Alkohol nicht wirklich weitgreifend, aber auch Du versuchst mit Deinem Schreiben damit abzulenken, das es noch keinen einzigen, verbürgten Fall gegeben hat, in dem Alkohol die Psyche schon beim ersten mal nachhaltig gestört hätte (außer jemand hat Spiritus oder abseits vom Legalen gepanschtes getrunken - und den trinkt man nicht, weis Jeder. Deswegen ist selbstbrennen ja auch verboten. Ausnahmen ...!).

    Wohin es einige hundert Fälle gab, bei jenen Hasch oder sonstige naturgewachsene oder chemische Drogen die Psyche bereits beim ersten "Genuss" heftig destabilisiert hat. (Schizzphren, psychotisch, usw...)Wie viele sind schon nackt durch die Gegend gelaufen, weil sie Engelstrompeten verzehrt haben? (-zig!) Oder haben panische Angst vor Geräuschen, weil sie Zauberpilze konsumiert haben. Die Wegdiskutiererei bringt Euch nix, das Faktum besteht! - Siehe Drogenstatistik BKA. :-( Wie die Grünen sagen: Eine Lüge wird auch deswegen nicht wahrer, nur weil man sie ausdauernd wiederholt! :-(

    Die Menge machts sicher auch oft, aber vor allem der Inhalt und der ist bei verschiedenen Drogen alles andere als Harmlos. Viele Dumme brauchen eben Schutz, weil sie sich selbst - aus ihrer Einfalt gegenüber Dorgen heraus - nicht schützen können.

    Alkohol war schon immer da und Unsere Verdauung hat sich über die Jahrhunderte angepasst, auch in Bezug auf Enzyme, die unsere Hirnsteuerung mit beeinflussen.

    - Allein schon deswegen, weil Alkohol schon immer in altem Obst sich gebildet hat - seit Jahrmillionen. War also schon immer ein Standteil unserer natürlichen Ernährung. Das ist Evolution und realtiv natürlich. Hasch hingegen wird noch nicht lange in unserer Ernährung verwandt, hat sich auch nicht hineinevolutioniert, sondern entspringt der eher kranken Suche, sich dieser harten Welt entziehen zu wollen. Nur wird man selbst immer weicher dabei. Wer wirklich stark ist, braucht keine Betäubung. :-(

    Bei Nikotin, Alkohol, Kaffe kann ich Dir sicher beistimmen, aber gewiss nicht in dem Maße, als bei den verbotenen Drogen. Die sind nicht umsonst verboten, sind seit über hundert Jahren schulmedizinisch erforscht. Das hat nichts mit Scheinheiligkeit, sondern mit altmodischer Vernunft zu tun. ;-) Außerdem stört es die Dealer, das Kaffee den Hirnzustand, bei Drogenopfern (egal ob Alk oder Hasch) zumindest bis zum Rauschende wieder stabilisieren kann. Dann kann man die nämlich ausquetschen, wer ihnen den Stoff vercheckt hat ... also auch wieder Propaganda!

    Ich warte schon auf das Beispiel, wo einer Spinne verschiedene Drogen gegeben wurden ... eben auch Heroin, Koks und Koffein ...
    Das würde mein Bild über die Propagandisten hier noch zusätzlich abrunden. ;-)

    Alkohol zu Religiösen Zwecken kann ich einsehen, vielleicht einmal im Monat ein Glas Wein oder so ebenfalls, ansonsten bin ich auch eher für die Devise: "Stark im Leben - Ohne Alkohol und Drogen".

    Gruß, Michael. :-)
  • Rolf Skrypzak 11. Juli 2005, 17:32

    @ daniel
    schönes Zitat der gruppe "Joint Venture". Dazu passt auch das Lied vom ersten offitziellen HaschischToten, der als Hafenarbeiter in Rotterdam gearbeitet hat:
    "er rauchte grad ne Zigarette, da riss über ihm ne Kette, 4 1/ Tonnen guter Roter und Hanky war ein Drogentoter..."

    @backtolive
    damit das klar ist: Es geht (zumindest mir) keineswegs um Verharmlosung von Hasch, es geht darum Hasch richtig einzsuchätzen - das heißt auch nicht zu übertschätzen. Bei allem macht die Dosis den Unterschied, das betrifft Zucker, Kaffee, Alkohol, Nikotin und Hasch.
    Ich empfinde es als scheinheilig, einige Drogen zu tolerieren + zu akzeptieren, andere dagegen nicht.

    @ heike Pesch
    vielem von dem was du schreibst, stimme ich zu. Vor allem der Diskussion über die "Einstiegsdroge". Dies ist vor allem gegeben, weil man für Hasch einen Dealer braucht.

    gruß rolf
  • Daniel Jenny 11. Juli 2005, 12:47

    Das Foto selbst find ich nicht schlecht ...aber ne Todsünde? ....ein Krümel macht dich klug, jedoch ein dicker Brösel macht dich dafür zum Esel!

    @all of you: Seit ihr wegen den Fotos hier, oder um dämliche Grundsatzdiskussionen zu führen, die so oder so zu keinem Ziel führen werden. Um übers Kiffen zu diskutieren gibts genug andere Foren im Netz!

    Gruß, Daniel
  • Back to live 10. Juli 2005, 1:43

    Aha! Jetzt ist Heroin auf einmal harmloser als Alkohol, weil man davon mit Methadon loskommen kann. Sehr interessant. Rückfallrate genauso ungewiss als bei Alkohol, aber eindeutig auszehrender.

    Wenn der junge eine angeborene psychische Störung hatte, warum sollte die Mutter dann das Sorgerecht verlieren? Sie kann dann nichts dafür, wenn das angeboren ist. Da war was faul an Deiner Aussage.

    Faszinierend. Ich verharmlose Alkohol überhaupt nicht, aber Du ignorierst geflissentlich, das durch Alkohol eben NICHT bereits beim ersten oder zehnten oder hundertsten Konsum bereits Lebensbedrückende Spätschäden entstehen können. Bei Canabis kann das immer noch bereits beim ersten mal passieren ... oder bei Pilzen (die auch naturgewachsen sind), oder bei XTC, oder bei Mescalin (naturgewachsen), oder Tollkirsche (naturgewachsen), oder, oder, oder. Ein Bischen labil reicht schon ... und Du bist flugs di wugs komplett aus der Bahn geworfen.

    Der Hauptgrund, warum Canabis (Hasch) als milder gilt ist: Die Drogenszene hat einfach einen Kult darum gebaut. Blos weil 100000 Kids im Drogenrausch lernen immer und immer wieder nachzusprechen, das Canabis harmlos ist, damit sie ihren Stoff wieder kriegen, macht es den Kern des Sinnes nicht wahrer, sondern nur populärer. Das hat nix mit Aufklärung zu tun, sondern ist schlicht Propaganda. Hasch ist halt kultig. ;-)

    Zum Gedicht ... "... es geht natürlich auch um Drogen ..."
    Eben - es geht Dir um Drogen. Nicht um Canabis, sondern um Drogen im allgemeinen, sonst hättest Du geschrieben "es geht natürlich um Canabis". Und da liegt der Hund begraben.

    Warum Canabis freigeben, damit genau die leichter (weil legaler) Geld - und damit Macht - machen können, die den Kindern dann Heroin verkaufen wollen?

    Nix! Wenn die Dealer keine Strafe zu erwarten haben, weil Canabis angeblich eine "Bagatelle" ist, werden sie die Umgehung der Gesetze gegen den Verkauf von Betäubungsmitteln anstreben mit ihrem Geld (das sie dann erst recht gemacht haben würden), um dann endgültig den Vorhang zuzuziehen. Das würde Euch so passen.

    Ich kenne noch einen weiteren Kerl, der "H" genommen hat. Der Erfolg war, das er irgendwann mal aus Frust in die Heizung geschossen hat und abgeholt wurde. :-)

    In Frankfurt habe ich schon 20-Jährige gesehen, die aussahen wie Opas. Aufklärung hilft nicht! Als junger Mensch räumt man verboten noch nicht den gebührenden Respekt ein.
    Die Schulen und Jugendzentren klären bereits seit über zwanzig Jahren auf und die Kids nehmen immer wieder Stoff. ... und dann zuviel davon. :-(

    Von mir aus Dichte, was Du willst, das ändert auch nichts an den Tatsachen.
    Trotzdem Gruß.
  • Heike Pesch 9. Juli 2005, 14:46

    Der Sohn diese Mutter aus den USA hat eine angeborene psychische Störung.

    Propaganda sollte meine Meinung nicht sein. Aber es ist Fakt, das die Kids Hasch als Einstiegsdroge haben, weil es bei einem Dealer wirklich alles gibt. Dealer da geb ich dir recht, nehmen keine Rücksicht daruaf, ob das Zeug was sie da an den Mann bringen Menschen sogar bis in den Tod bringt. Ihnen ist nur eins wichtig GELD!!!
    Kenne selbst viele die auf Droge "hängen gebleiben" sind, manche die wegen diesem Zeug wahrscheinlich nie wieder aus der Klapse kommen und in meiner Familie und meinem Freundeskreis gibt es auch Drogentote,man muss mir also nicht sagen, wie gefährlich Drogen sind. Doch diese Leute haben kein Cannabis konsumiert. Ich will es damit nicht verharmlosen, aber
    Uninformiertheit ist nur noch schlimmer!
    Wie viele Eltern haben keine Ahnung, das ihr "kleines" Kind Drogen nimmt? Wieviele schauen einfach weg?
    Wieviele Eltern wissen nicht mal wie das Zeug aussieht, das Ihre Kinder in einen ewigen Teufelskreis bringt?
    Und hier spielt auch wieder die Verharmlosung von Alkohol eine Rolle. Ist es in unserer heutigen Gesellschaft nicht angesagt was zu trinken? Mixery, Bipop und wie das restliche Zeug heißt. Jemand der keinen Alkohol trinkt ist schon so etwas wie ein Phänomen. Ich trinke keinen, und ich werde so häufig gefragt, warum trinkst du denn nichts? Ein kleiner kann doch nicht schaden, komm trink doch mit!
    Danke nein, Alkohol tötet Menschen, macht sie krank und aggresiv. Und Alkohol macht schneller abhängig als man denkt.
    Es gibt so viele Drogen und eigentlich gehören alle verboten. Doch gibt es auch Programme in denen kontrolliert Drogen abgegeben werden (Methadon), um Menschen aus diesem ewigen Kreislauf herauszuholen.
    Wichtig ist wie man mit diesem Problem angeht. Es hilft nichts Verbote auszusprechen. Denn waren wir nicht alle jung, und wissen das Verbote gerne gebrochen werden!
    Aufklärung ist viel wichtiger, aber um zu wissen was unter dem Einfluss von Drogen geschied muss man auch Erfahrungen damit haben, oder jemanden kennen, der weiß was geschied. Es hilft nichts Lügen zu erzählen. Selbst Drogenberater haben oft nicht die Erfahrung, die die Jugend heute mit diesen Dingen hat.
    Zeigt Ihnen was passiert, wenn man Drogen nimmt!
    Geht mit ihnen zu Menschen die auf der Intensivstation liegen, weil das XTC nicht sauber war. Zeigt Ihnen einen Heroinabhängigen, der auf den nächsten Freier wartet, damit er sich den Stoff besorgen kann.
    Oder jemanden der gerade, die Nadel noh im Arm steckend, am verrecken ist.

    Zitat:

    "H"

    Mit jedem Tag wurden
    die Schatten länger,
    die Tage kürzer,
    die Kreise enger.
    Freunde gingen
    die Einsamkeit kam.
    Ja, selbst die Engel
    verschwanden irgendwann,
    denn meine Leben lag in Scherben,
    hatte seinen Sinn verloren.
    Ich spürte nur gefrorene Leere.
    Ich fühlte mich wie totgeboren.

    ich kostete den bitteren
    Geschmack der Sterblichkeit,
    ich wollte es beenden.
    Fast war es soweit.
    Ich vergiftete mich selbst,
    doch ich hab es überlebt,
    ich verbrannte meine Brücken.
    Ich weiß nicht, ob ihr versteht.
    Ich wollt 'nen Fensterplatz im Himmel.
    Doch ich schaffte seinen Schatten.
    Ich tötete jedes Gefühl -
    alles, was ich hatte.

    Jetzt wo ich clean bin,
    wird mir alles klar.
    Jetzt wo ich clean bin,
    wieß ich wo ich war.
    Es riss mich fort in eine andere Zeit.
    In andere Welten.
    Ich floh vor mir, vor meinem Hirn
    und meinen Ängsten
    durch die Mauern des Bewusstseins
    in das Reich des Vergessens,
    in nie endenden Rausch,
    vom Heroin bessesen.
    Vom "H" besessen.
    (Stefan Weidner)

    Mal sehen, vielleicht schreib ich euch auch noch ein Gedicht das ich damals mit 14 geschrieben habe
    (es geht natürlich auch um Drogen).
    Interesse?
  • Back to live 8. Juli 2005, 18:05

    Geschickt zu sagen, das das andere Zeug viel gefährlicher ist und das man deswegen lieber Canabis nehmen soll. Praktisch so, als hätte man gar keine Wahl. Ts,ts,ts. Man hat immer die Wahl, nur Einige wollen eben nicht nach dem Gesetz.

    Bin auch dagegen, das Ärzte Kindern Ritalin verordnen, weil es inzwischen andere Methoden zur Konzentrationsförderung gibt und die sind weder mit Chemie, aber ganz sicher nicht mit Canabis behaftet.

    Das mit dem "wenn ich nicht den Hasch kriege, nehme ich eben XTC" klingt fast wie die trotzige Drohung von Halbwüchsigen. Da ersetzt man nur eine Droge mit einer anderen Droge. Am Ende steht oft der gleiche Effekt. Der Abstieg. Hasch ist nicht umsonst verboten.

    Im Haschgeschäft hängen eine Menge Kriminelle, die sich nicht scheren, ob einer ins Gras beisst, oder ob sie Gesetze missachten. Mit Hasch fängt der Szeneeinstieg ein. Mit Heroin hört er allzuoft auf.

    Ich kenne niemanden, der auf Alkohol beim ersten mal ... oder innerhalb eines Jahres ... oder einem vergleichbarem Zeitraum dauerhafte Bewußtheitsveränderungen erlitten hat. Bei egal welchen bewußtseinsverändernden Drogen kann das beim ersten mal passieren. Ich halte das zuvorgeschriebene für Propaganda aus dem Millieu.

    Bei den Kiffern ist halt nicht der Hip, der möglichst viel verträgt, sondern der, der den Stoff am besten vor den Bullen verstecken kann, oder der, der das beste Bong bauen kann. Das selbe in Grün ... nur gefährlicher. :-(

    Das mit der Mutter in Amerika:
    Typisch -
    1. Warum ist der Sohn so agressiv? - Fehlerziehung!
    2. Da braucht man dann Drogen, um ihn Stillzustellen? - Krank! Das kann wirklich nur bei diesen Verrückten da drüben passieren.

    Das können die Herren mit den weissen Turnschuhen sicher besser und zielgerichteter. Besser wäre es, mal die Mutter zu untersuchen, warum der Sohnemann so agressiv war. ;-)

    Trotzdem Gruß.
  • Heike Pesch 8. Juli 2005, 14:05

    An alle die sich zu diesem Thema aüßern:

    Hat einer von euch schon mal in unsere Nachbarstaaten Niederlande und die Schweiz geschaut? Kiffen ist dort zwar nicht legal aber tolleriert.
    Dort ist die Zahl der an "Chemie (XTC, LSD,...) hängenden" durch die Abgabe von "Kiffe" in Coffee-shops zurückgegangen.
    Bei uns ist kiffen unteranderem für viele eine "Einstiegsdroge", weil sie mit 12, 13, 14, 15,... bei Ihrem Dealer das Gras kaufen und dort gibt es natürlich auch anderes Zeug. Irgendwann kommt der Punkt wo sich der Teene sagt, mensch die anderen in meiner Klasse/Freunde erzählen immer, dass das so toll ist, jetzt probier ich das auch mal. Ich selbst hätte mit damals 14 die Möglichkeit gehabt an solches Zeug ranzukommen, habe aber immer gesagt so was nehm nicht.
    Heutzutage zählt es aber viel von den anderen anerkannt zu werden und viele erkennen einen nur dann an, wenn er "ordentlich was verträgt (Alk)", wenn er sich "auf Party einen Trip einwirft"...
    Leute macht doch die Augen auf, wenn es Cannabis in der Apotheke oder in einem Coffe-Shop zur Abgabe gäbe, würden die Kids nicht so schnell an das wirklich gefährliche kommen.
    Außerdem werden Kindern schon Drogen von Ärzten verabreicht, wo man auch noch nicht weiß, was diese Medikamente für eventuelle Spätfolgen auslösen (Ritalin,...)
    Ich will damit den Konsum von Cannabis nicht verharmlosen, da es Menschen gibt, die es einfach nicht vertragen und es auch sehr viele gibt, die kein Maß kennen.
    Ansich ist Cannabis aber eine alte Heilpflanze, die auch heute noch in den verschiedensten Bereichen Anwendung findet (Behandlung von AIDS-Kranken, MS-Kranken, Krebskranken, bei Schlafstörungen. Eine Mutter in den USA behandelt ihren hyperaggresiven Sohn mit Cannabis, da ihm kein anderes Medikamt geholfen hat. Wenn sie nicht auf die Idee mit dem Cannabis gekommen wäre, hätte sie das Sorgerecht für Ihren Sohn verloren hätte.)

    Ich könnte noch unendlich mehr aufzählen, doch dafür reicht meine Zeit jetzt nicht.

    Jede Sache hat 2 Seiten.

    Grüße Heike

  • Back to live 5. Juli 2005, 22:01

    Naja, im Internet steht auch, das die gar nicht auf dem Mond gelandet sind und das Elvis lebt. Mag ja sein, das das bei Krebspatienten angewandt wird. Aber sicher nur bei solchen, die psychisch stabil sind. Jemand mit Depressionen oder anderen unstabilen Zuständen würde ein Arzt so was nie empfehlen. In dem Teil hat Ju On schon recht. Die Psychatrien sind voll mit Alkohol- und BtM-Patienten. Das diese in der Minderzahl sind, liegt eindeutig daran, das die Mittel eben verboten sind. Sonst würde die Zahl sicher darüber liegen.

    Die Krankheit "Sucht" liegt aber eher daran, das viele Leute nicht mehr fähig sind, ihr Leben ohne Berauschung gut und schön zu gestalten, mit ihrem Frust fertig zu werden.

    Und dann kommen eben solche Selbsteinredungen wie: "Ich will ja nur ab und zu mal genießen", "... nur fürs Zusammensein.", oder "Ab und zu macht ja nix". Das ist schon zur Hälfte auf dem Weg nach: "Ich will das endlich jeden Tag haben." und ein Viertel auf dem Weg nach: "Gib' mir endlich den verdammten Stoff." Sucht ist ein fließendes Verderben. Man merkt es nicht sofort ... es schleicht sich ein. Leichtsinnigkeit ist der Wegbereiter. Die Steigerung wird gesucht.

    Außerdem ist Kiffen schnell wesentlich schädlicher als Alkohol. Einem Bekannten mit dem ich früher befreundet war, haben seine neuen "Freunde" Haschstücke - in Opiatentücher eingewickelt - verkauft. Er sah stundenlang einen Drachen an der Wand und hat Todesängste ausgestanden. Natürlich haben die "Freunde" nicht losgelassen und er seine Lektion nicht gelernt. Inzwischen hängt er an der Nadel, bläst jedem einen für 'nen Zwanziger, der dumme Tropf! Ich helfe ihm bestimmt nicht mehr.
  • Back to live 4. Juli 2005, 9:04

    Mal langsam Ju On, Du hast schließlich auch mit unsachlichen Dingen um Dich geworfen und anderen sofort eine Profilneurose angedichtet - was neuerdings ein Modewort geworden zu sein scheint. Ich bin zwar in der Sache Deiner Meinung, will aber doch bitten, das wir - wenn dann - ohne Beleidigungen, sondern mit Argumenten arbeiten. Polemisiert wird leider gerne auf beiden Seiten, weil man sich damit schnell dem Argument entziehen kann. Das tut mal bitte nicht, denn es ist unfair. (Gilt natürlich für alle - auch mich).
    Jemandem vorschnell Polemisierungen unterzuschieben ist ebenfalls nicht produktiv, sondern eher kontra. Dein zweiter Absatz war keine Polemik, sondern leider Realität.
    Gruß, Michael.