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Kenotaph Ludwigs des Bayern

In der Frauenkirche zu München:

Am westlichen Ende des südlichen Seitenschiffes befindet sich ein Kenotaph für den 1347 gestorbenen Kaiser Ludwig den Bayern von Hans Krumpper aus dem Jahr 1622. Die Gebeine Ludwigs liegen aber nicht in diesem Scheingrab sondern wurden in der Krypta beigesetzt. Schon im Chor des Vorgängerbaus hatte Ludwig der Bayer für sich und seine erste Frau Beatrix von Schlesien-Glogau am Kaiseraltar ein Hochgrab (Reste liegen hinter dem Chor am Eingang zur Krypta) errichten lassen. Herzog Albrecht IV ersetzte dieses im Zuge des Neubaues. Um 1468 wurde das Herrscherpaar umgebettet. Über dem Grab entstand eine Tumba. Die ganze Anlage wurde 1622 im Auftrag Maximilians I., ab 1623 Kurfürst, von Hans Krumpper überformt und befand sich bis 1860 ursprünglich in der Mitte des Hochchores. Danach wurde sie mehrmals verlegt und 1962 schließlich an der heutigen Stelle platziert. Während der 80er Jahre wurde das Kenotaph mit Hilfe der Messerschmitt Stiftung restauriert.

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Ordner Kirchengebäude
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Exif

Kamera Canon EOS 5D Mark III
Objektiv Canon EF 24-105mm f/4L IS
Blende 4
Belichtungszeit 1/15
Brennweite 24.0 mm
ISO 640

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