Diese Website verwendet Cookies, um verschiedene Funktionalitäten bereitzustellen, Anzeigen zu personalisieren und Zugriffe zu analysieren. Durch die Nutzung dieser Website erklärst Du Dich damit einverstanden, dass Cookies verwendet werden. Weitere Informationen  OK

Was ist neu?

Gerd Breuer


Pro Mitglied, Lüdinghausen

Keks - Geschichte

In den 1980er Jahren entfeinerte Die Bundesbahn auch ihren Edelrenner und entfernte Gussschilder von Seiten und Fronten . Diese zierten so manchen Hobbykeller oder landeten zwecks Recycling ganz einfach im Abrollcontainer .

2002 übernahm der Lokomotiv-Club 103 e.V. Wuppertal 103 226-7 auf Leihbasis , Ziel war die weitest mögliche Rückversetzung der genannten Lok in den Ablieferungszustand .
Wie sich das für einen Rückbau gehört waren eben die Kekse der Fronten nicht mal eben verfügbar , selbst eine Form war nicht vorhanden . Dank eines engagierten Lokführers des FTZ MInden konnte von einem der Hobbykellerexemplare ein Negativ erstellt werden - allerdings kostete dem zweckentfremdeten Kellerkind dieser Vorgang die zuletzt getöteten Fliegen und Mücken - ein unwiederbringlicher Verlust , aber was tut man nicht alles für die gute Sache.
Heute ist der gebogene Keks an fast allen Loks der Baureihe 103 wieder angebracht , sie alle entstammen der einst gewonnenen Form.

Die aufgearbeitete 103 226-7 in Gänze :

Von allen...
Von allen...
Gerd Breuer

Kommentare 3

  • makna 15. Mai 2014, 16:56

    Das ist ja interessant ! Und dass dies die "Urform" für die
    wieder an 103 235 und 103 245 angebrachten "Kekse" ist,
    ist schon eine tolle Geschichte !
    BG Manfred
  • Thomas Reitzel 12. Mai 2014, 13:16


    Eine interessante Story, und man sieht mal wieder, wie schnell historische Werte verschwinden können, sei es in diesem Fall auch nur ein Emblem!
    Dieses aber ist hier mal detailliert dargestellt, mit allen feinen Bögen und Abrundungen, die daraus aber erst das klassische DB-Emblem machen.
    Man erkennt auch, daß man das Logo auch nicht mal so eben einfach negativ verwenden kann - einige NegativBeispiele an sogenannten Museumsloks zeigen das ja - sondern daß man dabei eine etwas raffiniertere Methode anwenden und einen weiteren Rahmen um das Motv hinzufügen muß. Aber genau das haben manche Banausen und "Spezialisten" in diesem Metier eben nicht verstanden.

    Sehr akkurat doumentiert!

    VG, Tom
  • Joachim Schmid BW 12. Mai 2014, 6:38

    Spannende Geschichte!
    Dank dem engagiertem Lokführer.
    Gruß Joachim

Informationen

Sektion
Ordner Baureihe 103
Klicks 433
Veröffentlicht
Lizenz

Exif

Kamera PENTAX K-5
Objektiv smc PENTAX-FA Macro 50mm F2.8
Blende 5.6
Belichtungszeit 1/500
Brennweite 50.0 mm
ISO 200