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Anne G.


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kein leben - nur abraum und sandabdeckung

so weit das auge reicht.
tagebau in nochten - weißwasser.
der weiße sand ist die oberste schicht, damit werden die schwarzen abraumhalden aufgefüllt und der boden damit wieder geglättet und auf ein niveau gebracht. auf diesem so bearbeiteten boden soll sich dann wieder leben ansiedeln.

kein leben
kein leben
Anne G.

mehr infos unter:
http://www.ostkohle.de/

Kommentare 32

  • Peter Bu. 7. Juni 2005, 18:44

    Na was willst Du denn eigentlich, wenn Du die Alternativen alle schon vor der Tür hast und wenn die Agrarmonokulturen durch Seen und Freizeitparks ersetzt werden ??

    "Was Du für Schönfärberei hältst ist für mich eine Binsenweisheit. Da hat nicht nur einer dran gerechnet."
    Klar, Herr Trittin und sein Gefolge ...

    Bin mal gespannt wie man mit der Restholznutzung das Netz auf Sychrondrehzahl schleppt.

    Ich denke wir lassen es jetzt, geregelt wird die ganze Geschichte ohnehin von den Rentabilitätsberechnungen des Anbietermarktes: sobald sich der Furz einer Kuh rentiert, wird er vermarktet.
  • Franz-Josef Wirtz 7. Juni 2005, 18:12

    Hier hab ich Tagebau, Solarzellenfabriken, Windparks (sicher weniger zahlreich und weniger effizient als bei Euch), demnächst Geothermienutzung (Super-C der RWTH), Initiativen zur Restholznutzung und die erste Versuchsanlage für Wasserkraft aus Abwasser vor der Tür.

    Was Du für Schönfärberei hältst ist für mich eine Binsenweisheit. Da hat nicht nur einer dran gerechnet.

    Aber apropos Farben:




    Früher war es dort natürlich sehr eintönig. Agrarmonokulturen bis zum Horizont.

    "Wer ändert sein Verhalten?" Da sieht die Bilanz ja eben nicht gut aus. Es kostet keine Mühen, auf StandBy zu verzichten. Wie das dann wird, wenn das mit der Stromerzeugung mal mühseliger wird, da dürfen wir gespannt sein. Wenn uns bis dahin nicht der Himmel auf den Kopf fällt. ;-)

    Und wenn die Tagebaulöcher in einigen hundert Jahren dann erst mal alle so schöne Seen bilden wie dieser kann man sich das mit dem Trip zur Nordsee auch nochmal überlegen.
    alles blau am Blausteinsee
    alles blau am Blausteinsee
    Klaus Basler
  • Peter Bu. 7. Juni 2005, 16:59

    Interessanter Ansatz: wie muss ein ErnergieVERBRAUCH aussehen, damit die Folgen der Bereitsstellung akzeptabel sind. Demnach dürftest Du nicht nach Veränderungen bei der Erzeugung fragen "Wenn sich da nichts ändert .... Noch haben wir beim Wind die Nase vorn" sondern nach Veränderungen beim Verbrauch.

    Ich habe dazu mal gehört, dass der Betrieb allein sämlicher standby Lämpchen oder Dioden in Deutschland ein größeres Kraftwerk erfordert. Wer ändert sein Verhalten ??

    Deine Ansicht zu den WKA teile ich nicht. Für mich sind es staatlich subventionierte Alibi-Anlagen. Auch die Drei-Monats-These ist Schönfärberei, vermutlich mit falschen Betriebskosten.

    Du wohnst in Aachen, ich in HH; gestern war ich mal wieder an der westlichen Nordsee-Küste. Jeder hat so seine Präferenzen ...
  • Franz-Josef Wirtz 7. Juni 2005, 16:15

    Naja, die FC ist ja eigentlich nicht für energiepolitische Diskussionen da... ;-)

    Ich geb' Dir recht, dass es NOCH nicht geht, weil zu wenige an einer tiefgreifenden Änderung arbeiten oder auch nur ansatzweise dazu bereit wären. Da hätte man schon in den Siebzigern bequem anfangen können... je näher der Termin der erschöpften Lager rückt, desto mehr wird das alles zum MÜSSEN und nicht mehr zum Wollen.

    Hab' gestern nochmal gelesen, dass an guten Standorten eine WKA bereits in drei Monaten die Energie reingeholt hat, die sie für Produktion, Betrieb und Entsorgung benötigt. In der Lebenszeit von 20 Jahren wird der Erntefaktor auf 20-100 beziffert. D.h. eine Anlage produziert wenigstens 20mal so viel, wie sie im Lebenszyklus benötigt.

    Die Frage ist für mich nicht das OB unser Verbrauch so oder so deckbar ist, sondern wie muss ein EnergieVERBRAUCH aussehen, damit die Folgen der Bereitstellung akzeptabel sind. Und da wird es nicht nur eine Antwort für geben. Energie- und Rohstoffeffizienz ist ein Stichwort, zu dem sich sicher viel finden lässt.

    Heute Nachmittag wird in zweiter Instanz über Garzweiler II und damit das Schicksal von ca. 8000 unmittelbar betroffenen Menschen entschieden. Wir werden sehen.
  • Peter Bu. 7. Juni 2005, 15:09

    nochmal: NOCH geht es nicht ohne die grossen Grundlastkraftwerke, Veränderungen sind eingeleitet. Allerdings ist der Wind (allein) wahrlich keine Alternative um die BRD mit elektrischer Energie zu versorgen. Schon mal überlegt wieviel Ernergie die Herstellung einer WKA erfodert ??

    Ich sehe wie Anne in Wasserstoff, erzeugt mit Solarenergie eine hoffnungsvolle Alternative.
  • Franz-Josef Wirtz 7. Juni 2005, 11:22

    Da hast Du völlig recht. Ist meiner Meinung nach jedenfalls nicht eine Frage des "geht nicht", sondern des "will nicht". Wenn sich da nix verändert... Noch haben wir beim Wind die Nase vorn. Wann werden uns da wieder andere was vormachen?
  • Peter Bu. 7. Juni 2005, 8:09

    mit Werbesprüchen kommt man nicht weiter, man muss sich schon ein wenig mit der Materie beschäftigen
  • Franz-Josef Wirtz 6. Juni 2005, 12:35

    Geht nicht gibt's nicht. Waren es nicht die Deutschen, die sich wähnten, für alles eine technische Lösung zu haben? Ich muss da immer schmunzeln, wenn ich sowas lese. In wenigen Jahrzehnten ist die Kohle aufgebraucht, und dann ...
  • Peter Bu. 5. Juni 2005, 20:47

    na ja, ein 1.300 MW Kernkraftwerk der Konvoibaureihe ist durch Wind schwer zu ersetzen, und ohne die grossen Grundlastkraftwerke - die ja nun alle REA und DeNox haben - geht es nicht (noch nicht vielleicht).
    Ist schwierig halt.
    LG Peter
  • Anne G. 5. Juni 2005, 19:15

    @peter: alternative energien sind derzeit wind- oder wasserkraft....die haben ganz sicher auch problematische aspekte, klar. man muss das abwägen. energiegewinnung aus wasserstoff ist ja noch nicht richtig erforscht - könnte aber in der zukunft was sein, das die umwelt nicht belastet. lg, anne
  • Peter Bu. 5. Juni 2005, 11:30

    @Anne, welche alternativen Energien?
    Alles hat Vor- und Nachteile, man muss den optimalen Kompromiss finden, insofern stimme ich Dir zu die Forschung zu intensivieren.
    LG Peter
  • Anne G. 5. Juni 2005, 11:15

    @peter: ganz gewiss nicht!!!!! es gibt alternative energien und es gibt eine zu wenig intensiv betriebene forschung in diesem bereich. lg, anne
  • Peter Bu. 5. Juni 2005, 10:59

    und die Alternative ??
    Kernkraft ??
  • Birgit Reitz-Hofmann 3. Juni 2005, 9:15

    Fast surreal! Tolle Arbeit.
    lg Birgit
  • Franz-Josef Wirtz 2. Juni 2005, 15:45

    Die Sande in den Braunkohletagebauen hier im Westen haben sicherlich freundlichere Farbtöne. Die Zerstörung ist durch Absenkung des Grundwassers auf einer Fläche der Größe des Saarlandes sehr weitreichend und nicht auf Anhieb erkennbar. Die Chemie und Physik der Sande macht es einer Neubesiedlung jedenfalls nicht einfach. Die Seen auf "Der Ville", einem ehemaligen Tagebaugelände, gelten auch Jahrzehnte nach der Einrichtung noch als biologisch absolut instabil.

    Sicherlich wird es auch dort "Leben" geben. Es gibt ja selbst an heißen unterseeischen Schwefelquellen Lebewesen. Dennoch, wenn man wie hier aus einem der fruchtbarsten Agrarböden überhaupt oder einem artenreichen Urwald wie dem Hambacher Forst so eine Wüste macht, kann irgendwas nicht stimmen. Von den sozialen Folgen wie der erzwungenen Umsiedlung zehntausender Bewohner mal ganz abgesehen.
    Leben mit dem Braunkohletagebau: Kulturland im Loch - Tagebau Inden
    Leben mit dem Braunkohletagebau: Kulturland im Loch - Tagebau Inden
    Franz-Josef Wirtz