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Was ist neu?

Ulrich Kirschbaum


Basic Mitglied, Mittelhessen

Kein krauser Salat...

sondern eine Blattflechte (Platismatia glauca). Das Bild stammt von Schweden, die Flechte ist aber auch bei uns nicht selten anzutreffen und recht auffallend, weil sehr großblättrig. Sie ist ein Feuchte- und Kühlezeiger, findet sich also bevorzugt in Kaltluftschneisen. Jeder Stadtplaner ist froh, wenn sie in der Umgebung vorkommt, weil sie ihm anzeigt, wo die Frischluftströme nachts in die warme und trockene Stadt hineinziehen und den Menschen einen erholsamen Schlaf gewähren.
EOS 20 D, 50 mm Makro, 1/500, f=5,0, ISO 100, zusammengesetzt aus 60 RAW-Bildern.

Kommentare 11

  • Klaus Arator 28. August 2008, 12:31

    eine sehr interessant Flechte und tolle Beschreibung.
    LG
    Klaus
  • Morgain Le Fey 6. August 2008, 8:08

    Irgendwie kommt mir die Flechte auch bekannt vor. Das mit den Kaltluftschneisen im Zusammenhang mit dieser Flechte ist auch sehr interessant.

    Zum Bild: Dank Stacking ist Dir hier eine ausgezeichnete Dokumentation der Art gelungen. Großer Detailreichtum und Schärfentiefe bei ausgezeichnet aufgelöstem Hintergrund - das geht eben im Makrobereich nur mit DFF.

    Artefakte an den Übergängen zum Hintergrund treten beim Stacking relativ oft auf. Diese Schwäche der Technik kann man meist nur mit manueller Nacharbeit korrigieren. Dabei gibt es im Prinzip zwei Möglichkeiten. Entweder werden die schadhaften Stellen des Hintergrundes überstempelt oder der ganze Hintergrund wird ausgewählt und weichgezeichnet.

    Gruß Andreas
  • Marina Lampsargis 5. August 2008, 21:28

    Eine ganz tolle und interessante Dokumentation ~ was es nicht alles gibt „Frischluftanzeiger“ als Stadtplaner muss man schon wirklich schlau sein ~ gut gemacht
  • Dieter Craasmann 5. August 2008, 10:00

    Eine sehr schöne Aufnahme, super von der Schärfe
    und interessante Dokumentation,
    war mir nicht bekannt, dass man so etwas damit
    bestimmen kann.
    Viele Grüsse
    Dieter
  • Jürgen Jogwick 5. August 2008, 8:29

    Hallo Ulrich,
    sehr schöne Arbeit, sieht sehr plastisch aus. TOLL
    LG Jürgen
  • Conny Wermke 5. August 2008, 7:28

    Wieder eine beeindruckende und interessante Darbietung.
    Da muß ich doch mal unsere Stadtplaner fragen, ob die was wissen..
    :-)

    LG Conny
  • Ulrich Kirschbaum 5. August 2008, 4:24

    Besten Dank für die Anmerkungen.
    @Ursula: Auf Lanzarote würde ich die Art eher nicht vermuten.
    @Wolf: Das Stacking dient dazu, um bei einem Makro mehr Tiefenschärfe zu gewinnen: Wenn ich eine Blende < 16 wähle, drohen Beugungsunschärfen (in diesem Fall hätte selbst f=45 vermutlich nicht ausgereicht, um ein derartig voluminöses Gewächs von vorn bis weit nach hinten einigermaßen scharf abzubilden). DFF ist eine Technik, bei der man mehrere Bilder des gleichen Objektes von einem Schlitten aus erstellt und dabei den Fokus (geringfügig) immer weiter nach hinten verschiebt, was zu größerer Schärfentiefe - einem der wichtigsten Probleme bei Makroaufnahmen - führt. Wie sich an den Artefakten an manchen Lappenrändern des Bildes zeigt, hat das Verfahren bei manchen ("unglatten") Objekten aber auch seine Schwächen.
    @Edelrose: Deine Zweifel teile ich ... aber gute Stadtplaner sollten das eigentlich wissen.
    mfg Ulrich
  • Edelrose 4. August 2008, 23:14

    klasse Foto und Info!!!
    Wissen die Stadtplaner, dass sie der Natur vertrauen können?
    LG Edelrose
  • Ursula G. 4. August 2008, 22:44

    Was so scheinbar unscheinbare Gewächse so alles mitteilen können. Es ist wirklich faszinierend.
    lg Ursula
  • Gabi K. 4. August 2008, 22:34

    Hallo Ulrich, diese Blattflechte sieht ja besonders schön aus, und wieder mit interessanter Information. Bei uns in den Bergen sind ganze Bäume und Straücher bewachsen mit etwas ähnlich aussehendem, ich hab das aber immer für eine Art der Tillandsien gehalten. lg,gabi
  • Marianne Schön 4. August 2008, 22:17

    Ein wunderbares Bild dieser so schön *gekräuselten*
    Blattflechte, auch die Farbe gefällt mir sehr .
    NG Marianne