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Jörg Wildenburg


Free Mitglied, Wolfhagen

kaltes Feuer, geboren aus Eis

Steh nicht an meinem Grab und weine.
Ich bin nicht dort.
Ich schlafe nicht.
Ich bin in den tausend
wehenden Winden.
Ich bin der Diamant,
der im Schnee glitzert.
Ich bin das Sonnenlicht
über dem reifen Korn.
Ich bin der sanfte Herbstregen.
Wenn Du in der morgendlichen Stille erwachst,
bin ich der Vogel,
der sich schnell in die Lüfte erhebt
und zwitschert.
Ich bin der Stern,
der in der Nacht scheint.
Steh nicht an meinem Grab und weine.
Ich bin nicht dort.
Ich bin nicht tot.

Kommentare 5

  • ENIWA 27. März 2006, 22:01

    Hallo Jörg!
    Deine Aufnahme mit volle Poesie hat wunderbare Wirkung... gefallt mir sehr.
    Dein (und mein) „Diamant“ sind sehr verwand...

    Lg, Ewa
  • Werner M. 20. März 2006, 18:06

    dolle Sachen, die man so nebenbei im Schnee finden kann :-) lg Werner
  • Jörg Wildenburg 20. März 2006, 18:02

    Ich bin ein Diamant, verschliffen zwar und auch nicht lupenrein.
    Und bleib doch ein Diamant - was kann ich anderes sein?

    Wir sind alle Diamanten, wir können funkeln - klar und rein -
    und für jeden der uns findet eine Erleuchtung sein.

    Nur wenn die Eifersucht ein Feuer entfacht,
    hat jenes Feuer aus uns Kohle gemacht.
  • Jörg Wildenburg 20. März 2006, 14:42

    er ist echt..mache richtige Diamanten selber..auch in Farbe...auch der Schnee ist echt...alles echt hier...
  • Nicole Kiefer 20. März 2006, 14:27

    Ach, wenn er doch nur echt wäre.
    Dein "Gedicht" erinnert mich an eine Grabinschrift eines Romans. Der angeblich Tote war ein Zauberer.