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Kaiserdom in Speyer

Kaiserdom in Speyer

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Karl Kühn


Pro Mitglied, Mannheim

Kaiserdom in Speyer

Der salische Kaiser Konrad II. gründete um 1030 den Bau, mit dem Ziel, die größte Kirche des Abendlandes zu bauen.

Eine Legende berichtet, Konrad habe in aller Frühe den Grundstein zum Kloster Limburg (bei Bad Dürkheim) gelegt, sei dann mit seiner Gemahlin Gisela und seinem Gefolge nach Speyer geritten, um dort den Grundstein zum Dom, sowie zum Stift Sankt Johannes zu legen. Um die für den Bau benötigte Menge von Stein und Holz nach Speyer zu bringen, wurde extra ein Kanal vom Pfälzerwald zum Rhein gebaut.

Weder Konrad II. noch sein Sohn Heinrich III. erlebten den Abschluss der Arbeiten. Erst unter seinem Enkel Heinrich IV. wurde der Bau im Jahr 1061 eingeweiht. In der Forschung wird dieser Bauabschnitt als Speyer I bezeichnet. Der Bau umfasste einen Westbau, ein dreischiffiges Langhaus mit anschließendem Querhaus. der Chor war schon damals flankiert von zwei Türmen. Die ursprüngliche Apsis trat nach außen hin rechteckig in Erscheinung, war innen jedoch gerundet. Das Mittelschiff des Langhauses besaß eine flache Decke, die Seitenschiffe jedoch wurden eingewölbt - es entstand der erste nachantike große Gewölbebau (abgesehen von der Aachener Pfalzkapelle) nördlich der Alpen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Speyerer_Dom#Mittelalter

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