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Isländisch Moos (Cetraria islandica) auf dem Rückzug

Die mit dem volkstümlichen Namen Isländisch Moos belegte Flechte ist u.a. wegen ihrer Verwendung zur Herstellung von Hustenpastillen recht populär. Die Erwartung, es müsse sich demnach um eine häufige Art handeln, trifft hierzulande jedoch keineswegs zu; vielmehr gilt sie mittlerweile bundesweit als selten, weil sie nur auf stickstoffarmen Sandböden wachsen kann. Solche aber sind kaum mehr vorhanden.
Das Foto gelang vor wenigen Tagen in der Lüneburger Heide, wo nur die Schwesterart Cetraria aculeata (Stachel-Hornflechte) noch regelmäßig anzutreffen ist.

Kommentare 1

  • Ulrich Kirschbaum 18. Juni 2014, 22:10

    Wie so häufig, hat das "Isländische Moos" kein Gefühl für Ästhetik und wächst wirr durcheinander -:).
    Sehr schön kann man - auf Grund der guten Bildqualität - auf den bandartigen Lappen die weißlichen Durchlüftungsorgane (Pseudocyphellen) erkennen.
    Was die Häufigkeit der Flechte angeht, scheint sie inzwischen auch in Skandinavien und Island wegen der Sammeltätigkeit für medizinische Zwecke zurückzugehen. Eine pharmazeutische Firma hat vor einigen Jahren angefragt, ob man die Flechte nicht kultivieren könne. Meine Antwort war damals: Wenn das mit den Pilzen so leicht ginge, warum züchtet man bisher weder Pfifferling noch Steinpilz? Ganz ähnlich sieht es bei den Flechten(pilzen) aus.
    mfg Ulrich

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Kamera Canon EOS 60D
Objektiv ---
Blende 16
Belichtungszeit 1/6
Brennweite 100.0 mm
ISO 100