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Innenraum des romanischen Oktogons von St. Gereon zu Köln

Innenraum des romanischen Oktogons von St. Gereon zu Köln

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Innenraum des romanischen Oktogons von St. Gereon zu Köln

Eigentlich ist Kirchen-Architektur nichts anderes als ein Stein gewordenes Abbild menschlichen religiösen Empfindens zu einer bestimmten Zeit in einem bestimmten Kulturkreis. In romanischer Zeit dominierten der Rundbogen, der hier als Übergang zum gotischen Spitzbogen erkennbare Schwipbogen ist ein Indikato für einen spät- oder übergangsromanischen Kirchbar. Als formgebendes Element besteht neben dem Rundbogen die basilikale Grundform. Der Rund- oder Zentralbau, hier in Form des Achteckes (Oktogon) ist eher aus dem oströmischen Reich um Byzanz nach der Spaltung in Ost- und Westkirche entlehnt. Die weltzugewandten Kölner verwendeten das Oktogon während ihrer mittelalterlichen Bautätigkeit in St. Gereon, das heute, nach den Zerstörungen des 2. Weltkrieges wieder aufgebaut, zu besichtigen und zu fotografieren ist. Noch einmal: Hier kann der Besucher und Betrachter sehen und fühlen, vor welchem Raumempfinden mittelalterliche Kirchenbauer ihrer Glaubens- und Geisteswelt einen Stein gewordenen Ausdruck gebaut haben. Während der wenigen hundert Meter weiter zum Dom kann der Besucher einen Zeitsprung in der Geistes- wie Architekturgeschichte vollziehen, vom Rundbogen zum Soitzbogen, vom Geborgenheit vermittelnden romanischen zum an den Himmel reichenden, lichtdurchbrochenen Kirchenraum gotischer Kathedralen. Köln hat noch eine ganze Reihe weiterer hochinteressanter romanischer Kirchen. Ein Besuch der Stadt lohnt sich aber nicht nur aus skralarchitektonischen Gründen.
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Kommentare 5

  • Andrea Frey 9. Dezember 2012, 17:28

    Das sieht toll aus!
    LG Andrea
  • Christa Kramer 8. Dezember 2012, 21:40

    Vielen Dank Christian für deine ausführlichen Zeilen meiner Wassergeister. Musste schmunzeln, da das Original doch farbkräftiger war und ich habe es etwas aufgehellt.
    Nun zu deinem Foto und ich muss sagen, dass es mir in diesen kräftigen Farben sehr gut gefällt. Nur in der Landschaftsfotografie könnte es sehr gefährlich werden, wenn man zu tief reinfährt.
    Liebe Grüße Christa
  • Isolde Strauß 1. Dezember 2012, 20:30

    Ich kann deinen Ausführungen nur zustimmen. Hast du dich nicht "erwischen lassen" beim Fotografieren der Kuppel? Mich haben sie verjagt ...
    LG, Isolde
  • Ruth Lübke 30. November 2012, 12:52

    Ein "Kirchenkarussell".
    Besticht durch das leuchtende rot.
    LG Ruth
  • Sigrid E 29. November 2012, 12:13

    Die Farben springen einen ja förmlich an :-)
    Aber an den Fenstern sieht man deutliche Überstrahlungen, das heißt entweder die Belichtungszeit verkürzen oder die Blende weiter schließen!
    LG
    Sigrid

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Exif

Kamera NIKON D200
Objektiv ---
Blende 5
Belichtungszeit 1/15
Brennweite 12.0 mm
ISO 320