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Christian H.F. Henkel


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Þingvellir

Hier wurde bereits um 930, also am Ende der Landnahme durch vor allem norwegische Wikinger, die traditionelle gesetzgebende Versammlung Alþing abgehalten. Sie hatte sowohl gesetzgeberische als auch Gerichtsbarkeits-Funktionen. Es handelt sich um eines der ältesten Parlamente der Welt - nach denen im Griechenland der Antike. Es bestand bis ins Jahr 1798, als die Dänen das Althing auflösten.

Þingvellir befindet sich im Südwesten Islands und ist seit 1928 ein Nationalpark.

Es liegt inmitten einer Grabenbruchzone (Riftzone) und umgeben von vier aktiven Vulkansystemen, darunter der Hengill, am Südufer des Sees Þingvallavatn. Der Fluss Öxará durchströmt den Nationalpark und formt an der Schlucht Almannagjá einen sehenswerten Wasserfall, den Öxarárfoss. U.a. an diesem Ort (und im weiteren Umfeld) wird auch das Auseinanderdriften der amerikanischen und europäischen tektonischen Platten durch imposante Felsspalten und Risse sichtbar, vor allem an der Almannagjá (Allmänner-Schlucht) (zu den Spalten vgl. auch Krafla und Mývatn). Die tektonischen Verschiebungen zeigen sich auch in den häufigen Erdbeben; vgl. [1]. Außerdem macht sich der Vulkanismus bemerkbar. Das Wasser des Baches soll in den letzten Jahren auch schon überraschend angefangen haben zu dampfen.

In den letzten 10.000 Jahren ist das Land beidseits der der Schlucht Almannagjá um 70 Meter auseinandergedriftet und der Talboden hat sich um ca. 40 Meter gesenkt.

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