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Pro Mitglied, Ruhrgebiet

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Die Bürgerinititative gegen Umweltgifte engagiert sich seit 1988 im Norden Duisburgs, für die Verbesserung der Umwelt und Luftqualität. Seit dieser Zeit hat die Bürgerinitiative in einer Vielzahl von Genehmigungsverfahren für industrielle Großanlagen vor allem der Stahlindustrie Auflagen durchsetzen können, die ohne die Bürgerinitiative und die kritische Öffentlichkeit nicht durchgesetzt worden wären. Bereits im Juni 2004 beantragte TKS den Neubau des Hochofen 8 in Hamborn-Bruckhausen. Die Antragsunterlagen lagen dann zum Jahresende öffentlich aus, in dieser Zeit konnten betroffene BürgerInnen Einwendung erheben. Der Erörterungstermin zum Hochofen 8 im Januar 2005 endete für die Antragstellerin ThyssenKrupp Stahl in einem Fiasko, da nachgewiesen werden konnte, dass wichtige Untersuchungen unterblieben oder unvollständig waren, die Berechnungen zur Immissionsprognose falsch oder zu positiv dargestellt wurden. Besonders die Werte der zusätzlichen Feinstaubbelastung – hier werden die zulässigen Grenzwerte seit Jahren überschritten – waren von TKS falsch dargestellt. Dank der Sachbeistände konnten wichtige Anträge zu Auflagen an die Genehmigungsbehörde gestellt werden, die TKS nachliefern sollte.

Der Genehmigungsbescheid zum Bau des Hochofens wurde dennoch erteilt,
obwohl die Grenzwerte der Feinstaubbelastung nicht eingehalten waren
und somit eine weitere gesundheitliche Belastung der Bevölkerung schon sicher war.
Gegen den Genehmigungsbescheid legten die Bürgerinitiative Widerspruch ein, der im November 2006 abgelehnt wurde.


Nachrichten, 28.01.2008

ThyssenKrupp

"Wir haben den schönsten Hochofen der Welt"

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Kommentare 6

  • Yvonne Steiger 1. Juli 2011, 11:20

    so traut wie trügerisch
    !!
  • Katrin Gems 1. Juli 2011, 5:59

    @ Christian

    "Bei allem Respekt vor den Menschen und deren Recht.." meinst Du damit die Menschenrechte und unsere demokratische Ordnung? Alles nicht so schlimm, hauptsache Arbeitsplätze? Es wäre doch toll, wenn TKS als Aushängeschild in der Welt Menschenrechte und Demokratie achten würde.

    Ob ThyssenKrupp wettbewerbsfähig bleibt, hängt von sehr vielen Faktoren ab, auch von der Fähigkeit der Leitung des Konzerns. Demokratische Rechte preiszugeben, um eine private Firma immer mächtiger zu machen, halte ich für fatal.
  • Christian On 30. Juni 2011, 13:31

    bei allem respekt vor den menschen und deren recht auf eine saubere umwelt und auch bei aller verurteilung von vertuschung und lügen für den profit, ist es doch wichtig, dass so ein unternehmen wie thyssenkrupp wettbewerbsfähig bleibt. eines der letzten überbleibsel der montanindustrie und einer der grössten arbeitgeber deutschlands und auch aushängeschild in der ganzen welt, muss sich entwickeln können um nicht bald von den chinesen oder indern überrannt zu werden...sonst ist nämlich bald ganz aus in DU...DU ist schon mit TKS nicht besonders schön, wird es aber ohne TKS noch weniger sein...
    glück auf
    christian
  • Dirk Cremers 29. Juni 2011, 22:50

    Da sieht man wer das richtige Auge hat.
    Klasse!
  • Markus Novak 29. Juni 2011, 22:20

    so läufts wohl ...
    Gruß von Markus
  • Katrin Gems 29. Juni 2011, 20:41

    Klasse gezeigt!!!