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Was ist neu?

Sonja Haase


Pro Mitglied, Schönbach, Sachsen

In Pose

Wollhandkrabbe
Kürzlich war Wandertag der Krabben. Die Paarungszeit hat begonnen.
Einige der beeindruckenden Tiere kreuzten weit auf dem Land meinen Weg.


Auszug aus Wikipedia:

Die Chinesische Wollhandkrabbe (Eriocheir sinensis) ist eine ursprünglich in China beheimatete Krabben-Art.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde sie nach Europa eingeschleppt. In der einheimischen Fauna mancher Flüsse hat sich das Tier mittlerweile trotz Bekämpfung durch den Menschen als Neubürger (Neozoon) fest etabliert.

Wollhandkrabben besiedeln größere Flussläufe. Sie leben dort überwiegend nachtaktiv am Grund und ernähren sich von Wasserpflanzen, Insektenlarven, Muscheln, Schnecken, kleineren Fischen und Aas. Bei neuen Untersuchungen und älteren Erhebungen aus den 1930er Jahren (zusammengefasst in [1]) besteht die Nahrung zu etwa drei Vierteln (maximal bis 90 %) aus pflanzlichem Material und richtet sich vor allem nach dem Angebot. Muscheln werden bevorzugt aufgenommen, um mit deren Schale den eigenen Kalkbedarf zu decken. Fischbrut und gesunde und bewegliche Fische werden nicht gefressen.

In Uferränder werden Wohnhöhlen gegraben; aber auch unter Steinen und in weichem Sediment sucht die Art Schutz. Zwischenzeitlich kann sie sich einige Zeit an Land aufhalten. Während des Wachstums häuten sich die Krabben regelmäßig, indem sie ihr altes Panzerkleid abstreifen. Das neue ist bereits angelegt und muss nur noch aushärten.

Die Krabbe bekam ihren Namen, weil insbesondere die männlichen Tiere einen dichten „Haarpelz“ an den Scheren tragen, der die Art unverwechselbar macht, die Behaarung tritt unauffälliger auch bei Weibchen und Jungtieren auf. Ihr fast quadratischer Rückenpanzer (Carapax) kann bis zu 7,5 Zentimeter lang werden (ausnahmsweise sogar 10 Zentimeter), wobei zwischen den Geschlechtern kaum Größenunterschiede bestehen. Die Gesamtbreite einschließlich der langen Beine kann bis zu 30 Zentimeter betragen, wobei die Beine die doppelte Länge der Carapaxbreite erreichen. Das Gewicht ausgewachsener Tiere liegt zwischen 70 und 200, ausnahmsweise bis 400 Gramm. Das Abdomen ist wie bei allen Krabben nach vorne auf die Bauchseite umgeschlagen. Dieser bei den Malacostraca Pleon genannte mehrgliedrige Körperteil ist bei den Männchen schmal zungenförmig, bei den Weibchen fast so breit wie der Carapax. Der Rückenpanzer ist olivgrün oder braun gefärbt mit dunklerer Fleckung und am Rand fein gesägt. An seinen Vorderecken befinden sich außerdem auf jeder Seite vier scharf zugespitzte Sägezähne. Das vorderste Extremitätenpaar ist zu Scherenhänden umgewandelt, die beim Männchen kräftiger ausgeprägt sind als beim Weibchen. Die vier Laufbeinpaare sind lang und abgeflacht und haben an den Kanten Haarsäume.
Wanderungen[Bearbeiten]

Die Wollhandkrabbe lebt als erwachsenes Tier im Süßwasser, benötigt zur Entwicklung aber salziges Wasser, das über Reproduktionswanderungen flussabwärts (sog. katadrome Wanderungen, wie beim Aal) erreicht wird. Mit Beginn der Paarungszeit im Spätsommer wandern die erwachsen werdenden Tiere flussabwärts zum Meer. Diese Migration kann sich bei Tagesleistungen zwischen acht und zwölf Kilometern über mehrere Monate hinziehen. Die zuerst in den tidebeeinflussten Mündungen eintreffenden Männchen passen dort die Weibchen ab. Nach der Paarung wandern die Weibchen bis in den stark salzbeeinflussten Mündungsbereich und laichen dort binnen 24 Stunden ab. Die Eier tragen sie bis kurz vor dem Schlupf der Larven unter ihrem Pleon, angeklebt an den Pleopoden. Pro Weibchen werden sehr hohe Eizahlen (ca. 250.000 bis 900.000) erreicht. Die Tragezeit beträgt etwa vier Monate. Anschließend laufen die Weibchen zurück in die Brackwasserzone der Flussmündung und geben die schlupfreifen Eier ins Wasser ab. Danach sterben die Muttertiere; sie pflanzen sich also nur einmal fort. Auch die Männchen kehren nicht mehr zurück.

Kommentare 23

  • Doreen A. 6. September 2014, 23:27

    Sie sieht aus, als wenn sie zu Allah betet, oder zu was wem!
    ;o))
    Super Aufnahme!
    Ich habe diese Krabben noch nicht live gesehen. So richtig viel habe ich für diese Gesellen auch nicht übrig.
    Dein Bild ist spitze!
    L.Gr. Doreen
  • Cobrak 11. Oktober 2013, 1:41

    superbe toute la série!:-)
  • Spinnenknipser 13. September 2013, 13:53

    Die sieht ja super aus, sehr interessant.

    VG Günter
  • Sabine K. aus W 11. September 2013, 9:21

    Tz, sowas hab ich ja noch nie gesehen.
    Ich habe gerade überlegt, in welchem exotischen Land Du warst, Sonja.

    Ein Wahnsinnstreffer!
    Dazu dieser blaue Himmel, wunderbar!
    LG Sabine
  • dreamer 07 10. September 2013, 13:58

    exzellente Aufnahme,Chapeau*
    LG dreamer
  • stillerfuerst 10. September 2013, 8:58

    Die Aufnahme gefällt mir ausgesprochen gut in dieser witzigen Pose.
    Bei uns wurden sie entlang der Elbe schon bis an die tschechische Grenze beobachtet.
    Ein langer Weg bis zur Mündung, wahnsinn!
    VG Sebastian
  • tiedau-fotos 10. September 2013, 7:43

    Klasse Bild und eine hervorragende Erklärung
    lieben Gruß Uli + Elke
  • FlugWerk 10. September 2013, 7:12

    Oha, der scheint auf Krawall gebürstet zu sein...starkes Bild.LG Tina
  • Susann K. 9. September 2013, 23:02

    und ich dachte sie hätte ergeben.....herrlich
    lg
    susann
  • Stevie 65 9. September 2013, 22:59

    Sieht super aus!!
    Liebe Grüsse aus dem Wallis!
    Stevie65
  • R. Krämer 9. September 2013, 22:50

    Wunderbar beeindruckend diese Haltung und perfekt von Dir festgehalten!
    Gruß Ralf
  • Rudolf A. 9. September 2013, 22:17

    genial diese pose, eine tolle momentaufnahme !
    lg rudolf
  • Axel Sand 9. September 2013, 20:54

    Jetzt weiss ich auch, was mir da über den Weg gekrabbelt ist.
    Gut gemacht
    Gruß
    Axel
  • Mattel 9. September 2013, 19:47

    In Pose für die Fotografin lach.Ein toller Fund meist sind sie ja nur Wasser zu entdecken.Du hast diesen Moment optimal für ein Klasse Foto genutzt.Viele Grüße vom Mattel
  • Hannelore H. 9. September 2013, 19:37

    Du wirst Dich daran erinnern, dass man hier an der Elbe schon jammert: Zu viele Wollhandkrabben, die mit den Schiffen eingeschleppt werden. Aber Dein Bild ist Dir wieder bestens gelungen.

    HG Hannelore
  • Michael H. Voß 9. September 2013, 18:41

    Hab ich nin natura auch noch nicht gesehen!!!
    Klasse präsentiert
    Gruß Michael
  • Charly 9. September 2013, 17:44

    Klasse stellst du sie hier vor!
    LG charly
  • Czerwonka Herbert 9. September 2013, 17:15

    Geniales Geschöpf! LG Twin II
  • Heinz Koch (Heini) 9. September 2013, 17:04

    Das sehe ich genauso. Herrlich getroffen und brillant ins Bild gesetzt.

    Gruß Heini
  • Rainer und Antje 9. September 2013, 16:53

    Ein eindrucksvolles Bild von der Krabbe. Die hat sich aber so richtig in Positur gebracht.
    L.G. Antje
  • Marguerite L. 9. September 2013, 16:31

    Klasse Aufnahme !!
    GrüessliM
  • Sabine Kalweit 9. September 2013, 16:01

    ...als wollte sie Hallo sagen :-)
    Grüße von Sabine
  • S. Trabe 9. September 2013, 15:52

    Super - die wollte halt unbedingt aufs Foto ;-)
    Lustig und auch noch gut aufgenommen.

    LG
    Sabine

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