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Dortmund

Amalienstr.

Grabeskirche Liebfrauen

Aus der Geschichte: Die Liebfrauenkirche war der erste Dortmunder Kirchenneubau außerhalb des mittelalterlichen Stadtkerns. Der im Kontext der Industrialisierung stattgefundene Zuzug von Menschen katholischen Glaubens in die reformierte Stadt Dortmund hat diesen Bau notwendig gemacht.
Die Grundsteinlegung erfolgte am 11.06.1881. Erbaut wurde die Kirche als dreischiffige, neugotische Stufenhalle nach Plänen des bekannten Wiener Architekten Friedrich von Schmidt, der u.a. auch das Wiener Rathaus entworfen hat.

Im Krieg wurde die Kirche fast vollständig zerstört.
Bereits 1947 begann der Wiederaufbau.

Die Gemeinde verlor bis 2008 viele Mitglieder, so dass die katholischen Gemeinden im Dortmunder Innenstadtbereich wieder in der Ursprungsgemeinde St. Johannis Baptist vereint wurden. Die letzte Heilige Messe wurde am 12.12.2009 in der Liebfrauenkirche gefeiert.

Im November 2011 wurde die Kirche als Kolumbarium (Urnengrabstätte) neu eröffnet und dient seit dem als Grabeskirche.

Für mich ist sie ein herausragender Ort in der Dortmunder Innenstadt. In mitten des städtischen Lärms und der rastlosen Geschäftigkeit ist sie ein Kleinod der Ruhe und des Besinnens geworden. Die Schönheit des Gebäudes finde ich überwältigend. Die Besonderheit als Grabeskirche macht sie als Ort einmalig. Das Licht durchflutet die Kirche in unterschiedlichen Farben. Ganz leise und sehr passend ist stets gedämpfte Musik zu hören.
Das Licht, die Musik, das greifbare Erinnern, die aufsteigende Wirkung des gotischen Raumes: All das macht diese Kirche für mich zu einem Ort der Begegnung mit der Transzendenz.

Hier ist es möglich mit sich und den Dingen über sich selbst einen Augenblick allein zu sein.
Wann immer ich bisher in der Grabeskirche war, war ich dort allein.

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