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Was ist neu?

Wolfgang Mehlis


Pro Mitglied, Bremen,

In der Fußgängerzone

Bad Doberan
Haltepunkt Stadtmitte,
in der Mollistraße


Die Nachbau-Dampflokomotive 99.2324-4 (Baujahr 2008/09)

Von 2008 bis 2009 wurde für den Molli im Dampflokwerk Meiningen die Lokomotive 99 2324 neugebaut, ein Nachbau einer Einheitslok der DR-Baureihe 99.32.[5] Damit entstand erstmals nach fast 50 Jahren in Deutschland wieder eine Dampflokomotive für den Regelbetrieb. Der Nachbau erfolgte in Anpassung der historischen Pläne an die heutigen Fertigungsverfahren. Um einem Fotografenansturm aus dem Wege zu gehen, fuhr die neue Lok bei den Probefahrten vor der offiziellen Inbetriebnahme mit den Loknummern ihrer Schwesterloks der gleichen Baureihe.

Die Bäderbahn Molli, auch Der Molli oder Molli genannt, ist eine dampfbetriebene Schmalspurbahn in Mecklenburg-Vorpommern. Ihre Spurweite beträgt 900 Millimeter. Die 15,43 Kilometer lange Strecke wird heute vom Eisenbahnverkehrsunternehmen Mecklenburgische Bäderbahn Molli (MBB) betrieben und verbindet Bad Doberan mit Heiligendamm und dem Ostseebad Kühlungsborn. Die Fahrzeit beträgt circa 40 Minuten. Innerhalb Bad Doberans fährt die Bahn auf Rillenschienen, welche im Straßenpflaster liegen, ähnlich einer Straßenbahn, durch die nach ihr benannte Mollistraße. Im weiteren Verlauf ist sie auf Vignolschienen entlang einer Lindenallee trassiert. Zwischen Heiligendamm und Ostseebad Kühlungsborn führt die Strecke parallel zur Ostseeküste über Felder.


Geschichte:
Am 19. Juni 1886 erteilte Friedrich Franz III., Großherzog von Mecklenburg die Konzession für Bau und Betrieb einer schmalspurigen Eisenbahn vom Bahnhof Doberan nach Heiligendamm, dieses erste Teilstück ging am 9. Juli 1886 in Betrieb.[1] Es wurde von der privaten Eisenbahnbau- und Betriebsunternehmung Lenz & Co GmbH aus Stettin errichtet und von der Doberan-Heiligendammer-Eisenbahn, abgekürzt DHE, geführt. Der Verkehr auf der 6,61 Kilometer langen Strecke, die als Dampfstraßenbahn betrieben und später als Kleinbahn eingestuft wurde, fand zunächst nur während der Sommersaison vom 1. Mai bis zum 30. September statt. Am 13. März 1890 verstaatlichte das Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin die Bahn und gliederte sie in die Großherzoglich Mecklenburgische Friedrich-Franz-Eisenbahn ein.
Am 18. Dezember 1908 beschloss man, die Bahn bis ins Ostseebad Arendsee zu verlängern, das 1938 mit den Nachbargemeinden Brunshaupten und Fulgen zum Ostseebad Kühlungsborn zusammengeschlossen wurde. Diese Erweiterung ging am 12. Mai 1910 in Betrieb, gleichzeitig wurde der Bahnhof Heiligendamm um 200 Meter nach Süden verlegt. Im gleichen Jahr wurde auch der Güterverkehr aufgenommen; die Bahn verkehrte nun ganzjährig. Ab dem 1. April 1920 gehörte sie zur Deutschen Reichsbahn.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%A4derbahn_Molli

Aufgenommen: in Bad Doberan, 09.06..2014 13:13 Uhr, mit Panasonic DMC-FZ50

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Exif

Kamera DMC-FZ50
Objektiv ---
Blende 5.6
Belichtungszeit 1/250
Brennweite 7.4 mm
ISO 100