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Ulrich J. Kind


Pro Mitglied, Riedbach/Krs.Haßberge (Ufr.) - Bayern

Imker im Wandel der Zeit ...

... war das Thema einer kleinen Ausstellung mit historischen Gerätschaften von Hobbyimker Karl-Heinz Scherer (Junkersdorf) anläßlich der Frühjahrs-Pflanzenbörse in Rügheim/Lkrs.Haßberge.
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Bilddaten: Belichtungszeit: 1/160 Sek; Blende: F 2.8; ISO: 200; Brennweite: 40mm, Digicam: FinePix S-9600.

Kommentare 3

  • Ulrich J. Kind 12. Mai 2009, 18:17

    @Bilderclown, also Rainer dann erklär Dir ich mal näher das Bild:
    Das bildbestimmende "Holzfass" im VG ist ein Nachbau einer historischen Honigschleuder (die wurde aus hygienischen Gründen noch nie richtig benutzt!).
    In den viereckigen Käfig wurden die entdeckelten Waben gehängt und mittels Drehkurbel das ganze Werk in Bewegung gesetzt. -Deswegen waren mir die Köpfe bei der Aufnahme nicht so wichtig!-
    Durch die Fliehkraft floss dann der reife erntefähige Honig an der runden Wand hinunter und wurde aus einem Ablasshahn unten im Boden durch mehrere Filter geleitet und in große Eimer aufgefangen.
    In jetziger Zeit hat sich im Prinzip nichts daran geändert: Das Holzfass und die Drehgitter sind jetzt aus V2A-Stahl, die Handkurbel wurde duch einen Elektomotor ersetzt.
    Auf dem Hackstock links im Bild HG ist ein alter, mittlerweile schon historischer Strohbienenkorb als Bienenwohnung mit Rauchpfeife zu sehen. Im Gegensatz zu den Strohkörben werden die Imkerrauchpfeifen noch benutzt.
    Als Bienenwohnung, die in der Imkerei als Beute bezeichnet werden, sind heutzutage wie die gezeigte Holzkiste auf den Tisch, eine sogenannte Magazinbeute mit eingelegten Wabenrähmchen in verschiedenen Größenordnungen gebräuchlich.
    Diese können je nach Bienenvolkstärke übereinander gestapelt werden und dabei so in der Betriebsweise variabel vom Imker angepasst werden.
    Das unterste Magazin beherbergt in der Regel das Brutnest fürs Volk. Jetzt in der Trachtzeit werden zwei oder drei Honigmagazine aufgesetzt.
    Darin lagern die fleißigen Bienen den edlen Honig oder die Pollen ein. Der Zugang wird der größeren Königin des Volkes durch ein entsprechend eingelegtes Gitternetz im Zwischenboden vom "ersten" zum "2. Stock" verwehrt. So ist gewährleistet, das nur Honig von den Arbeitsbienen und keine Bienenbrut von der Königin in die Waben abgelegt wird und der Honig beim Schleudern ohne "Störstoffe" belastet wird.
    So das was mal mit der ersten Lektion in Sachen Imkerei, bin selbst seit dem Frühjahr Jungimker (mit 53 Jahren!) geworden und gehe noch in die "Imkerlehre".
    VG Uli
  • Bilderclown 12. Mai 2009, 10:16

    Die Köpfe sind hier gar nicht so wichtig, denn es geht um die Dokumentation der Imker-Utensilien. Das ist gut gelungen. Und zwar mit beachtlicher Schärfentiefe bei f=2,8.
    Interessant wäre es, etwas über den Wandel zu erfahren, mir scheinen die Geräte eher seit dem Mittelalter technologisch unverändert...
    Gruß, Rainer Schulz
  • Jörg Ossenbühl 12. Mai 2009, 4:13

    bischen in die Hocke gehen, dann wären die Köpfe ganz drauf

    vg jörg